Bedürftige auf der ganzen Welt bedanken sich ganz herzlich für Ihre Ramadanspende! Siehe Bildergalerie>>


Dieses Jahr beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan am 27. Mai 2017 und endet voraussichtlich am 24. Juni 2017.

يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا كُتِبَ عَلَيْكُمُ الصِّيَامُ كَمَا كُتِبَ عَلَى الَّذِينَ مِن قَبْلِكُمْ لَعَلَّكُمْ تَتَّقُونَ

"Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet." Al-Baqara, Vers 183

Ramadan 2017

Ramadan 2017 Das Fasten im Monat Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islams. Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Kalenders. Da der islamische Kalender ein Mondkalender ist, verschiebt sich der Ramadan Jahr für Jahr um 11 Tage. In den letzten Jahren, so auch 2017, fällt er hierzulande in die Sommermonate.

Lailat al-Qadr

Lailat ul-Qadr (übersetzt mit die Nacht der Bestimmung oder auch die Nacht der Allmacht) ist die Nacht im Monat Ramadan, in der die Offenbarung des Quran begann. Sie ist eine der ungeraden Nächte in den letzten zehn Tagen des Fastenmonats. Im Quran heißt es, dass sie besser als tausend Monate ist, und der prophetischen Überlieferung nach werden denen, die in dieser Nacht mit Glaube und Aufrichtigkeit betet, ihre vorangegangen Sünden vergeben.

Ramadanfest

Das Ramadanfest, auch Fest des Fastenbrechens gemäß dem arabischen Namen „‘Id ul-Fitr“, türkisch „Ramazan Bayramı“, wird nach dem Ende des Fastenmonats begangen. Im Jahr 2017 fällt der erste Tag des Festes voraussichtlich auf den 25.06.2017, gefolgt von zwei weiteren Festtagen. Während der Festtage darf nicht mehr gefastet werden. Am ersten Festtag treffen Muslime sich zum Festgebet in den Moscheen.

Ramadanspende

Kaffara und Fidya

Sadaqa

Allgemeine Spende


Ramadan Video


Ramadanprojekt Syrien - Islamic Relief wird in Syrien 30.000 Lebensmittelpakete verteilen und damit 140.000 Bedürftige erreichen inshaAllah.

Ramadan FAQ

Antworten auf häufig gestellten Fragen zum Ramadan 

Der Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime. Da sich das islamische Jahr nach dem Monat richtet, wandert er jedes Jahr um 10 Tage nach vorn. Im Jahr 2017 beginnt der Ramadan am 27. Mai und endet voraussichtlich am 24. Juni. Allah sagt zum Ramadan im Quran folgendes: Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet. (Al-Baqara, 183)

Das Fasten bedeutet, dass der Muslim vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts isst und trinkt und sich dem Geschlechtsverkehr enthält. Im Ramadan ist es empfohlen, sich besonders intensiv dem Gottesdienst zu widmen, sich von Sünden zu entfernen und zu versuchen, so viel wie möglich Gutes zu tun und zu sprechen. Es ist eine Zeit der Besinnung auf das Wesentliche und der Dankbarkeit gegenüber Gott für all die Gaben. Auch ist es empfohlen, in dieser Zeit vermehrt an Arme zu spenden und sie nach Möglichkeit auch zum Fastenbrechen einzuladen. Das gemeinsame Fastenbrechen und das gemeinsame Gebet in der Moschee stärken im Ramadan auch die gemeinschaftlichen Bande.

