23.10.2014 |

Islamic Relief beim Humanitarian Congress 2014

Am 10. und 11. Oktober 2014 fand wie jedes Jahr der Humanitarian Congress in Berlin statt, der sich als ein Forum des Austausches von Informationen, Erfahrungen und Ideen im Bereich der Humanitären Hilfe versteht. Die in englischer Sprache abgehaltene Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Protection: A Broken Promise?“ (Schutz: Ein gebrochenes Versprechen?).

Hunderte Organisationen aus der Humanitären Hilfe nahmen teil, traditionell mit einem Schwerpunkt auf medizinischer Hilfe, da der Kongress von den Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“ (Médecins Sans Frontières), Médecins du Monde, dem Deutschen Roten Kreuz, der Berliner Ärztekammer und der Charité Universitätsmedizin Berlin organisiert wird. Ebenfalls vertreten waren Teilnehmer aus Politik, Medien und dem universitären Bereich. Islamic Relief nahm mit drei Mitarbeitern am Kongress teil und hatte auch einen Infostand.

„Der Humanitarian Congress ist eine gute Plattform für Islamic Relief, um uns zu präsentieren sowie Kontakte zu knüpfen und zu pflegen – auch wenn wir im Gegensatz zu vielen anderen teilnehmenden Organisationen kein Personal ins Ausland entsenden“, sagt Simone Walter, Nothilfe-Koordinatorin von Islamic Relief Deutschland. „Viele interessante Gespräche über unsere Arbeit wurden geführt und viele Fragen darüber beantwortet – zum Beispiel wie sich der islamisch-religiöse Hintergrund in unserer Arbeit widerspiegelt oder was es mit den Ramadan- und Kurban-Aktionen auf sich hat.“

In mehr als 25 Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops teilten beim Humanitarian Congress 2014 mehr als 70 internationale Experten ihre Erfahrungen und Reflexionen zur Humanitären Hilfe.

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Islamic Relief-Nothilfekoordinatorin Simone Walter im Gespräch am Islamic Relief-Stand