Fakten zum Projekt

Land: Myanmar

Orte: Sittwe (Hauptstadt des Rakhaing-Staates)

Direkte Begünstigte: 1.080 

Projektziel: Errichtung Notunterkünften für Binnenflüchtlingsfamilien

Projektbeginn: 01.10.2017-31.01.2018

Implementierungspartner: lokale Nichtregierungsorganisation (Myanmar's Heart Development Organization (MHDO)) und lokale Organisationen

Projektkosten: 10.000 Euro (Eigenanteil IRD)

Überblick

Die Begünstigten dieser Notfallhilfe sind die Rohingya-Binnenflüchtlinge im Rakhaing-Staat. Insgesamt flüchteten 2012 an die 146.000 Rohingya aufgrund von regionalen Konflikten in Notunterkünfte. Sie leiden seit Jahrzehnten unter den Konsequenzen dieses Konflikts und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, um verschiedenste Grundbedürfnisse zu decken. Ziel dieses Nothilfeprojekts ist es, 80 Notunterkünfte für 640 Binnenflüchtlingsfamilien zu errichten, deren Häuser durch den Zyklonsturm Mora am 29. Mai 2017 vollkommen zerstört wurden.

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  1. Errichtung von 80 Notunterkünften zugunsten von 640 Binnenflüchtlingsfamilien im Rakhine-Staat
  2. In jeder Notunterkunft sind acht Räume für acht fünfköpfige Familien geplant

 

 

Eine sichere Unterkunft ist eines der Hauptbedürfnisse der von dem Zyklon Mora betroffenen Bevölkerung in Myanmar.

Myanmar, auch bekannt als Burma, ist ein souveräner Staat in Südostasien, der von Bangladesch, Indien, China, Laos und Thailand begrenzt ist. Myanmar ist eines der ethnisch vielfältigsten Länder Asiens und hat eine lange Geschichte von Konflikten und Vertreibungen. Im Rakhaing-Staat gab es besonders bittere Spannungen. Seitdem sind hunderttausende Menschen auf der Flucht.

Am 29. Mai 2017 zerstörte ein massiver Zyklonsturm im Rakhaing-Staat eine große Anzahl von temporären Unterkünften von Binnenflüchtlingen (IDP) in verschiedenen Flüchtlingslagern des Staates. In Binnenflüchtlingslagern gibt es nur Schutz für acht Familien. Wenn eine Unterkunft beschädigt wird, bedeutet dies, dass acht Familien weniger Schutz vor Naturkatastrophen haben und aktuell in einer sehr anfälligen Situation in dieser Regenzeit leben müssen.

Viele Binnenvertriebene und Gastgebergemeinschaften gehören zu den Betroffenen. Hunderte von Unterkünfte in den Lagern, wo Binnenflüchtlinge im Rakhaing-Staat leben, wurden beschädigt. 186 Unterkünfte wurden zerstört, während 339 schwer beschädigt sind. Nahrungsmittelrationen, Trinkwasser und Latrinen zählen zu den weiteren Grundbedürfnissen, die in den Zyklon betroffenen Gebieten identifiziert wurden. Der Zyklon Mora hat die Lebensbedingungen der Binnenflüchtlinge und Gastgebergemeinschaften im Rakhaing-Staat, sowie deren Wasserbedarf und die Hygiene-Situation verschärft.

Die Menschen, die ihre Unterkunft verloren haben, leben jetzt unter freiem Himmel. Das Islamic Relief-Team und der lokale Implementierungspartner haben diese betroffenen Binnenflüchtlings-Camps besucht. Die Binnenflüchtlinge haben keine Möglichkeiten ihre Unterkünfte nach dem Zyklon wieder aufzubauen. Sie sind auf die Unterstützung von Hilfsorganisationen angewiesen.