Bosnien: Lebensmittelpakete und Hygienesets nach der Flut

Ernährung

Im Rahmen dieses Projektes wurden Lebensmittel, Hygienesets und Matratzen an 870 von der Flut betroffene vulnerable Haushalte verteilt. Außerdem wurden Maschinen und Ausrüstung bereitgestellt, um die Aufräum- und Bergungsarbeiten der Katastrophenschutzbehörden in Jablanica, Konjic und Kiseljak zu unterstützen, die Infrastruktur wiederherzustellen und somit den Betroffenen zu ermöglichen, nach Hause zurückzukehren oder ein sicheres Zuhause zu finden und ihre Lebensgrundlagen generieren zu können.

Land: Bosnien

Orte: Jablanica, Konjic, Fojnica, Kiseljak

Begünstigte: 870 von der Flut betroffene Haushalte

Projektziel: 

Gesamtkosten: 50.000 Euro

Projektdauer: 05.10.2024-05.12.2024 (2 Monate)

Implementierungspartner: Islamic Relief Bosnien Herzegowina

Wirkung:

Das Projekt wirkt darauf hin, dass die betroffenen Haushalte ihre Lebensgrundlagen wiederherstellen können und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Katastrophen verbessert wird.

Ziele:

  • Wiederherstellung der Lebensgrundlagen und Zugang zu lebensnotwendigen Gütern (Lebensmittel, Hygiene und Non Food-Artikel) für die betroffene Bevölkerung
  • Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen künftige Überschwemmungen durch die Bereitstellung erforderlicher Wiederaufbauhilfe für Gemeinden und Katastrophenschutzbehörden

Es wurden verteilt für die Räumung der Straßen und die Beseitigung der Schäden:

  • 12 Hochdruckmaschinen
  • 6 Aggregate für Hochdruckmaschinen
  • 600 Desinfektionsgallonen
  • 57 Rückensprühpumpen

Zur Unterstützung der Aufräum- und Bergungsarbeiten wurden außerdem verteilt:

  • 200 Paar Stiefel
  • 130 Schaufeln
  • 200 strapazierfähige Handschuhe
  • 150 Regenmäntel
  • Treibstoff
  • Werkzeuge wie Karren, Spitzhacken, Reflektoren

An die Betroffenen wurden verteilt:

  • 2.000 Lebensmittelkonserven
  • 300 Hygienepakete
  • 50 Matratzen und Zubehör

Starke Regenfälle in den Gemeinden Jablanica, Konjic, Fojnica, Kreševo und Kiseljak in Bosnien Herzegowina haben zu plötzlichen Überschwemmungen geführt, die die Häuser vieler Bewohner über Nacht überflutet haben. Die Sturzfluten haben auch zu Erdrutschen geführt, die erhebliche Schäden an Häusern und Infrastruktur verursacht haben. Mehrere Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten und können aufgrund von Straßenschäden nicht erreicht werden; die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden ist bisher noch wenig überschaubar. Die Such- und Rettungsmaßnahmen haben begonnen. Um die Nothilfe rechtzeitig und angemessen an den richtigen Stellen zu verteilen, koordiniert sich Islamic Relief Bosnien mit den Zivilschutzbehörden in Konjic, Jablanica, Kiseljak und Fojnica. Die von den Überschwemmungen betroffenen Einwohner sind in Notunterkünften, Schulen und Gemeindezentren untergebracht. Die meisten der betroffenen Gebiete sind ländlich geprägte Dörfer, die von älteren Menschen und solchen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status bewohnt werden.