Palästina: Bereitstellung von Nahrungsmitteln und gesundheitlicher Notversorgung im Gaza-Streifen

Ernährung

Die Lage im Gazastreifen ist seit dem 7. Oktober 2023 sehr besorgniserregend und erfordert nach wie vor dringend Aufmerksamkeit. Um die Not vor Ort zumindest ein wenig zu lindern, stellt Islamic Relief dringend benötigte Medikamente bereit, versorgt 6.500 Haushalte mit Lebensmitteln und verteilt Non Food-Artikel an 3.500 Haushalte.

Land: Palästina

Ort: Gaza-Streifen

Begünstigte: 700.000

Projektziel: Linderung der Not der vom Krieg betroffenen Bevölkerung im Gazastreifen durch Verteilung von Medikamenten, Lebensmitteln und Non Food-Artikeln

Gesamtkosten: 1.500.000 Euro (inkl. 27.500 Euro von Islamic Relief Schweiz und 110.000 von Islamic Relief Österreich)

Projektdauer: 07.10.2023-31.03.2025 (18 Monate)

Implementierungspartner: Islamic Relief Palästina

Die Nothilfe hilft einigen der am stärksten betroffenen Menschen im Gazastreifen und lindert ihre Not zumindest ein wenig.

Entsprechend den lokalen Bedürfnissen und Verfügbarkeiten wird folgende Nothilfe geleistet:

  • Medikamente: Islamic Relief stellt dringend benötigte medizinische Artikel für Trauma- und Notfallversorgung für sechs Krankenhäuser im Gazastreifen bereit.
  • Lebensmittel: Lebensmittelhilfe wie Lebensmittelpakete, vor allem Lebensmittelgutscheine und verzehrfertige Mahlzeiten wird an 6.500 Haushalte verteilt, was etwa 39.000 Personen entspricht.
  • Non Food-Artikel: Zusätzlich erhalten 3.500 Haushalte Non Food-Artikel wie Bettwäsche und Hygieneartikel, was etwa 21.000 Personen entspricht

Anmerkung der Redaktion: Stand vom 07.05.2024. Inzwischen ist die Zahl der Toten und (schwer) Verletzten und die Lage hat sich weiter verschlechtert.

Die Lage im Gazastreifen ist seit dem 7. Oktober 2023 sehr besorgniserregend und erfordert nach wie vor dringend Aufmerksamkeit. Die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen hat mit über 34.789 Palästinensern, darunter 14.944 Kinder und 9.849 Frauen, tragische Ausmaße angenommen. Zusätzlich wurden mehr als 78.204 Menschen verletzt, und über 7.000 werden vermisst, wobei besonders viele Kinder und Frauen betroffen sind. Diese Opferzahl verdeutlicht das Ausmaß der Gewalt und des Leids, das diese Region erlebt. Die israelische Armee hat die Bewohner von neun Gebieten im östlichen Rafah angewiesen, sich in eine "erweiterte humanitäre Zone" zu begeben. Dies hat zu weiteren Vertreibungen geführt und die bereits schwierige Situation für die betroffenen Menschen weiter verschärft. Die humanitäre Situation ist kritisch, insbesondere aufgrund der drohenden Treibstoffknappheit im Gazastreifen. Diese könnte die bereits bestehenden Probleme, darunter Hunger und fehlender Zugang zu lebenswichtigen Gütern, noch verschlimmern. Zahlreiche Angriffe und Bombardierungen haben nicht nur zu zahlreichen Todesfällen und Verletzungen geführt, sondern auch die Infrastruktur des Gazastreifens schwer beschädigt. Gesundheitseinrichtungen sind überlastet und teilweise außer Betrieb, was die medizinische Versorgung der Verletzten zusätzlich erschwert. Die internationale Gemeinschaft muss dringend handeln, um die humanitäre Krise im Gazastreifen zu lindern und den betroffenen Menschen dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen