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Nothilfe Sudan
Jede Sekunde zählt!
Menschen wurden getötet.
benötigen humanitäre Hilfe.
wurden vertrieben.
Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt.
Humanitäre Hilfslieferungen müssen nach El Fasher im Norden Darfurs gelangen dürfen. Dort wurde bereits zum zweiten Mal eine Hungersnot bestätigt, und 96 % der Einwohner der Stadt gehen hungrig zu Bett. Die Integrated Food Security Phase Classification (IPC)* bestätigte vor wenigen Tagen, dass die Hungersnot in den Städten El Fasher und Kadugli voraussichtlich bis Januar 2026 andauern wird. 20 weitere Orte sind ebenfalls gefährdet.
Elsadig Elnour, Landesdirektor von Islamic Relief Sudan, sagt zum IPC-Bericht und zur Lage vor Ort:
„Dieser IPC-Bericht bestätigt, was wir bereits wissen. Dass die Belagerung von El Fasher für die Zivilbevölkerung dort eine Katastrophe ist. Hunderttausende Einwohner von El Fasher sind seit 18 Monaten belagert, werden angegriffen und getötet, und nun erfahren wir aus diesem Bericht, dass 96 Prozent von ihnen hungrig zu Bett gehen und dort eine Hungersnot bestätigt wird. Das ist ein Horrorszenario, das sich vor den Augen der internationalen Gemeinschaft abspielt.“
Wie bereits nach der Eroberung von El Fasher am 26. Oktober gefordert, fordert Islamic Relief auch weiterhin, dass die kriegführenden Parteien uneingeschränkten Zugang für Hilfslieferungen und sicheren Zugang zur Stadt gewähren. Sie müssen den Hilfsorganisationen erlauben, zur Beendigung der Hungersnot beizutragen, die durch diese Belagerung verursacht wurde.
Wir fordern weiterhin Garantien für die Sicherheit der in El Fasher verbliebenen Zivilisten und derjenigen, die sich zur Flucht entschlossen haben!
*IPC ist die weltweit führende Organisation zur Überwachung der Ernährungssicherheit
Bargeldzuschuss für den Kauf von Lebensmitteln.
Notunterkünfte für vertriebene Familien.
Lebensmittelpakete für zwei Familien.
Während die Bevölkerung Sudans angesichts der globalen Gleichgültigkeit mit einer Hungersnot zu kämpfen hat, zeigt ein Bericht von Islamic Relief, wie lokale Gemeinschaftsküchen – Takaaya – für hungernde Familien im ganzen Land eine wichtige Lebensader darstellen. Menschen kochen solidarisch für ihre Mitmenschen.
Verwurzelt in sudanesischen Traditionen der Solidarität und den islamischen Prinzipien der Zakat und Sadaqa, basieren Takaaya auf den Prinzipien der sozialen Gegenseitigkeit, des gemeinschaftlichen Eigentums und des würdevollen Zugangs. Sie sind mehr als nur die Essensausgabe. Die Empfänger sind keine passiven Begünstigten; viele beteiligen sich am Kochen, Putzen oder Verteilen der Mahlzeiten und fördern so ein Gefühl der gegenseitigen Verantwortung.
In einem zunehmend restriktiven humanitären Umfeld haben Takaaya ein neues Modell lokaler Hilfe entwickelt.
„Da die Lieferketten zusammengebrochen und die lokale Wirtschaft am Boden liegt, sind Takaaya wie unsere zu einer absoluten Lebensader und zum letzten Schutz vor dem Hunger für die Schwächsten in unserer Gemeinschaft geworden.“ Dawina, Takaaya-Freiwillige
Islamic Relief arbeitet landesweit mit Takaaya zusammen, auch in schwer erreichbaren Gebieten wie Darfur und Nord-Kordofan.
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Islamic Relief leistet seit 1984 lebenswichtige Hilfen im Sudan für Menschen in Not. Trotz der erschwerten Bedingungen, mit denen viele unserer Mitarbeiter konfrontiert sind, unterstützen wir weiterhin bedürftige Menschen im Sudan.
Seit Ausbruch des Krieges im April 2023 konnten wir mehr als 1,2 Millionen Menschen mit Hilfsgütern wie
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Seit dem 15. April 2023 hat sich das Leben von Millionen von Sudanesen für immer verändert. In der sonst so friedlichen Hauptstadt Khartum brachen heftige Straßenkämpfe aus. Der Krieg weitete sich auf fast jeden Winkel des Landes aus – städtische Viertel wurden in Schutt und Asche gelegt, die Infrastruktur und die öffentlichen Dienste zerstört und Dörfer niedergebrannt. Märkte und Krankenhäuser wurden angegriffen. Die Kämpfe haben viele der wichtigsten landwirtschaftlichen Regionen in Mitleidenschaft gezogen.
Der bewaffnete Konflikt hat schätzungsweise 15 Millionen Menschen vertrieben, davon sind 53 % Kinder. Viele leben in provisorischen Lagern, in denen die Bedingungen katastrophal sind.
In Teilen wird in den Medien über die Not im Sudan berichtet, jedoch fehlt das öffentliche Bewusstsein über das tatsächliche Ausmaß. Das hat zur Folge, dass Gelder für die Hilfsmaßnahmen im Sudan fehlen.
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