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Am 24.06. haben zwei starke Erdbeben den Nordwesten Venezuelas erschüttert. Innerhalb weniger Sekunden ereigneten sich die Beben mit einer Stärke von 7,2 und 7,5. Sie zählen zu den stärksten Erdbeben, die in Venezuela seit mehr als 100 Jahren gemessen wurden.
Das Epizentrum lag nahe der Karibikküste westlich von Caracas in der Region Morón (Yaracuy–Carabobo).
Das volle Ausmaß der Katastrophe wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen. Schon jetzt gibt es Berichten zufolge mehr als 3.535 Todesopfer. Rund 16.700 Menschen wurden verletzt, viele weitere werden vermisst.
Aus Caracas und den umliegenden Regionen werden erhebliche Zerstörungen gemeldet. Dutzende Gebäude sind eingestürzt, viele Familien haben ihr Hab und Gut verloren. Die Region La Guaira wurde aufgrund des Ausmaßes der Schäden zum Katastrophengebiet erklärt.
In den betroffenen Gebieten sind derzeit die Strom-, Wasser-, Gas- und Telekommunikationsversorgung unterbrochen.
Wie hilft Islamic Relief den Betroffenen?
Vor wenigen Tagen erreichten Helfer von Islamic Relief das Erdbebengebiet in Venezuela. Gemeinsam mit lokalen Partnern konnten sie bereits erste Hilfslieferungen durchführen.
In der Stunde der Not war es uns möglich, den Betroffenen dringend benötigte Hilfsgüter wie Nahrungsmittel und Hygieneartikel zukommen zu lassen.
Noch immer arbeiten unsere Helfer unermüdlich daran, weitere Hilfsgüter bereitzustellen. Doch das reicht noch lange nicht aus.
Deine Spende fließt in den Nothilfefonds, aus dem wir akut die Hilfe in Venezuela und künftige Soforteinsätze finanzieren.
Spende jetzt und hilf dabei, Leben zu retten.
Wenn ein Notfall eintritt, ist Islamic Relief bestrebt, als Erstes vor Ort zu sein, um zügig Soforthilfe für die Betroffenen zu leisten. Unser Ziel ist es, lebensrettende Hilfen wie Nahrung, Wasser, Unterkünfte, Medikamente und andere lebenswichtige Güter, schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.
Spenden an unseren Notfallfonds helfen uns dabei, im Katastrophenfall schnell zu reagieren und Gemeinden auf mögliche Katastrophen vorzubereiten.
Jedes Jahr gefährden Konflikte und Naturkatastrophen das Leben von Millionen von Menschen weltweit. Der humanitäre Bedarf ist größer als je zuvor. Vielen Krisen fehlt es an medialer Aufmerksamkeit und verschwinden so vom öffentlichen Radar. Wir müssen rechtzeitig handeln, um Menschenleben zu retten. Mithilfe des Notfallfonds können wir projektungebundene Mittel kurzfristig mobilmachen und so flexibel weltweit humanitäre Hilfe leisten. So können wir innerhalb weniger Stunden nach einem Katastrophenfall vor Ort sein, um Betroffene umgehend mit den nötigsten Hilfsmitteln zu erreichen.
Wir setzen Deine Spende dort ein, wo sie am dringendsten benötigt wird.
65 Euro
Wasser für einen Monat für eine Familie in Not.
95 Euro
Bargeldzuschuss für den Kauf von lebensnotwendigen Gütern.
195 Euro
Notunterkünfte für zwei Familien in Not.
Wenn eine Notfallsituation eintritt, beobachten unsere Notfallteams zunächst ganz genau die Situation, um zu entscheiden, ob Hilfsmaßnahmen erforderlich sind.
Je nach Situation entsenden wir Überwachungsteams in das betroffene Gebiet und nehmen Kontakt mit den örtlichen Gemeinden und den zuständigen Behörden auf. Ziel ist es, herauszufinden, welche Funktion Islamic Relief bei der Umsetzung der Hilfsmaßnahmen übernehmen kann.
Wenn Hilfsmaßnahmen erforderlich sind, erstellen unsere Teams vor Ort einen Maßnahmenplan, der sicherstellt, dass wir unsere Bemühungen mit anderen Akteuren (z. B. der lokalen Regierung und NGOs) koordinieren. Damit möchten wir gewährleisten, dass wir betroffene Gemeinschaften so effektiv wie möglich unterstützen können.
Sobald Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden, arbeiten unsere Teams unermüdlich daran, humanitäre Hilfe für die Gemeinden bereitzustellen. Wir achten darauf, dass unsere Hilfsmaßnahmen auf die Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaften im Rahmen der Krise zugeschnitten sind.
„... Und wer es (ein menschliches Wesen) am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. ...“
(Sure Al-Maida, 32)
Starke Regenfälle in der Gegend um Jablanica und das nahegelegene Konjic in Bosnien führten in der Nacht zum 4. Oktober 2024 zu Überschwemmungen, die Häuser überfluteten, während die Bewohner schliefen. Die Sturzfluten lösten zudem Erdrutsche aus, die Gebäude mitrissen und erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursachten.
Berichten zufolge verloren mindestens 26 Menschen ihr Leben. Schätzungsweise 5.000 Menschen waren von der Flutkatastrophe betroffen, die über 1.000 Häuser beschädigte oder vollständig zerstörte.
Islamic Relief Bosnien arbeitete eng mit den zuständigen Behörden und anderen humanitären Akteuren zusammen, um den Betroffenen rechtzeitig und angemessen Hilfe zu leisten.
Unser Team in Bosnien besuchte in den darauffolgenden Tagen die betroffenen Orte Donja Jablanica, Buturović Polje, Zlate, Fojnica, Kreševo und Kiseljak, um wirksam Hilfe zu leisten. Unter anderem verteilten wir Hygienepakete an eine zentrale Hilfsstelle sowie Schaufeln, Schubkarren und weitere Hilfsmittel an die Katastrophenschutzbehörden in Jablanica.
In Kenia waren über 380.000 Menschen von schweren Regenfällen und Überschwemmungen betroffen, mindestens 289 kamen dabei ums Leben. Tausende Tiere verendeten, über 40.000 Hektar Ackerland und 61 Straßen wurden beschädigt. Seit dem 29. April 2024 liefen alle sieben Dämme der Wasserkraftwerke über, was am 10. Mai 2024 zu Überschwemmungen in den Bezirken Garissa, Tana River und Lamu führte. Die Überschwemmungen begannen in Kenia Ende April und setzten ganze Landstriche unter Wasser.
Auch die ärmsten Gebiete der Hauptstadt Nairobi waren stark betroffen, und Tausende von Menschen mussten die Stadt verlassen.
Islamic Relief hatte den Einsatz vor Ort nach den tödlichen Überschwemmungen in Kenia verstärkt. In Abstimmung mit den örtlichen Behörden unterstützten wir mit Bargeldhilfen und Bohrlöchern, die die von den Überschwemmungen betroffenen Gemeinden mit sauberem Wasser versorgten.




