Weitere Notfall-Spenden


 

Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft, bei dem Islamic Relief Deutschland Mitglied ist, hat den gemeinsamen Einsatzfall ausgerufen und ruft zu Spenden für die vom Hunger betroffenen Menschen in Afrika auf. Wir schließen uns der gemeinsamen Hilfe von Aktion Deutschland Hilft an. 

Aktion Deutschland Hilft & Islamic Relief

„Wir haben unsere Tiere verloren“, erzählt die 50-jährige Witwe Sareedo Barre Haji Muse. In der ländlichen Region in Puntland, Somalia, wo Sareedo mehr als dreißig Jahre ihres Lebens verbracht hat, herrscht extreme Dürre. Menschen in Somalia können sich nur schwer daran erinnern, ob es jemals eine schlimmere Krise gegeben hat.

„Wir haben kein Wasser übrig. Bis vor kurzem konnten wir noch Wasser finden, wenn wir mit unseren Eseln einige Kilometer weit gelaufen sind. Jetzt fehlt es uns nicht nur an Wasser, sondern auch an Nutztieren." In den vergangen Monaten trug Sareedo mit ihren vier Kindern über hunderte Tierleichen auf das Feld. Vor der Dürre war Sareedo im Besitz von 470 Nutztieren und konnte ihre Familie mit dem Verkauf von Milch- und Fleischerzeugnissen ernähren. Doch zurück bleiben nur 60 Schafe, die auf Grund von Wasserknappheit schon sehr bald verenden können.

In einer kleinen, ungeschützten Unterkunft neben zahlreichen weiteren Binnenflüchtlingen kämpft die Witwe ums Überleben. Sie rationiert alle verfügbaren Lebensmittel und stellt fest, dass sie gerade genug für genau eine Mahlzeit in den nächsten fünf Tagen hat. Und danach? ,,Bisher haben meine Kinder nur Magenschmerzen. Ich bin sehr erleichtert darüber, dass es keine weiteren Komplikationen gibt. Aber ohne Wasser und Nahrungsmittel werden wir sterben."

Nachdem Islamic Relief Somalia die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen an mindestens 140 Haushalte gewährleisten konnte, änderte sich die Situation auch für Sareedo. Ein solches Paket deckt den Nahrungsmittelbedarf einer Familie für mindestens zwei Monate - Reis, Mehl, Zucker, Öl und Brei sind darin enthalten. „Ich hätte nie gedacht, dass humanitäre Hilfe zu diesem Zeitpunkt kommen würde – doch ich glaube, dass Allah die besten Absichten für uns hat. “ Sareedo kann nun für zwei Monate lang drei Mahlzeiten für ihre fünfköpfige Familie kochen.

Lebensmittelpaket von Islamic Relief
Witwe Sareedo mit ihren Kindern
Witwe Sareedo mit ihren Kindern
Witwe Sareedo mit ihren Kindern

Mit nur 30 Euro können Sie ein Lebensmittelpaket finanzieren – spenden Sie jetzt und helfen den Menschen in Afrika!

Notfallhilfe Afrika

Hunger in Afrika

Die aktuelle humanitäre Krise in mehreren Ländern Afrikas hat gravierende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Extreme Dürre und Nahrungsmittelknappheit sind Ursache der Notfallsituation in Kenia, Äthiopien, Tansania, Somalia, Uganda und Südsudan. Millionen von Menschen sind stark bis lebensbedrohlich gefährdet und benötigen sofortige humanitäre Hilfe. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende, um Menschen vor dem drohenden Hungertod zu bewahren!