Der Ramadan ist unter den folgenden fünf Voraussetzungen verpflichtend:


1. Man ist Muslim
2. Man ist rechenschaftspflichtig, hat also die Geschlechtsreife erreicht
3. Man ist körperlich und psychisch in der Lage zu fasten
4. Man ist nicht auf der Reise
5. Es gibt keine Hinderungsgründe, die gegen das Fasten sprechen

Menschen, die folgende Bedingungen erfüllen, sind vom Fasten befreit:

1. Menschen, die körperlich oder psychisch beeinträchtigt sind

2. Reisende

3. Altersschwache

4. Schwangere und Stillende

5. Menstruierende Frauen

In den ersten vier Fällen, kann der Muslim je nach Zustand selbst entscheiden, ob er fastet oder nicht, beim fünften Fall ist es der muslimischen Frau jedoch nicht erlaubt zu fasten.Menschen, deren gesundheitliche Situation sich voraussichtlich nicht bessern wird, wie etwa chronisch Kranke oder Altersschwache, sollen für jeden im Ramadan versäumten Fastentag einen Bedürftigen speisen, also die sogenannte Fidya entrichten (mehr zu Fidya). Wer vorübergehend nicht fasten kann, wie etwa Kranke, Schwangere, Stillende oder Menstruierende, holen die versäumten Fastentage (nach Meinung der meisten Rechtsschulen) später nach.

Was ist ein Lebensmittelpaket?

Islamic Relief Deutschland verteilt alljährlich im Ramadan Lebensmittelpakete, um besonders Bedürftige im Fastenmonat mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Ein Lebensmittelpaket versorgt eine mehrköpfige Familie bis zu einen Monat lang und enthält lokale Lebensmittel.

In Somalia etwa besteht ein Lebensmittelpaket u.a. aus:

  • 10 kg Reis, 3 kg Öl, 10 kg Mehl, 10 kg Zucker, 5 kg Datteln, 1 kg Milchpulver, 1 kg Haferflocken

Was ist ein Festgeschenk?

Jedes Jahr verteilt Islamic Relief zu den islamischen Festen Geschenke für notleidende Kinder weltweit. So erhalten auch sie zum Fest eine kleine Aufmerksamkeit, über die sich die Kinder sehr freuen. Dieses Jahr verteilt Islamic Relief in Sri Lanka, Indien, Malawi und Äthiopien Geschenke zum Ramadanfest an Kinder.

Ein Geschenk enthält zum Beispiel:

  • neue Kleidung, Spielzeug, Stifte, Schulbücher, Süßigkeiten

Was ist Zakat?

Das Wort Zakat bedeutet Reinheit oder sich reinigen. Die Zakat ist eine religiöse Pflicht und eine der fünf Säulen des Islams. Jeder Muslim, der wohlhabend genug ist, spendet einmal im Jahr einen Teil seines Vermögens an bedürftige Menschen. Viele Muslime entrichten die Zakat im Ramadan, da in diesem Monat gute Taten von Allah besonders belohnt werden. Weitere Info zu Zakat finden Sie hier.

Was ist Zakat-ul-Fitr / Fitre?

Die Zakat-ul-Fitr, auch Sadaqat-ul-Fitr („Fitr“ für Fastenbrechen) und im Türkischen "fitre" genannt, ist eine verpflichtende Abgabe zum Ende des Ramadans. Bitte zahlen Sie Ihre Zakat-ul-Fitr möglichst rechtzeitig. Ihre Zakat-ul-Fitr wird gemäß den islamischen Vorschriften innerhalb des Ramadans weitergegeben.

Zakat-ul-Fitr muss bis zum Ende des Ramadans (bis zum Festtag) entrichtet werden, sonst ist es keine Fitre mehr. Gerne können Sie den Betrag aber dennoch spenden, es gilt islamisch dann allerdings als Allgemeine Spende (Sadaqa).

Was sind Fidya und Kaffara?

