Nothilfe Sudan: Titelbild

Nothilfe Sudan


Jede Sekunde zählt!

Nothilfe Sudan


Jede Sekunde zählt!

150.000

Menschen wurden getötet.

33,7 Mio.

benötigen humanitäre Hilfe.

15 Mio.

wurden vertrieben.

3,2 Mio.

Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt.

Sudan: Die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt


Seit April 2023 tobt im Sudan ein Krieg. Mittlerweile hat der Konflikt das ganze Land erfasst. Die Menschen leiden unter anhaltender Gewalt, Hunger und der Flucht aus ihrer Heimat. Millionen von Menschen haben ihre Existenz verloren. Leidtragende sind – wie so oft – die Zivilbevölkerung, die immer wieder den Angriffen schutzlos ausgesetzt ist.

Die Vereinten Nationen bezeichnen den Bürgerkrieg im Sudan als die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt.

Im Sudan ist das Gesundheitssystem weitgehend zusammengebrochen. Den Menschen fehlt es an Nahrung und grundlegenden Hilfsgütern, um ihr Überleben zu sichern. Über 21 Millionen Menschen – fast die Hälfte der Bevölkerung – haben nicht genug zu essen.

Diesem Konflikt fehlt es an internationaler Aufmerksamkeit, und das hat gravierende Folgen für die humanitäre Versorgung im Land.

So kannst Du helfen!


85 Euro ermöglichen einen Bargeldzuschuss für den Kauf von Lebensmitteln.

120 Euro finanzieren eine Notunterkunft für eine vertriebene Familie.

200 Euro stellen Notfall-Lebensmittelpakete für zwei Familien bereit.

TAKAAYA - GEMEINSCHAFTSKÜCHEN


Während die Bevölkerung Sudans angesichts der globalen Gleichgültigkeit mit einer Hungersnot zu kämpfen hat, zeigt ein Bericht von Islamic Relief, wie lokale Gemeinschaftsküchen – Takaaya – für hungernde Familien im ganzen Land eine wichtige Lebensader darstellen. Menschen kochen solidarisch für ihre Mitmenschen.

Verwurzelt in sudanesischen Traditionen der Solidarität und den islamischen Prinzipien der Zakat und Sadaqa, basieren Takaaya auf den Prinzipien der sozialen Gegenseitigkeit, des gemeinschaftlichen Eigentums und des würdevollen Zugangs. Sie sind mehr als nur die Essensausgabe. Die Empfänger sind keine passiven Begünstigten; viele beteiligen sich am Kochen, Putzen oder Verteilen der Mahlzeiten und fördern so ein Gefühl der gegenseitigen Verantwortung.

In einem zunehmend restriktiven humanitären Umfeld haben die Takaaya ein neues Modell lokaler Hilfe entwickelt.

„Da die Lieferketten zusammengebrochen und die lokale Wirtschaft am Boden liegt, sind Takaaya wie unsere zu einer absoluten Lebensader und zum letzten Schutz vor dem Hunger für die Schwächsten in unserer Gemeinschaft geworden.“ Dawina, Takaaya-Freiwillige

Islamic Relief arbeitet landesweit mit Takaaya zusammen, auch in schwer erreichbaren Gebieten wie Darfur und Nord-Kordofan.

Auch Du kannst helfen. Spende jetzt!

ISLAMIC RELIEF IST EINE LEBENSADER FÜR VIELE MENSCHEN IM SUDAN


Islamic Relief leistet seit 1984 lebenswichtige Hilfen im Sudan für Menschen in Not. Trotz der erschwerten Bedingungen, mit denen viele unserer Mitarbeiter konfrontiert sind, unterstützen wir weiterhin bedürftige Menschen im Sudan.

Seit Ausbruch des Krieges im April 2023 konnten wir mehr als 1,2 Millionen Menschen mit Hilfsgütern wie

  • Lebensmitteln,
  • medizinischer Versorgung,
  • Bargeldhilfen,
  • landwirtschaftlicher Unterstützung und psychologischer Betreuung versorgen.

Bitte unterstütze unsere lebensrettende Arbeit und spende jetzt!

GEWALT IM SUDAN NIMMT KEIN ENDE


Der Krieg hat das ganze Land verwüstet. Familien wurden auseinandergerissen. Schulen, Krankenhäuser und Gotteshäuser liegen in Trümmern. Hauptstraßen und Verkehrswege sind zu gefährlich geworden, um sie zu überqueren.

Die Kämpfe haben viele der wichtigsten landwirtschaftlichen Regionen in Mitleidenschaft gezogen. Die Preise für lebensnotwendige Lebensmittel sind für viele betroffene Familien unerschwinglich.

Frauen und Mädchen im Sudan sind besonders gefährdet und einem erhöhten Risiko sexueller Gewalt im Zusammenhang mit Konflikten sowie anderer Formen geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt.

Schätzungen zufolge kamen mehr als 150.000 Menschen ums Leben. Die tatsächliche Opferzahl dürfte allerdings weit höher liegen. Die Zahl der Todesopfer durch Hunger, Krankheiten und mangelnde Grundversorgung könnte noch weit höher sein.

Laut UNICEF ist der Sudan mittlerweile auch das Land mit der weltweit größten Kinderfluchtkrise. Millionen sudanesischer Kinder sind von Bildung ausgeschlossen – mehr als 90 Prozent der 19 Millionen Kinder im schulpflichtigen Alter haben keinen Zugang zu formaler Bildung.

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