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Nothilfe Jemen

Anhaltende Krise

Nothilfe Jemen

Anhaltende Krise

11 Jahre Not und humanitäre Krisen


Die Zivilbevölkerung im Jemen erlebt seit 11 Jahren Gewalt, Zerstörung und Vertreibung. Die humanitären Bedürfnisse gehen mit jedem Jahr weiter in die Höhe.

Im Jemen sind mehr als 22,3 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. 18,3 Millionen Menschen leiden unter akutem Hunger. Ein von Krieg und Krisen gebeuteltes Land steht nun am Rande einer Hungersnot.

Mehr als 80 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, und die akute Unterernährung bei Kindern unter 5 Jahren im Süden des Jemen hat um 34 % zugenommen.

Der Jemen zählt zu den Ländern mit der größten Ernährungsunsicherheit weltweit. Das Leben von Millionen Kindern und ihren Müttern ist in Gefahr. Werden mangelernährte Kinder nicht adäquat behandelt, liegt ihr Sterberisiko bei 30 bis 50 Prozent.

Doch die Krise reicht weit über Nahrungsmittelknappheit und Mangelernährung hinaus. Weniger als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen des Landes sind funktionsfähig, und vielen fehlt die notwendige Ausrüstung. Auch die Wasserinfrastruktur ist in einem desolaten Zustand und erschwert den Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Unter diesen verheerenden Bedingungen stirbt alle zehn Minuten ein Kind an vermeidbaren Krankheiten.

Lindere jetzt die Not der Betroffenen im Jemen – jede Spende hilft!

So hilft Islamic Relief


Islamic Relief ist seit 1998 im Jemen aktiv und setzt die lebensrettende Arbeit auch während des Konflikts fort. Das Länderbüro von Islamic Relief Jemen befindet sich in der Hauptstadt Sanaa. Außerdem unterhalten wir acht Zweigstellen in Dhamar, Amran, Aden, Taiz, Hodeida, Saada, Maarib und Rymah.

Neben der Bereitstellung von Nahrungsmitteln, Bargeldhilfe, Berufsausbildung und Einkommensunterstützung sorgt Islamic Relief vor Ort dafür, dass schutzbedürftige Menschen im Jemen Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen und Hygieneartikeln haben.

Im Jahr 2025 erreichten wir 1.080.274 Menschen und stärkten damit grundlegende Gesundheits-, Ernährungs- und WASH-Dienste in besonders bedürftigen Bezirken. Unsere Teams unterstützten vier Krankenhäuser, sanierten Wasserversorgungssysteme, erweiterten die Reichweite in abgelegene Gebiete und bildeten 300 Hebammen aus.

Aktuell sind unsere Helfer in 14 von 22 Gouvernements des Landes tätig. Wir appellieren dringend an die internationale Gemeinschaft, dafür zu sorgen, dass die humanitäre Hilfe im Jemen ausreichend finanziert wird.

Mit deiner Unterstützung können sich die am stärksten gefährdeten Menschen durch medizinische Versorgung, Hygienemaßnahmen und Nahrungsmittelhilfe auf ihre Genesung konzentrieren.

Spende jetzt und hilf mit, unzählige Kinder, Frauen und Familien in Not zu erreichen.