Weltweiter Klimastreik mit Islamic Relief: Von Süddeutschland bis Bangladesch- alle fordern Klimagerechtigkeit hier und jetzt

Unter dem Motto „Kein Grad Weiter!“ gingen am Freitag an über 450 Orten in ganz Deutschland 200.000 Menschen für starke EU-Klimaziele, einen Kohleausstieg bis 2030 und eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft auf die Straßen. Weltweit gingen 13 Millionen Menschen auf die Straßen. Auch Helferinnen und Helfer von Islamic Relief Deutschland setzten sich für klimafreundliches Handeln ein.

Köln, 29.09.2020 - Islamic Relief Deutschland (IRD) zählt zum Unterstützerkreis des Klimastreiks von FridaysForFuture am vergangenen Freitag. Amin Hasanein, Koordinator für Climate Advocacy bei IRD, nahm am Klimastreik im bayerischen Rosenheim teil: „Es ist wichtig, gerade jetzt für Klimagerechtigkeit auf die Straße zu gehen. Zurzeit wird in der EU darum gerungen, das Ziel einer Reduktion der Treibhausgase bis 2030 zu verbessern- mindestens 65% Reduktion sind notwendig, um die 1,5 Grad-Schwelle nicht zu überschreiten!“
 
Auch in Bangladesch setzten Helfende und Community Leader sich für Klima-Gerechtigkeit ein:

 

Durch ihre Mitgliedschaft bei der Klima-Allianz Deutschland und CAN Europe, die sich ebenfalls für das 65%-Reduktionsziel einsetzt, trägt Islamic Relief Deutschland die Förderungen für eine klimafreundliche Zukunft mit.
 
Bereits im August 2015, noch vor dem Pariser Klimaabkommen, verfasste das globale Islamic Relief-Netzwerk mit Partnern die erste islamische Deklaration zum Klimaschutz. Denn besonders Entwicklungsländer sowie arme und marginalisierte Menschen sind überproportional vom Klimawandel betroffen, obwohl sie weniger zum Problem beitragen. Dürren und Überschwemmungen, wie aktuell im Sudan, töten Menschen und verursachen Krankheiten, Unterernährung, Einkommensverluste und Massenmigration.
 
Um ihren Beitrag für eine Veränderung zu leisten, unterstützt Islamic Relief Deutschland vulnerable Gemeinden dabei, widerstandsfähiger gegenüber den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels zu werden.
 
Mit zahlreichen Nothilfe- und Entwicklungsprojekten in Ländern wie Bangladesch, Nepal, Somalia und aktuell im Sudan stärkt Islamic Relief Gemeinden weltweit, beispielsweise durch die Entwicklung von Frühwarnsystemen bei Naturkatastrophen und durch Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gemeinden gegenüber vom Klimawandel verursachter Dürre.