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Syrien

Der Krieg in Syrien geht bereits ins fünfte Jahr. Die humanitäre Lage verschlechtert sich dementsprechend immer weiter. 12,2 Millionen Menschen in Syrien sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 5,6 Millionen Kinder.

Durch die vermehrte Bombardierung in Idlib - dem Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei - sowie in Nord-Aleppo, ist die Zahl der Flüchtlinge weiter angestiegen, was zu einem vermehrten Bedarf an Notunterkünften und Grundversorgung führt.

Durch die aktuelle Winterhilfe von Islamic Relief wird das Leid der Syrer gelindert, indem unter anderem Decken, Zelte, Matratzen, Plastikplanen und Winterkleidung, insbesondere Mäntel und Stiefel für Kinder und warme Hosen für Erwachsene, an sie verteilt werden. Durch die acht Monate andauernde Hilfe sollen etwa 26.200 bedürftige und notleidende Familien (etwa 131.000 Personen) erreicht werden. Die Güter werden in Aleppo, Idlib, Lattakia und Hama verteilt.

Gaza

Der Winter in Gaza naht und gefährdet viele arme Familien, die aufgrund der vergangenen Bombardierungen in teilweise baufälligen und beschädigten Gebäuden leben. Es regnet in ihre Häuser und beschädigt das Inventar, außerdem beschädigen Stürme die Häuser, und durch die Kälte sind die Familien oft von Krankheiten betroffen.

Islamic Relief gewährt hundert gefährdeten Familien (etwa 550-600 Personen) im Rahmen der viermonatigen Winterhilfe Schutz und Sicherheit gegen schlechtes Wetter und Sturm.

Dieses Ziel wird durch folgende Maßnahmen erreicht:

• Verteilung von Kleidung, Möbeln und Heizkörpern, (Stepp)Decken und Matratzen
• Verbesserung der Wohnbedingungen
• Bildungsmaßnahmen zur Vorbereitung gegen Katastrophen und Risikomanagement
• Erneuerung und Renovierung von Wänden und Decken, Fenstern und Türen, Strom, Wasser und sanitären Anlagen in den Häusern der Betroffenen
• Ausstattung von Rettungsteams (etwa 40 Personen) mit Uniformen und Ausrüstung
• Ausstattung von 5 Bevölkerungsschutz-Stationen mit 10 Schläuchen zur Trockenlegung

Libanon

Das kleine Land an der Grenze zu Syrien hat Millionen von Menschen aufgenommen. Das Land ist kaum in der Lage, angemessen auf den Bedarf zu antworten. Die Flüchtlinge haben neben Flüchtlingslagern, die inzwischen mehr als überlastet sind, in verlassenen und renovierungsbedürftigen Häusern Zuflucht gefunden. Fehlende Türen und Fenster machen die Flüchtlinge besonders anfällig für den harschen Winter. Daneben gibt es sehr viele Flüchtlinge, die lediglich eine Plastikplane als Dach über dem Kopf haben.

Islamic Relief hilft den betroffenen Flüchtlingen mit Winterbekleidung, Nahrungsmitteln und Brennstoff.

Dieses Ziel wird durch folgende Maßnahmen erreicht:

• Verteilung von 900 Lebensmittelpaketen
• Handschuhe, Mützen, etc. für 900 Familien, je nach Bedarf
• 1.250 Gallonen Brennstoff
• Winterbekleidung ( Jacken, Hosen, Westen etc.) an 900 Familien


Die Geschichte von Izzya und ihren Kindern

Izzya und ihre Kinder leben in Gaza unter schwierigen Bedingungen
Izzya und ihre Familie leben in Gaza unter schwierigen Bedingungen
Im Winter regnet es in Izzyas Wohnung und beschädigt die Möbel
Im Winter regnet es in Izzyas Wohnung und beschädigt die Möbel
Izzya und ihre Kinder benötigen dringend Hilfe, um diesen Winter zu überstehen
Izzya und ihre Kinder benötigen dringend Hilfe, um diesen Winter zu überstehen

Der Winter in Gaza lässt tausende Menschen leiden, die unter schwierigen Bedingungen in Zelten oder alten Häusern leben müssen. Diese werden im Winter von Wasser überschwemmt, was das Hab und Gut dieser Menschen beschädigt.

Izzya lebt in einem Lehmhaus und erwartet den Winter mit gemischten Gefühlen: 

"Jeder liebt und erwartet den Winter sehnsüchtig. Nur meine Kinder und ich nicht. Wir werden jeden Winter obdachlos, weil wir unser überschwemmtes Haus verlassen müssen. Der Regen gelangt in jede Ecke meines Hauses, die Wände und Fenster werden beschädigt.

Das Regenwasser erreicht sogar meine Küche und alle Räume. Wenn der Winter kommt, fürchte ich mich davor, was nun mit uns passiert. Wo sollen wir schlafen? Die Matratzen und Decken sind alle nass."

Die Schultaschen und Bücher sind auch nass. Wie sollen meine Kinder morgen zur Schule gehen?

In der Nacht können meine Kinder nicht schlafen, denn sie suchen nach einem trockenen Plätzchen.

Letztes Jahr mussten meine Kinder und ich im Haus unserer Nachbarn schlafen. Was sonst sollten wir tun? Der stetige Regen machte unser Haus zu einem See. 

Ich hoffe, dass ich diese Erfahrungen in diesem Jahr nicht noch einmal machen muss."