Danke für Ihre Ramadanhilfe 2016!

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und wertvolle Spende, die es uns ermöglicht, Bedürftigen und Notleidenden auch im Ramadan mit Lebensmitteln zu helfen. Sie haben Menschen, die unter schwierigen Lebensbedingungen wie Hunger, Armut, Krieg und Konflikten, Verfolgung oder Flucht leiden, eine Freude bereitet. Zudem haben Sie die wertvolle Ramadanzeit mit Ihren großzügigen Spenden auf Beste genutzt und den Segen des heiligen Fastenmonats Ramadan mit Bedürftigen geteilt.
So haben Sie überall auf der Welt Islamic Relief Deutschland ermöglicht, im Jahr 2016 insgesamt 24.276 Lebensmittelpakete an 120.390 Bedürftige in 32 Ländern zu verteilen und mit 1.666 Festgeschenken sowie 58 Schulranzen Kinder zu erfreuen. Diese Menschen gehören zu den Ärmsten – unter anderem Waisen, Witwen, Flüchtlinge und Behinderte. Für sie bedeutet Ihre Spende, dass ihre Geschwister im Islam an sie denken, mit ihnen fühlen und sich aktiv für eine bessere Zukunft einsetzen.

Möge Allah Sie für Ihre Spende im Ramadan belohnen!

Bildergalerie Ramadan 2016


Was ist der Ramadan?

Der Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime. Da sich das islamische Jahr nach dem Mond richtet, wandert er jedes Jahr um 10 Tage nach vorn. Im Jahr 2016 begann der Ramadan am 6. Juni und endete am 5. Juli.

Allah sagt zum Ramadan im Quran folgendes:

Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet. (Al-Baqara, 183)

Wie wird im Ramadan gefastet?

Das Fasten bedeutet, dass der Muslim vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts isst und trinkt und sich dem Geschlechtsverkehr enthält. Im Ramadan ist es empfohlen, sich besonders intensiv dem Gottesdienst zu widmen, sich von Sünden zu entfernen und zu versuchen, so viel wie möglich Gutes zu tun und zu sprechen.

Es ist eine Zeit der Besinnung auf das Wesentliche und der Dankbarkeit gegenüber Gott für all die Gaben. Auch ist es empfohlen, in dieser Zeit vermehrt an Arme zu spenden und sie nach Möglichkeit auch zum Fastenbrechen einzuladen. Das gemeinsame Fastenbrechen und das gemeinsame Gebet in der Moschee stärken im Ramadan auch die gemeinschaftlichen Bande.

Für wen ist der Ramadan verpflichtend?

Der Ramadan ist unter den folgenden fünf Voraussetzungen verpflichtend:

  1. Man ist Muslim

  2. Man ist rechenschaftspflichtig, hat also die Geschlechtsreife erreicht

  3. Man ist körperlich und psychisch in der Lage zu fasten

  4. Man ist nicht auf der Reise

  5. Es gibt keine Hinderungsgründe, die gegen das Fasten sprechen

 

 

 

 

Wer muss nicht fasten?

Menschen, die folgende Bedingungen erfüllen, sind vom Fasten befreit:

1.     Menschen, die körperlich oder psychisch beeinträchtigt sind

2.     Reisende

3.     Altersschwache

4.     Schwangere und Stillende

5.     Menstruierende Frauen

In den ersten vier Fällen, kann der Muslim je nach Zustand selbst entscheiden, ob er fastet oder nicht, beim fünften Fall ist es der muslimischen Frau jedoch nicht erlaubt zu fasten.

Menschen, deren gesundheitliche Situation sich voraussichtlich nicht bessern wird, wie etwa chronisch Kranke oder Altersschwache, sollen für jeden im Ramadan versäumten Fastentag einen Bedürftigen speisen, also die sogenannte Fidya entrichten. Mehr zur Fidya finden Sie hier. Wer vorübergehend nicht fasten kann, wie etwa Kranke, Schwangere, Stillende oder Menstruierende, holen die versäumten Fastentage (nach Meinung der meisten Rechtsschulen) später nach.


Zakat-ul-Fitr 8 Euro

Zakat-ul-fitr Fitre

Die Zakat-ul-Fitr, auch Sadaqat-ul-Fitr („Fitr“ für Fastenbrechen) und im Türkischen "fitre" genannt, ist eine verpflichtende Abgabe zum Ende des Ramadans. Bitte zahlen Sie Ihre Zakat-ul-Fitr möglichst rechtzeitig. Ihre Zakat-ul-Fitr wird gemäß den islamischen Vorschriften innerhalb des Ramadans weitergegeben.

Im Jahr 2016 betrug die Zakat-ul-Fitr 8 Euro pro Person.


Zakat 2,5 %

Zakat

Das Wort Zakat bedeutet Reinheit oder sich reinigen. Die Zakat ist eine religiöse Pflicht und eine der fünf Säulen des Islams. Jeder Muslim, der wohlhabend genug ist, spendet einmal im Jahr einen Teil seines Vermögens an bedürftige Menschen. Viele Muslime entrichten die Zakat im Ramadan, da in diesem Monat gute Taten von Allah besonders belohnt werden.

Im Quran heißt es dazu: „Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakat. Und was ihr für euch selbst an Gutem vorausschickt, werdet ihr bei Allah finden. Was ihr tut, sieht Allah wohl.“ Al-Baqara, Vers 110

Die Zakat dient dazu, finanzielle Ungleichheiten in der Gesellschaft zu verringern. Sie ist unter anderem gedacht für Bedürftige, Arme und Flüchtlinge, diejenigen, die die Zakat einfordern, verschuldete Personen und diejenigen, die sich auf dem Wege Allahs für gemeinnützige Zwecke einsetzen (siehe dazu At-Tauba, Vers 60).


Lebensmittelpaket 45 Euro

Lebensmittelpaket

Islamic Relief Deutschland verteilt alljährlich im Ramadan Lebensmittelpakete, um besonders Bedürftige im Fastenmonat mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Ein Lebensmittelpaket versorgt eine mehrköpfige Familie bis zu einen Monat lang und enthält lokale Lebensmittel.

In Somalia etwa besteht ein Lebensmittelpaket u.a. aus:

  • 10 kg Reis
  • 3 kg Öl
  • 10 kg Mehl
  • 10 kg Zucker
  • 5 kg Datteln
  • 1 kg Milchpulver
  • 1 kg Haferflocken

Festgeschenk 22 Euro

Festgeschenk

Jedes Jahr verteilt Islamic Relief zu den islamischen Festen Geschenke für notleidende Kinder weltweit. So erhalten auch sie zum Fest eine kleine Aufmerksamkeit, über die sich die Kinder sehr freuen. Dieses Jahr verteilt Islamic Relief in Sri Lanka, Indien, Malawi und Äthiopien Geschenke zum Ramadanfest an Kinder.

Ein Geschenk enthält zum Beispiel:

  • neue Kleidung
  • Spielzeug
  • Stifte
  • Schulbücher
  • Süßigkeiten

Ramadan FAQs (Klicken Sie bitte auf den Button)