Fakten zum Projekt

Land: Somalia

Ort: Distrikt Beletweyne, Regionen Hirshabelle und Hiiraan

Begünstigte: 3.000 Personen Wasserversorgung sowie 2.000 Personen bei Sanitäranlagen

Projektziel: Versorgung von durch die Überflutung betroffenen Menschen mit dringend benötigtem Trinkwasser sowie sanitären Anlagen (Latrinen)

Projektdauer: 25.06.2018-25.09.2018 (3 Monate)

Implementierungspartner: Islamic Relief Somalia

Finanzierung: Aktion Deutschland Hilft

Gesamtkosten: 52.034 Euro

Überblick

 

Nach den schweren Überflutungen im April 2018, von denen auch Somalia betroffen war, benötigen die betroffenen Menschen dringend humanitäre Hilfe, und zwar im Bereich Nahrungsmittelversorgung, beim Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen sowie Notunterkünften.


Damit wir auch weiterhin Projekte wie dieses finanzieren können, spenden Sie für unseren Notfallfonds:

.00



 

· Einen Schwerpunkt bilden Maßnahmen im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH). Hier werden Latrinen errichtet und für die Versorgung mit Trinkwasser durch LKW-Lieferungen gesorgt. Durch letzteres erhält die Zielgruppe 15 Liter Wasser pro Person und Tag. Auf 20 Personen kommt eine Latrine.

· Mit sauberem Wasser werden 3.000 Personen (1.477 Frauen und 1.523 Männer) versorgt; die Errichtung der Latrinen kommt 2.000 Personen (985 Frauen und 1.015 Männern) zugute, die in dem am stärksten von der Flut betroffenen Distrikt der Region Hiiraan, Beletweyne, leben.

 

 

 

 

 

Im April 2018 gab es in Ostafrika, so auch in Somalia, schwere regenbedingte Überschwemmungen, von denen mehr als 695.000 Menschen in mehreren Regionen des Landes Personen betroffen waren (laut UN OCHA). Mehr als 215.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und auf erhöhten Flächen Schutz suchen, meist unter freiem Himmel. Der Distrikt Beletweyne nahe der äthiopischen Grenze, wurde von den Überflutungen stark betroffen, zumal er vom Fluss Shebelle durchflossen wird. Anfang Mai waren dort rund 34.000 Haushalte  (rund 204.000 Menschen); sie mussten vor den Fluten fliehen oder wurden von ihnen eingeschlossen. Ihre Häuser und Geschäfte, ihre Pflanzen und ihr Vieh wurden ganz oder teilweise von der Flut vernichtet, ebenso wichtige Infrastruktur, wie Straßen und Wasserversorgung.