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Ziel des Projekts ist die Bereitstellung lebensrettender humanitärer Hilfe für die von den anhaltenden bewaffneten Kämpfen im Sudan betroffenen Menschen in Form von Notunterkünften (Zelten), Bargeld und psychosozialer Betreuung in den Bundesländern Gedaref und Rotes Meer.
Land: Sudan
Ort: Bundesländer Gedaref und Rotes Meer
Begünstigte: 13.051 direkt Begünstigte (davon 6.304 Männer und 6.747 Frauen)
Projektziel: Bereitstellung lebensrettender humanitärer Hilfe für Binnenflüchtlinge in Form von Zelten, Bargeld und psychosozialer Betreuung
Gesamtkosten: 249.998 Euro
Projektdauer: 10.04.2025-10.04.2026 (12 Monate)
Implementierungspartner: Islamic Relief Sudan
Ziel des Projekts ist die Bereitstellung lebensrettender humanitärer Hilfe für 13.050 von den anhaltenden bewaffneten Kämpfen im Sudan betroffenen Binnenvertriebenen in Form von Notunterkünften (Zelten), Bargeld und psychosozialer Betreuung in den Bundesländern Gedaref und Rotes Meer.
Dadurch soll das Leid der vertriebenen Menschen vor Ort gelindert und ihnen ein besserer Lebensstandard gewährt werden.
Die humanitäre Krise im Sudan ist aufgrund der bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den sudanesischen Streitkräften (SAF) und den schnellen Eingreiftruppen (Rapid Support Forces - RSF) seit dem 15. April 2023 eskaliert. Die Kämpfe gehen in vielen Teilen des Landes weiter und die humanitäre Lage verschlechtert sich zusehends. Die Zahl der durch den Konflikt seit Mitte April 2023 innerhalb und außerhalb des Sudan vertriebenen Menschen hat 10,7 Millionen erreicht (laut IOM, bis 23. Juli 2024). Dies ist die größte Vertreibungskrise weltweit. Somit leben im Sudan etwa 13 Prozent aller Binnenvertriebenen weltweit (UNHCR-Bericht vom September 2023). Die jüngste IPC-Analyse zeigt, dass der Sudan mit dem schlimmsten Grad akuter Ernährungsunsicherheit konfrontiert ist, der je in diesem Land zu verzeichnen war. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung (25,6 Mio. Menschen) befindet sich zwischen Juni und September 2024 in einer mittelstarken bis sehr starken Nahrungsmittelkrise (IPC-Phase 3 oder höher). Darunter befinden sich 755.000 Menschen in katastrophalen Situationen (IPC-Phase 5). Zusätzlich mussten durch die schweren Regenfälle und Überschwemmungen zwischen dem 1. Juni und dem 5. August 2024 21.370 Personen (4.274 Haushalte) fliehen. Ungefähr 7.863 Gebäude wurden entweder teilweise beschädigt oder zerstört, darunter Wohnhäuser, Geschäftsgebäude und Latrinen. Der bewaffnete Konflikt hat der Wirtschaft, dem Bildungswesen und den Gesundheitseinrichtungen schwere und lang anhaltende Schäden zugefügt. Er hat auch zu einem Einbruch der Binnennachfrage und der Wirtschaftstätigkeit (einschließlich Handel, Finanzdienstleistungen sowie Informations- und Kommunikationstechnologie) geführt und schwächt die staatlichen Kapazitäten. Die Währung hat gegenüber dem US-Dollar stark an Wert verloren und ist angesichts der hohen Nachfrage nach Devisen auf ein noch nie dagewesenes Niveau gesunken. Die humanitäre Lage in allen 18 Staaten ist nach wie vor katastrophal, insbesondere in den Regionen Darfur und Kordofan. Die größten Bedarfe der Binnenvertriebenen im gesamten Sudan sind Nahrungsmittel, diverse Hilfsgüter, medizinische Versorgung und Unterkünfte. Hohe Lebensmittel- und Treibstoffpreise für den Transport von Waren, begrenzte Nahrungsmittelproduktion, hohe Kosten für importierte Waren und anhaltende Vertreibung stellen die größten Herausforderungen für die Menschen im Sudan dar.
