Fakten zum Projekt

Land: Palästina

Ort: Gazastreifen

Begünstigte: ca. 30.000 Patienten

Projektziel: Versorgung der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen mit medizinischen Hilfsgütern und Medikamenten zur Behandlung von Patienten

Projektdauer: 01.07.2018 – 31.12.2018

Implementierungspartner: Islamic Relief Palästina

Gesamtkosten: 150.000 Euro (Eigenanteil)

Überblick

 

Der Gazastreifen ist aufgrund der Belagerung an der ägyptischen Grenze seit 2006 in einer schwierigen humanitären Lage. Aufgrund der aktuellen Notsituation im Mai 2018 ist der Gesundheitssektor stark getroffen und es werden dringend nötige medizinische Hilfsgüter zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen benötigt. Das Projekt zur medizinischen Hilfe im Gazastreifen soll 30.000 Personen bei einer Laufzeit von einem halben Jahr erreichen.


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Islamic Relief Palästina (IRPAL) ist besonders besorgt über die humanitäre Situation im Gazastreifen und unterstützt die Bereitstellung der medizinischen Grundversorgung für Verletzte und Patienten. Indem dringende medizinische Hilfsgüter zur Verfügung gestellt werden, soll das Leben von Tausenden von Menschen gerettet werden.

Maßnahmen:

1. Dringende medizinische Hilfe, einschließlich Medikamente, Einwegartikel und Laborreagenzien, werden an Krankenhäuser und Kliniken geliefert. Die wichtigsten Ersatzteile für die Instandhaltung von medizinischen Geräten in Krankenhäusern und Kliniken werden gewährleistet.

2. Aufstockung an mangelnden essentiellen Medikamenten und Einwegartikeln

3. Durchführung von erforderlichen Behandlungen für Patienten

4. Wartung und Ersatzteile für Krankenwagen

5. Unterstützung von lokalen medizinischen NGOs, die die Rolle des palästinensischen Gesundheitsministeriums in der Notsituation sehr unterstützt und ergänzt haben.

 

 

 

 

Mitte Mai 2018, hat das palästinensische Gesundheitsministerium einen dringenden Aufruf zum Schutz des palästinensischen Volkes vor der Auseinandersetzung am Grenzgebiet im Zusammenhang mit dem „Great Return March“ sowie die Forderung nach dringender medizinischer Hilfe in Form von Medikamenten, Einwegartikeln, Ersatzteilen und Krankenwagen gestartet.

Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen haben schwerwiegende Folgen für den Gesundheitssektor im Allgemeinen. Sie beeinträchtigen nicht nur die Gesundheit betroffener Patienten, sondern beeinträchtigen auch die Leistungsfähigkeit eines Gesundheitssystems, das bereits durch 12 Jahre Blockade in seiner Funktionsfähigkeit stark beschädigt/ zusammengebrochen ist.

Die verlängerte Stromausfallzeit von 16 Stunden am Tag erhöht die Nachfrage nach Treibstoff für die Notstromaggregate in Krankenhäusern, und die Angst vor dem Ausfall dieser Generatoren erzeugt immer Stress, insbesondere auf Intensivstationen, Operationssälen und Säuglingsstationen. Als Teil der anhaltenden chronischen Krise in Gaza sind 50 Prozent aller wichtigen Medikamente vollständig aufgebraucht. Die jüngste Notsituation in den Krankenhäusern ist tragisch. Das medizinische Personal ist überwältigt, die Hunderten Schwerverletzten, darunter Frauen und Kinder, in den Notaufnahmestellen in Gazas wichtigsten Krankenhäusern zu versorgen.