Kontakt aufnehmen
Servicezeiten Ramadan 2026
Zu diesen Zeiten können Sie uns erreichen:
Montag bis Freitag
09:30 - 16:30
Haben Sie Fragen zu Ihrer Spendenbeschinigung?

Libanon
Konflikt und humanitäre Krise
Die Sicherheitslage im Libanon hat sich in den vergangenen Tagen deutlich verschlechtert. Schwere Luftangriffe auf Beirut – einschließlich der südlichen Vororte –, das Bekaa-Tal, Tyros, Nabatieh sowie zahlreiche Dörfer im Süden des Landes haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens 886 Todesopfer, darunter 111 Kinder, und 2.141 Verletzte gefordert.
Angesichts der Eskalation im Libanon wurden bis zu eine Million Menschen vertrieben, was zu einer schweren humanitären Krise führen könnte. Tausende Familien sind nach Bombardierungen und Evakuierungswarnungen aus ihren Häusern in Beirut und fast 50 Dörfern im Süden geflohen.
Im Libanon sind derzeit etwa 850.000 Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen, und die humanitäre Lage verschlechtert sich rasant.
Mitarbeiter von Islamic Relief Libanon berichten von Massenpanik und Vertreibung. Familien suchen Zuflucht in Schulen, um den Luftangriffen und Zwangsevakuierungen zu entkommen.
Die Angriffe haben erhebliche Schäden an Wohnhäusern sowie an grundlegender Infrastruktur verursacht. Dadurch steigt der Druck auf bestehende Versorgungsdienste, während der humanitäre Zugang in einigen Gebieten eingeschränkt ist.
Der Landesdirektor von Islamic Relief im Libanon, Akram Sadeq, beschreibt die Luftangriffe als noch schlimmer als während des Krieges von 2024, der im ganzen Land massive Zerstörungen und zivile Opfer forderte:
„Die Luftangriffe begannen mitten in der Nacht und weckten Familien, die nach einem Tag des Fastens im heiligen Monat Ramadan schliefen. Die heutigen Angriffe sind noch stärker und umfangreicher als die, die wir 2024 erlebt haben.
Es wird erwartet, dass bis zu einer Million Menschen aus ihren Häusern fliehen werden, und der Zustrom von Menschen aus dem Süden des Libanon in den Norden ist massiv. Die Lage ist sehr angespannt. Die Menschen fliehen wegen der Luftangriffe und Evakuierungsbefehle aus dem Süden, aber was sie noch mehr fürchten, ist die Möglichkeit einer Bodeninvasion.“
75 Euro für medizinische Hilfsgüter und Notfallmedikamente.
130 Euro versorgen zwei Familien mit Lebensmitteln und Trinkwasser.
230 Euro für Notunterkünfte und für die medizinische Unterstützung für die betroffenen Menschen.
Islamic Relief Libanon beobachtet die Situation fortlaufend und stimmt sich eng mit UN-Organisationen sowie internationalen und lokalen Partnern ab
Unsere Teams arbeiten unter strikter Einhaltung der Sicherheitsvorgaben und setzen Aktivitäten ausschließlich in sicheren Gebieten fort.
Islamic Relief versorgt vertriebene Familien in staatlich betriebenen Notunterkünften in Beirut, Sidon, dem Südlibanon und dem Bekaa-Tal mit Lebensmitteln, Wasser, Decken, Matratzen und Hygieneartikeln. Zudem sanieren wir Sanitäranlagen in den Notunterkünften wie etwa Duschen, damit wir die Sicherheit und Würde der vertriebenen Familien gewährleisten und die Ausbreitung von Krankheiten eindämmen können.
Spende jetzt und hilf den betroffenen Familien!
Islamic Relief ist seit 2006 im Libanon tätig und unterstützte Gemeinden während des Krieges, der Vertreibung und der aktuellen Krisen.
Unsere Arbeit umfasst Projekte zur Unterstützung von Flüchtlingen und lokalen Aufnahmegemeinden, lebensrettende medizinische Operationen und die Versorgung von Gesundheitseinrichtungen, die Reparatur von Wasserversorgungsnetzen sowie die Bereitstellung von sauberer Energie und Solarstrom.
Während des Winters versorgen wir arme Familien mit Heizmaterial, Lebensmitteln und Decken. Außerdem führen wir jährliche Ramadan- und Kurban-Verteilungen durch.
Unser Waisenpatenschaftsprogramm begann 2006 und ist eine fortwährende Unterstützung für schutzbedürftige Kinder im Libanon.




