Zakat-ul-Fitr 10 Euro

Die Entrichtung der Zakat-ul-Fitr ist im Islam Pflicht für jeden Muslim. Darunter fallen auch Kinder und Neugeborene. Sie gilt als Reinigung und Ausgleich für Verfehlungen im Monat Ramadan. Für jedes Familienmitglied ist die Zakat-ul-Fitr zeitig vor dem Eid-Gebet zu entrichten.

Empfänger von Zakat-ul-Fitr sind die Armen und Bedürftigen - dieselben Personen, die auch dazu berechtigt sind allgemeine Zakatabgaben zu erhalten. Die Empfänger, wie bei der Abgabe der allgemeinen Zakat, bestehen aus der folgenden acht Gruppe, die in Surah al-Tawba, Vers 60, erwähnt werden:

Die Almosen sind nur für die Armen, die Bedürftigen, diejenigen, die damit beschäftigt sind, diejenigen, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, (den Loskauf von) Sklaven, die Verschuldeten, auf Allahs Weg und (für) den Sohn des Weges, als Verpflichtung von Allah. Allah ist Allwissend und Allweise."

Zakat-ul-Fitr muss unbedingt bis spätestens zum Festtag entrichtet werden, sonst gilt sie im Islam nicht mehr als Zakat-ul-Fitr, sondern wird zu einer normalen Sadaqa/Spende. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig um die Entrichtung dieser Pflichtspende zu kümmern, um sicher zu gehen, dass die eigene Pflicht im Islam erfüllt wurde.

Es wird von Ibn Abbaas (möge Allah mit ihm zufrieden sein) berichtet, dass der Prophet (sa) sagte:

„Kommt jemand Zakat al-Fitr vor dem Gebet nach, wird sie als angenommene Zakat betrachtet. Kommt man ihr nach dem Gebe nacht, wird sie als gewöhnliche Sadaqah betrachtet.“ (Abu Dawood)

Die Zakat-ul-Fitr berechnet sich nach dem jeweiligen Land indem man lebt bzw. den dort typischen Essgewohnheiten. Als Maßstab gelten 2,25 bis 3 Kg Nahrungsmittel bestehend aus den typischen Grundnahrungsmitteln. Dementsprechend variiert die Zakat-ul-Fitr in Deutschland aktuell zwischen 3 und 12 Euro pro Person. Islamic Relief Deutschland hat sich auf den Spendenbetrag von 10 Euro festgelegt. 

Die Zakat-ul-Fitr darf nur in Form von Lebensmitteln umgesetzt werden, die in der Region üblich sind, in der sie verteilt werden. D.h. sog. Non-Food Artikel wie z.B. Kleidung darf damit nicht finanziert werden. Hintergrund ist, dass auch die Bedürftigen am Festtag Mahlzeiten haben und nicht hungern müssen. Wer die Zakat-ul-Fitr selbst nicht in seiner Region verteilen kann, weil er keine Bedürftigen findet, der darf sie auch als monetäre Spende abgeben. Dies ist heute für die meisten Muslime der übliche Weg. Entsprechend wurde diese Pflichtabgabe auf einen Betrag festgelegt, der ungefähr dem Kauf einer Mahlzeit der Region entspricht, in der man lebt. Islamic Relief hält sich an diesen Grundsatz und kauft mit der Zakat-ul-Fitr Grundnahrungsmittel ein wie z.B. Reis, Mehl, Speiseöl, Linsen, Bohnen und vieles mehr. Die Lebensmittelpakete halten mehrere Wochen und reichen für die ganze Familie.

Wer muss Zakat-ul-Fitr entrichten?

Die Entrichtung der Zakat-ul-Fitr ist im Islam Pflicht für jeden Muslim. Darunter fallen auch Kinder und Neugeborene. Sie gilt als Reinigung und Ausgleich für Verfehlungen im Monat Ramadan. Für jedes Familienmitglied ist die Zakat-ul-Fitr zeitig vor dem Eid-Gebet zu entrichten.

Wer erhält die Zakat-ul-Fitr?


Empfänger von Zakat-ul-Fitr sind die Armen und Bedürftigen - dieselben Personen, die auch dazu berechtigt sind allgemeine Zakatabgaben zu erhalten. Die Empfänger, wie bei der Abgabe der allgemeinen Zakat, bestehen aus der folgenden acht Gruppe, die in Surah al-Tawba, Vers 60, erwähnt werden:

Die Almosen sind nur für die Armen, die Bedürftigen, diejenigen, die damit beschäftigt sind, diejenigen, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, (den Loskauf von) Sklaven, die Verschuldeten, auf Allahs Weg und (für) den Sohn des Weges, als Verpflichtung von Allah. Allah ist Allwissend und Allweise."

Wann muss die Zakat-ul-Fitr entrichtet werden?


Zakat-ul-Fitr muss unbedingt bis spätestens zum Festtag entrichtet werden, sonst gilt sie im Islam nicht mehr als Zakat-ul-Fitr, sondern wird zu einer normalen Sadaqa/Spende. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig um die Entrichtung dieser Pflichtspende zu kümmern, um sicher zu gehen, dass die eigene Pflicht im Islam erfüllt wurde.

Es wird von Ibn Abbaas (möge Allah mit ihm zufrieden sein) berichtet, dass der Prophet (sa) sagte:

„Kommt jemand Zakat al-Fitr vor dem Gebet nach, wird sie als angenommene Zakat betrachtet. Kommt man ihr nach dem Gebe nacht, wird sie als gewöhnliche Sadaqah betrachtet.“ (Abu Dawood)

Wie wird der Betrag für Zakat-ul-Fitr bestimmt?


Die Zakat-ul-Fitr berechnet sich nach dem jeweiligen Land indem man lebt bzw. den dort typischen Essgewohnheiten. Als Maßstab gelten 2,25 bis 3 Kg Nahrungsmittel bestehend aus den typischen Grundnahrungsmitteln. Dementsprechend variiert die Zakat-ul-Fitr in Deutschland aktuell zwischen 3 und 12 Euro pro Person. Islamic Relief Deutschland hat sich auf den Spendenbetrag von 10 Euro festgelegt.

Wie verteilt Islamic Relief meine Zakat-ul-Fitr?


Die Zakat-ul-Fitr darf nur in Form von Lebensmitteln umgesetzt werden, die in der Region üblich sind, in der sie verteilt werden. D.h. sog. Non-Food Artikel wie z.B. Kleidung darf damit nicht finanziert werden. Hintergrund ist, dass auch die Bedürftigen am Festtag Mahlzeiten haben und nicht hungern müssen.

Wer die Zakat-ul-Fitr selbst nicht in seiner Region verteilen kann, weil er keine Bedürftigen findet, der darf sie auch als monetäre Spende abgeben. Dies ist heute für die meisten Muslime der übliche Weg. Entsprechend wurde diese Pflichtabgabe auf einen Betrag festgelegt, der ungefähr dem Kauf einer Mahlzeit der Region entspricht, in der man lebt. Islamic Relief hält sich an diesen Grundsatz und kauft mit der Zakat-ul-Fitr Grundnahrungsmittel ein wie z.B. Reis, Mehl, Speiseöl, Linsen, Bohnen und vieles mehr. Die Lebensmittelpakete halten mehrere Wochen und reichen für die ganze Familie.