Eine Fidya ist eine Ersatzleistung für nicht gefastete Tage aufgrund eines legitimen Grunds. Kaffarah ist eine Leistung, die als Sühne für einen Fehler oder eine Sünde gilt. Mit entsprechender Tauba gleicht sie die Sünde entsprechend der vorgegebenen Kaffarah aus. Diese kann auf verschiedene Weise geleistet werden, wie z.B. durch die Zahlung eines Geldbetrages (zur Speisung eines Bedürftigen) oder durch zusätzliches Fasten. Weitere Info >

Kaffara-Fidya Rechner >

Ramadan: Öffnungs- und Servicezeiten 2017

Während des Ramadans 2017 gelten bei Islamic Relief folgende erweiterte Öffnungs- und Servicezeiten:

Spendenhotline

Telefonische Servicezeiten im Ramadan:

10:00 bis 18:00 Uhr

Wochenenden 17. und 18. Juni/24. und 25. Juni: 10:00 bis 18:00 Uhr

Tel.: 0221 200 499-0

 

 

Köln-Nippes

Montag bis Freitag: 9:00 bis 19:00 Uhr

Samstag/Sonntag 17./18. Juni: 11:00 bis 17:00 Uhr
Samstag/Sonntag 24./25. Juni: 12:00 bis 17:00 Uhr

Berlin

Montag bis Freitag: 9:00 bis 19:00 Uhr

Samstag 3. Juni, 10. Juni, 17. Juni: 9:00 bis 17:00 Uhr

Samstag 24. Juni: 9:00 bis 17:00 Uhr

Sonntag 25. Juni: 10:30 bis 16:00 Uhr

Essen

Montag bis Freitag: 

9:00 bis 17:00 Uhr (29. Mai bis 16. Juni)
9:00 bis 18:00 Uhr (19. Juni bis 23. Juni)

Samstag 17. Juni: 11:00 bis 15:00 Uhr

Samstag 24. Juni: 11:00 bis 15:00 Uhr

Hamburg

Montag bis Donnerstag: 11:00 bis 19:00 Uhr 

Freitags:
12:00 bis 16:00 Uhr Infostand auf dem Steindamm
16:30 bis 19:00 Uhr im Büro

Samstags und Sonntags nach telefonischer Terminabsprache ab 12:00 Uhr erreichbar unter:

Tel.: 0176 300 499 58

Frankfurt am Main:

Montag bis Freitag: 11:00 bis 19:00 Uhr

Samstags und Sonntags nach vorheriger telefonischer Absprache

Tel.: 0176 300 499 59

München:

Montag bis Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr

Bei Bedarf Termine außerhalb der Öffnungszeiten möglich – bitte telefonisch vereinbaren unter:

Tel.: 0176 300 499 24 


Eine Übersicht der Gebetszeiten liefert unser Ramadankalender 2017. Die Zeiten können entsprechend nach Ort, Datum und Berechnungsmethode angepasst werden.

Wenn man sich von Essen und Trinken fernhält, hat man sich ja nicht vor Verbotenem oder etwas Schlechtem geschützt.

 

 

Ein Gespräch über den Ramadan mit Dr. Mahmud Kellner

Islamic Relief Hilfsverteilung in Bildern


Danke für Ihre Ramadanhilfe 2016!

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und wertvolle Spende, die es uns ermöglicht, Bedürftigen und Notleidenden auch im Ramadan mit Lebensmitteln zu helfen. Sie haben Menschen, die unter schwierigen Lebensbedingungen wie Hunger, Armut, Krieg und Konflikten, Verfolgung oder Flucht leiden, eine Freude bereitet. Zudem haben Sie die wertvolle Ramadanzeit mit Ihren großzügigen Spenden auf Beste genutzt und den Segen des heiligen Fastenmonats Ramadan mit Bedürftigen geteilt.
So haben Sie überall auf der Welt Islamic Relief Deutschland ermöglicht, im Jahr 2016 insgesamt 24.276 Lebensmittelpakete an 120.390 Bedürftige in 32 Ländern zu verteilen und mit 1.666 Festgeschenken sowie 58 Schulranzen Kinder zu erfreuen. Diese Menschen gehören zu den Ärmsten – unter anderem Waisen, Witwen, Flüchtlinge und Behinderte. Für sie bedeutet Ihre Spende, dass ihre Geschwister im Islam an sie denken, mit ihnen fühlen und sich aktiv für eine bessere Zukunft einsetzen.

Möge Allah Sie für Ihre Spende im Ramadan belohnen!

Ramadan infografik