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Verheerende Sturzfluten haben im Norden Nepals innerhalb weniger Sekunden Häuser, Brücken und ganze Existenzen mitgerissen. Mehr als 350 Menschen sind ums Leben gekommen, über 1.000 werden noch vermisst und mindestens 50.000 Menschen sind betroffen.
Viele Familien haben ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren. Besonders schwer betroffen sind die Distrikte Rasuwa und Nuwakot. Beschädigte Straßen, Brücken und Stromnetze erschweren es zusätzlich, Menschen in abgelegenen Regionen zu erreichen.
Golam Motasim Billah, Landesdirektor von Islamic Relief in Nepal, sagt:
„Ohne jede Vorwarnung fegten reißende Wassermassen durch die Dörfer, und Familien verloren innerhalb weniger Sekunden ihr gesamtes Hab und Gut. Die Fluten waren so gewaltig, dass sie sogar eine große Brücke wegspülten und Dörfer hoch oben in den Bergen beschädigten.
Die Überlebenden versuchen verzweifelt, ihre vermissten Angehörigen aufzuspüren, und bemühen sich gleichzeitig, einen sicheren Ort für ihre Familien zu finden, an dem sie Unterschlupf finden und ihre Kinder mit Essen versorgen können. Die Stromversorgung wurde schwer beschädigt, wodurch ganze Gebiete in Dunkelheit getaucht wurden.
Unsere Gebete gelten allen Betroffenen, und wir arbeiten mit den Behörden vor Ort zusammen, um den Menschen so schnell wie möglich Hilfe zukommen zu lassen.“
Islamic Relief ist vor Ort und leistet Nothilfe
Gemeinsam mit den zuständigen Behörden bereiten wir die Nothilfe vor. Betroffene Menschen sollen mit Notunterkünften sowie Hilfsgütern wie Planen, Decken und Matratzen unterstützt werden.
Islamic Relief ist seit über zehn Jahren in Nepal aktiv und arbeitet mit einem starken Netzwerk lokaler Partnerorganisationen zusammen.
Zehntausende Menschen stehen nach der Katastrophe vor dem Nichts.
Bitte hilf mit Deiner Spende und unterstütze die Menschen in Nepal mit dringend benötigter Nothilfe.
Spende jetzt und hilf dabei, Leben zu retten.
Innerhalb weniger Sekunden hat sich das Leben Tausender Menschen auf der indonesischen Insel Flores verändert.
Am frühen Samstagmorgen erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 die Region. Dutzende Menschen kamen ums Leben, Tausende mussten ihre Häuser verlassen. Viele Familien können derzeit nicht in ihre Häuser zurückkehren und sind auf Notunterkünfte und Unterstützung angewiesen. Jetzt brauchen sie einen sicheren Ort, sauberes Trinkwasser, Lebensmittel und die Gewissheit, nicht allein zu sein.
Häuser wurden zerstört, Schulen und Gesundheitseinrichtungen beschädigt. Erdrutsche haben Straßen verschüttet und erschweren es den Helferinnen und Helfern, abgelegene Ortschaften zu erreichen. Zahlreiche Nachbeben sorgen weiterhin für Angst und Unsicherheit.
Unser Einsatz in Indonesien
Gemeinsam mit lokalen Partnern bereitet Islamic Relief Indonesien die Unterstützung der betroffenen Familien vor. Unsere Teams prüfen derzeit, wo die Not am größten ist und welche Hilfe am dringendsten benötigt wird.
Geplant ist unter anderem die Versorgung mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und dringend benötigten Hilfsgütern.
Bislang konnte unser Team 460 Flaschen Mineralwasser und 96 Packungen Kekse an Binnenvertriebene verteilen, die in 25 Zelten im Evakuierungszentrum Gelora Samador in Sikka untergebracht sind.
Viele Menschen auf Flores stehen weiterhin vor einer ungewissen Zukunft. Sie haben ihr Zuhause verloren und wissen nicht, wie sie die kommenden Tage bewältigen sollen.
Mit Deiner Spende hilfst Du, betroffene Familien mit lebenswichtiger Hilfe zu unterstützen. Jede Spende zählt.
65 Euro
Wasser für einen Monat für eine Familie in Not.
95 Euro
Bargeldzuschuss für den Kauf von lebensnotwendigen Gütern.
195 Euro
Notunterkünfte für zwei Familien in Not.
Wenn ein Notfall eintritt, ist Islamic Relief bestrebt, als Erstes vor Ort zu sein, um zügig Soforthilfe für die Betroffenen zu leisten. Unser Ziel ist es, lebensrettende Hilfen wie Nahrung, Wasser, Unterkünfte, Medikamente und andere lebenswichtige Güter, schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.
