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Nothilfe Sudan
Jede Sekunde zählt!
Menschen wurden getötet.
benötigen humanitäre Hilfe.
wurden vertrieben.
Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt.
Im Sudan leiden die Menschen unter anhaltender Gewalt, Hunger und der Flucht aus ihrer Heimat. Verstärkte Drohnenangriffe kosteten zuletzt vielen das Leben, wobei die Geschosse auch Kinder, Ärztinnen und Patienten in Krankenhäusern oder Schulen trafen. Über 21 Millionen Menschen - fast die Hälfte der Bevölkerung - finden nicht genug zu essen. Die Kämpfe vertreiben die Bewohner von ihren Feldern und blockieren die Handelswege, weshalb die Nahrungsmittelvorräte schwinden.
Der Geschäftsführer von Islamic Relief Worldwide, Iftikhar Shaheen, erklärt: "Das Leid im Sudan ist ein kollektives moralisches Versagen der internationalen Gemeinschaft. Drei Jahre Krieg haben die größte Hungerkrise der Welt hervorgebracht, und diese lokal betriebenen Küchen haben unzählige Leben gerettet. Ihr jetziger Zusammenbruch bedeutet für viele besonders gefährdete Familien ein Todesurteil. Die engagierten Freiwilligen tun alles, um die Küchen offen zu halten - doch sie brauchen dringend mehr Unterstützung. Beim Treffen der Regierungen in Berlin erwarten wir klare Zusagen: mehr Hilfe, stärkere Förderung lokaler Akteure und einen sofortigen Waffenstillstand."
Bargeldzuschuss für den Kauf von Lebensmitteln.
Notunterkünfte für vertriebene Familien.
Lebensmittelpakete für zwei Familien.
Während die Bevölkerung Sudans angesichts der globalen Gleichgültigkeit mit einer Hungersnot zu kämpfen hat, zeigt ein Bericht von Islamic Relief, wie lokale Gemeinschaftsküchen – Takaaya – für hungernde Familien im ganzen Land eine wichtige Lebensader darstellen. Menschen kochen solidarisch für ihre Mitmenschen.
Verwurzelt in sudanesischen Traditionen der Solidarität und den islamischen Prinzipien der Zakat und Sadaqa, basieren Takaaya auf den Prinzipien der sozialen Gegenseitigkeit, des gemeinschaftlichen Eigentums und des würdevollen Zugangs. Sie sind mehr als nur die Essensausgabe. Die Empfänger sind keine passiven Begünstigten; viele beteiligen sich am Kochen, Putzen oder Verteilen der Mahlzeiten und fördern so ein Gefühl der gegenseitigen Verantwortung.
In einem zunehmend restriktiven humanitären Umfeld haben Takaaya ein neues Modell lokaler Hilfe entwickelt.
„Da die Lieferketten zusammengebrochen und die lokale Wirtschaft am Boden liegt, sind Takaaya wie unsere zu einer absoluten Lebensader und zum letzten Schutz vor dem Hunger für die Schwächsten in unserer Gemeinschaft geworden.“ Dawina, Takaaya-Freiwillige
Islamic Relief arbeitet landesweit mit Takaaya zusammen, auch in schwer erreichbaren Gebieten wie Darfur und Nord-Kordofan.
Auch du kannst helfen. Spende jetzt!
Islamic Relief leistet seit 1984 lebenswichtige Hilfen im Sudan für Menschen in Not. Trotz der erschwerten Bedingungen, mit denen viele unserer Mitarbeiter konfrontiert sind, unterstützen wir weiterhin bedürftige Menschen im Sudan.
Seit Ausbruch des Krieges im April 2023 konnten wir mehr als 1,2 Millionen Menschen mit Hilfsgütern wie
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Seit dem 15. April 2023 hat sich das Leben von Millionen von Sudanesen für immer verändert. In der sonst so friedlichen Hauptstadt Khartum brachen heftige Straßenkämpfe aus. Der Krieg weitete sich auf fast jeden Winkel des Landes aus – städtische Viertel wurden in Schutt und Asche gelegt, die Infrastruktur und die öffentlichen Dienste zerstört und Dörfer niedergebrannt. Märkte und Krankenhäuser wurden angegriffen. Die Kämpfe haben viele der wichtigsten landwirtschaftlichen Regionen in Mitleidenschaft gezogen.
Der bewaffnete Konflikt hat schätzungsweise 15 Millionen Menschen vertrieben, davon sind 53 % Kinder. Viele leben in provisorischen Lagern, in denen die Bedingungen katastrophal sind.
In Teilen wird in den Medien über die Not im Sudan berichtet, jedoch fehlt das öffentliche Bewusstsein über das tatsächliche Ausmaß. Das hat zur Folge, dass Gelder für die Hilfsmaßnahmen im Sudan fehlen.
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