Ein Jahrzehnt der Krise in Syrien lässt Millionen von Menschen leiden wie nie zuvor

10 Jahre Krieg in Syrien Seit Beginn der Krise im März 2011 hat das syrische Volk ein unvorstellbares Ausmaß an Leid und Verlust erlebt. Immer noch zwingen wiederholte Gewaltausbrüche Menschen dazu, die Flucht zu ergreifen. Derzeit sind über 11 Millionen Menschen innerhalb Syriens sowie Geflüchtete dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

10 Jahre Krieg in Syrien
Unser Bericht

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Umm Ismail ist auf unsere Unterstützung angewiesen

Umm Ismail ist auf unsere Unterstützung angewiesen

Umm Ismail und ihre beiden Kinder stammen ursprünglich aus Maarat al–Nu'man in Syrien, nun leben sie unter schrecklichen Bedingungen im Lager Khirbet. Islamic Relief versorgt sie mit Kohle, die sie verbrennen, um sich warm zu halten.

„Wir haben große Angst vor dem Coronavirus. Wir versuchen, den Kontakt mit anderen so weit zu vermeiden wie möglich, um uns zu schützen, aber wir haben nicht immer Geld, um Masken oder Reinigungsmittel zu kaufen. Gott sei Dank versorgt uns Islamic Relief mit Lebensmittel- und Hygienekörben. Der Inhalt eines solchen Korbs reicht für ungefähr einen Monat. Er enthält Reis, Zucker, Linsen und Bulgur, sowie Hülsenfrüchte, Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel."

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Große Herausforderungen für die Helfer
bei der Hilfe für Menschen in Not

Große Herausforderungen für die Helfer bei der Hilfe für Menschen in Not

Hamza*, ein Mitarbeiter von Islamic Relief in Idlib, Nordsyrien, berichtet von den Risiken, Härten und unerwarteten Freuden des Hilfseinsatzes für Menschen in Not in dem krisengeschüttelten Land.

„Auch ich selbst wurde schon mehrmals vertrieben. Ich verließ meine Heimat 2012 aufgrund der schweren Luftangriffe auf das Umland von Damaskus und ging von dort aus nach Idlib und an verschiedene andere Orte. Die Bombardierung folgte uns von einem Dorf zum anderen. Am Ende konnten wir die Situation nicht mehr ertragen. Vor sechs Jahren brachte ich meine Frau und Kinder in ein Nachbarland, während ich hierblieb, um die lebensrettende Arbeit von Islamic Relief zu unterstützen."

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Die Ärzte haben im krisengeschüttelten Syrien alles erlebt, aber Covid-19 erfüllt sie immer noch mit Angst

Die Ärzte haben im krisengeschüttelten Syrien alles erlebt, aber Covid-19 erfüllt sie immer noch mit Angst

In Syrien gibt es nun eine weitere Frontlinie: den Kampf gegen das Coronavirus. Dr. Ahmed Ghandour, Chirurg im Al-Rahma-Krankenhaus in Darkoush, Idlib, denkt über die jüngste Gefahr für die ohnehin schon gefährdeten Menschen nach.

„Wenn die reicheren Nationen mit all ihren Ressourcen und Fähigkeiten nicht in der Lage waren, die Covid-19-Pandemie in den Griff zu bekommen, welche Hoffnung gibt es dann für ein von der Krise geschütteltes Land, dessen Wirtschaft in Trümmern liegt und dessen Menschen körperlich und psychisch erschöpft sind? Wir haben Fassbomben, Zerstörung und Vertreibung erlebt. Wir haben uns allem gestellt und stehen nun vor der neuen Gefahr von Covid-19. Die Krankheit macht mir und jedem anderen Arzt Angst."

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Wir wachsen gemeinsam, indem
wir anderen helfen

Wir wachsen gemeinsam, indem wir anderen helfen

Hoda und ihre kleinen Kinder lebten unter elenden Bedingungen in einem der vielen Flüchtlingslager in Syrien, bevor sie die türkische Grenze überquerten und sich in Sicherheit brachten. Hoda ist Witwe und hatte große Schwierigkeiten, Arbeit zu finden, bis Islamic Relief intervenierte.

„Jetzt arbeite ich in dem Gewächshaus, das Islamic Relief uns zur Verfügung gestellt hat", beschreibt die vierfache Mutter die Unterstützung, die sie erhalten hat, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Sie erhielt Pflanzen, die sie pflegen und mit Gewinn verkaufen konnte. „Ich komme ursprünglich aus einer Gegend, in der Landwirtschaft betrieben wird, doch auch für mich gab es Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich helfe meinen Freunden bei dem Projekt und bringe ihnen bei, was ich weiß."

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Ein Sicherheitsnetz für syrische Waisenkinder

Ein Sicherheitsnetz für syrische Waisenkinder

Kinder, die ihren Vater oder beide Elternteile verloren haben, sind oft von Armut betroffen und besonders gefährdet. Im Jahr 2020 bot das Waisenpatenschaftsprogramm von Islamic Relief ein Sicherheitsnetz für rund 800 syrische Flüchtlingswaisen in der Türkei.

„Die Unterstützung von Islamic Relief bedeutet für meine Familie sehr viel“, sagt Amina, die nach dem Tod ihres Mannes mit ihren Kindern aus Syrien geflohen ist. Sie leben jetzt in der Türkei, in einem ehemaligen Ladenlokal ohne sanitäre Einrichtungen und Heizung. Ihr 14-jähriger Sohn Zakaria stand kurz davor, die Schule abzubrechen, um einen Job zu finden. Doch dann griff Islamic Relief ein und nahm ihren jüngsten Sohn, den siebenjährigen Mutaz, in das Waisenpatenschaftsprogramm auf. Mithilfe der finanziellen Unterstützung werden die Grundbedürfnisse der Familie gedeckt und es wird sichergestellt, dass Mutaz, ein aufgeweckter Junge, der sehr gerne in die Schule geht, seine Schulausbildung fortsetzen kann. Die Familie hat außerdem Lebensmittelpakete, Hygienesets, lebensnotwendige Dinge wie Decken und Kleidung sowie Beratung erhalten, um mit dem Erlebten fertig zu werden."

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