Spenden an unseren Notfallfonds helfen uns dabei, im Katastrophenfall schnell zu reagieren und Gemeinden auf mögliche Katastrophen vorzubereiten.
Jedes Jahr gefährden Konflikte und Naturkatastrophen das Leben von Millionen von Menschen weltweit. Der humanitäre Bedarf ist größer als je zuvor. Vielen Krisen fehlt es an medialer Aufmerksamkeit und verschwinden so vom öffentlichen Radar. Wir müssen rechtzeitig handeln, um Menschenleben zu retten. Mithilfe des Notfallfonds können wir projektungebundene Mittel kurzfristig mobilmachen und so flexibel weltweit humanitäre Hilfe leisten. So können wir innerhalb weniger Stunden nach einem Katastrophenfall vor Ort sein, um Betroffene umgehend mit den nötigsten Hilfsmitteln zu erreichen.
Wir setzen Deine Spende dort ein, wo sie am dringendsten benötigt wird.
Wenn eine Notfallsituation eintritt, beobachten unsere Notfallteams zunächst ganz genau die Situation, um zu entscheiden, ob Hilfsmaßnahmen erforderlich sind.
Je nach Situation entsenden wir Überwachungsteams in das betroffene Gebiet und nehmen Kontakt mit den örtlichen Gemeinden und den zuständigen Behörden auf. Ziel ist es, herauszufinden, welche Funktion Islamic Relief bei der Umsetzung der Hilfsmaßnahmen übernehmen kann.
Wenn Hilfsmaßnahmen erforderlich sind, erstellen unsere Teams vor Ort einen Maßnahmenplan, der sicherstellt, dass wir unsere Bemühungen mit anderen Akteuren (z. B. der lokalen Regierung und NGOs) koordinieren. Damit möchten wir gewährleisten, dass wir betroffene Gemeinschaften so effektiv wie möglich unterstützen können.
Sobald Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden, arbeiten unsere Teams unermüdlich daran, humanitäre Hilfe für die Gemeinden bereitzustellen. Wir achten darauf, dass unsere Hilfsmaßnahmen auf die Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaften im Rahmen der Krise zugeschnitten sind.
„... Und wer es (ein menschliches Wesen) am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. ...“
(Sure Al-Maida, 32)
Starke Regenfälle in der Gegend um Jablanica und das nahegelegene Konjic in Bosnien führten in der Nacht zum 4. Oktober 2024 zu Überschwemmungen, die Häuser überfluteten, während die Bewohner schliefen. Die Sturzfluten lösten zudem Erdrutsche aus, die Gebäude mitrissen und erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursachten.
Berichten zufolge verloren mindestens 26 Menschen ihr Leben. Schätzungsweise 5.000 Menschen waren von der Flutkatastrophe betroffen, die über 1.000 Häuser beschädigte oder vollständig zerstörte.
Islamic Relief Bosnien arbeitete eng mit den zuständigen Behörden und anderen humanitären Akteuren zusammen, um den Betroffenen rechtzeitig und angemessen Hilfe zu leisten.
Unser Team in Bosnien besuchte in den darauffolgenden Tagen die betroffenen Orte Donja Jablanica, Buturović Polje, Zlate, Fojnica, Kreševo und Kiseljak, um wirksam Hilfe zu leisten. Unter anderem verteilten wir Hygienepakete an eine zentrale Hilfsstelle sowie Schaufeln, Schubkarren und weitere Hilfsmittel an die Katastrophenschutzbehörden in Jablanica.
In Kenia waren über 380.000 Menschen von schweren Regenfällen und Überschwemmungen betroffen, mindestens 289 kamen dabei ums Leben. Tausende Tiere verendeten, über 40.000 Hektar Ackerland und 61 Straßen wurden beschädigt. Seit dem 29. April 2024 liefen alle sieben Dämme der Wasserkraftwerke über, was am 10. Mai 2024 zu Überschwemmungen in den Bezirken Garissa, Tana River und Lamu führte. Die Überschwemmungen begannen in Kenia Ende April und setzten ganze Landstriche unter Wasser.
Auch die ärmsten Gebiete der Hauptstadt Nairobi waren stark betroffen, und Tausende von Menschen mussten die Stadt verlassen.
Islamic Relief hatte den Einsatz vor Ort nach den tödlichen Überschwemmungen in Kenia verstärkt. In Abstimmung mit den örtlichen Behörden unterstützten wir mit Bargeldhilfen und Bohrlöchern, die die von den Überschwemmungen betroffenen Gemeinden mit sauberem Wasser versorgten.




