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Was ist ein Notfallfonds?


Wenn ein Notfall eintritt, ist Islamic Relief bestrebt, als Erstes vor Ort zu sein, um zügig Soforthilfe für die Betroffenen zu leisten. Unser Ziel ist es, lebensrettende Hilfen wie Nahrung, Wasser, Unterkünfte, Medikamente und andere lebenswichtige Güter, schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.

Spenden an unseren Notfallfonds helfen uns dabei, im Katastrophenfall schnell zu reagieren und Gemeinden auf mögliche Katastrophen vorzubereiten.

Jedes Jahr gefährden Konflikte und Naturkatastrophen das Leben von Millionen von Menschen weltweit. Der humanitäre Bedarf ist größer als je zuvor. Vielen Krisen fehlt es an medialer Aufmerksamkeit und verschwinden so vom öffentlichen Radar. Wir müssen rechtzeitig handeln, um Menschenleben zu retten. Mithilfe des Notfallfonds können wir projektungebundene Mittel kurzfristig mobilmachen und so flexibel weltweit humanitäre Hilfe leisten. So können wir innerhalb weniger Stunden nach einem Katastrophenfall vor Ort sein, um Betroffene umgehend mit den nötigsten Hilfsmitteln zu erreichen.

Wir setzen Deine Spende dort ein, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Indonesien: Flutkatastrophe


Starke Monsunregenfälle und tropische Wirbelstürme haben die Infrastruktur zerstört und Städte weggefegt, wobei mehr als 700 Menschen ums Leben kamen und 1,5 Millionen Menschen vertrieben wurden. Etwa 3,3 Millionen Menschen sind davon betroffen. Tropische Wirbelstürme – ein für diese Jahreszeit ungewöhnliches Wetterereignis in diesem Teil Asiens – haben auch Teile von Thailand und Sri Lanka getroffen.

Die Bemühungen von Helfern und Einsatzteams, Überlebende zu erreichen, werden durch das Ausmaß der Zerstörung behindert, wie Nanang Subana Dirja, Geschäftsführer von Islamic Relief Indonesia, erklärt: „Die Lage in Indonesien ist katastrophal. Häuser wurden weggespült, Hunderte von Menschen sind ums Leben gekommen, und viele weitere werden noch vermisst. Ganze Teile von Aceh sind von der Außenwelt abgeschnitten, da Straßen und Brücken eingestürzt sind und Familien dringend Lebensmittel benötigen.“

Islamic Relief hat in Zusammenarbeit mit der indonesischen Marine 12 Tonnen Notfallnahrungsmittel nach Aceh transportiert, wodurch rund 250 betroffene Haushalte in der Stadt Lhokseumawe und im Bezirk Nord-Aceh versorgt werden können.

Neben der Unterstützung bei den Aufräumarbeiten wird Islamic Relief seine Nothilfe ausweiten, um mehr gefährdete Gemeinden zu erreichen, die von der weitreichenden Katastrophe betroffen sind.

Spende jetzt und hilf dabei, Leben zu retten.

So kannst Du helfen


65 Euro
Wasser für einen Monat für eine Familie in Not.

95 Euro
Bargeldzuschuss für den Kauf von lebensnotwendigen Gütern.

195 Euro
Notunterkünfte für zwei Familien in Not.

So reagieren wir auf Krisen


Die Situation beobachten

Wenn eine Notfallsituation eintritt, beobachten unsere Notfallteams zunächst ganz genau die Situation, um zu entscheiden, ob Hilfsmaßnahmen erforderlich sind.

Je nach Situation entsenden wir Überwachungsteams in das betroffene Gebiet und nehmen Kontakt mit den örtlichen Gemeinden und den zuständigen Behörden auf. Ziel ist es, herauszufinden, welche Funktion Islamic Relief bei der Umsetzung der Hilfsmaßnahmen übernehmen kann.

Planung der Hilfsmaßnahmen

Wenn Hilfsmaßnahmen erforderlich sind, erstellen unsere Teams vor Ort einen Maßnahmenplan, der sicherstellt, dass wir unsere Bemühungen mit anderen Akteuren (z. B. der lokalen Regierung und NGOs) koordinieren. Damit möchten wir gewährleisten, dass wir betroffene Gemeinschaften so effektiv wie möglich unterstützen können.

Umsetzung der Hilfsmaßnahmen

Sobald Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden, arbeiten unsere Teams unermüdlich daran, humanitäre Hilfe für die Gemeinden bereitzustellen. Wir achten darauf, dass unsere Hilfsmaßnahmen auf die Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaften im Rahmen der Krise zugeschnitten sind.

„... Und wer es (ein menschliches Wesen) am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. ...“

(Sure Al-Maida, 32)


Starke Regenfälle in der Gegend um Jablanica und das nahegelegene Konjic in Bosnien führten zu plötzlichen Überschwemmungen, die die Häuser überfluteten, während die Bewohner schliefen. Die Sturzfluten lösten zudem Erdrutschen aus, die Gebäude mitrissen und erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursachten.

Berichten zufolge verloren mindestens 26 Menschen ihr Leben. Schätzungsweise 5.000 Menschen waren von der Flutkatastrophe betroffen, die über 1.000 Häuser beschädigte oder vollständig zerstörte.

Islamic Relief Bosnien arbeitete eng mit den zuständigen Behörden und anderen humanitären Akteuren zusammen, um den Betroffenen rechtzeitig und angemessen Hilfe bereitzustellen.

Unser Team in Bosnien besuchte in den darauffolgenden Tagen die betroffenen Orte Donja Jablanica, Buturović Polje, Zlate, Fojnica, Kreševo und Kiseljak, um wirksam zu reagieren. Unter anderem verteilten wir Hygienepakete an eine zentrale Hilfsstelle sowie Schaufeln, Schubkarren und andere Hilfsmittel an die Katastrophenschutzbehörden in Jablanica.

In Kenia waren über 380.000 Menschen von schweren Regenfällen und Überschwemmungen betroffen, mindestens 289 kamen dabei ums Leben. Tausende Tiere verendeten, über 40.000 Hektar Ackerland und 61 Straßen wurden beschädigt. Seit dem 29. April 2024 liefen alle sieben Dämme der Wasserkraftwerke über, was am 10. Mai 2024 zu Überschwemmungen in den Bezirken Garissa, Tana River und Lamu führte. Die Überschwemmungen begannen in Kenia Ende April und setzten ganze Landstriche unter Wasser.

Auch die ärmsten Gebiete der Hauptstadt Nairobi waren stark betroffen, und Tausende von Menschen mussten die Stadt verlassen.

Islamic Relief hatte den Einsatz vor Ort nach den tödlichen Überschwemmungen in Kenia verstärkt. In Abstimmung mit den örtlichen Behörden unterstützen wir mit Bargeldhilfen und Bohrlöchern, die die von den Überschwemmungen betroffenen Gemeinden mit sauberem Wasser versorgten.