Dürrekrise in Afrika: das Ausmaß

Afrika leidet unter der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten. Auf Grund mangelnder Regenfälle zwischen Oktober und Dezember 2016 sind nun weit mehr als zwölf Millionen Menschen in Äthiopien, Kenia und Somalia dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. In Kenia kündigte sich die humanitäre Krise bereits im April 2016 an. Es wird geschätzt, dass mindestens 20 Prozent der Gesamtbevölkerung lebensbedrohlich unterernährt ist und über zwei Millionen Menschen der Hungerstod droht. Bevölkerungsgruppen in Äthiopien, die in einem großen Maß von ihren Nutztieren abhängig sind, müssen derzeit zuschauen, wie Tausende ihrer Schafe, Ziegen und Rinder verenden. Noch schlimmer ist die Situation in Somalia: 9,2 Millionen Menschen kämpfen neben Hungersnot mit starker Wasserknappheit, steigenden Preisen für Grundversorgungsmittel und krisenbedingter interner Vertreibung.

Weitere Krisengebiete in Ostafrika

Nigeria: Der fortlaufende Konflikt mit Boko Haram im Nordosten des Landes hat immer schwerwiegendere Auswirkungen auf die Versorgungslage der Bevölkerung. Hunger und Mangelernährung sind weit verbreitet; etwa 8,7 Millionen Menschen sind von Hungersnot betroffen, jedoch wird die Zahl der unter schwerer Nahrungsmittelknappheit leidenden Menschen auf insgesamt 11 Millionen geschätzt.

Südsudan: In Südsudan herrscht sowohl Hungersnot als auch ein politisch-militärischer Konflikt, der eine massive Fluchtbewegung veranlasst hat. Neben Afghanistan und Syrien zählt Südsudan nun zu den Ländern mit den höchsten Flüchtlingsraten. Über 8 Millionen Menschen sind von Hungersnot bedroht und mindestens 5,1 Millionen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Hilfe von Islamic Relief: Wasser und Nahrungsmittel haben Priorität

Sudan und Südsudan

Islamic Relief Südsudan hat bisher den Wasserbedarf von 7.500 Menschen gedeckt, 1.840 Haushalten Nahrungsmittelhilfe geleistet und weiteren 1.440 Haushalten Non-Food-Artikel zur Verfügung gestellt. Das Ziel für Februar besteht darin, 3.000 Haushalte mit rund 3,600 Millionen Liter Wasser zu versorgen.

Äthiopien

Islamic Relief Äthiopien konnte mithilfe von Wassertanks den akuten Wasserbedarf von 31.140 Menschen decken. Im westlich gelegenen Dorf Emi at Bula wurde ein Bohrloch saniert, sodass mindestens 4.500 Personen wieder Zugang zu Trinkwasser ermöglicht wurde. Darüber hinaus konnte Islamic Relief Äthiopien in vier anderen Dörfern 727 Bedürftige mit Non-Food-Artikeln versorgen. Notfallmaßnahmen für den Erhalt der Viehzucht in verschiedenen Gebieten sind aktuell in Vorbereitung und werden demnächst umgesetzt. Kritisch für dieses Vorhaben sind Futtermittelpreise, die sich auf Grund starker Nachfrage drastisch erhöht haben.

Somalia

Nach aktuellem Stand der drei Nothilfeprojekte, die von Islamic Relief Somalia durchgeführt werden, erhielten bisher 1.500 Menschen Zugang zu Wasser und mindestens 14.192 Menschen Nahrungsmittelrationen. Bis Ende März 2017 plant Islamic Relief Somalia, stark betroffene Gebiete kontinuierlich mit Wasser- und Nahrungsmittelhilfe zu unterstützen. 1.100 Frauen, Kinder, Ältere und Behinderte sollen in Gedo mit grundlegenden Hilfsgütern vor den schlimmsten Auswirkungen der Dürre bewahrt werden.

 

 

Ohne entsprechende Hilfsmittel, wird sich die Umsetzung vieler Projekte verzögern oder gar scheitern. Unterstützen Sie die Projekte des Islamic-Relief Netzwerks mit Ihrer Spende!

Unsere Hilfe vor Ort in Bildern

Somalia hungersnot Islamic Relief
Verteilung von Nahrungsmittelpaketen in Somalia
Südsudan in Afrika hungersnot
Menschen in Südsudan warten auf die Verteilung von Hilfsgütern
Afrika hunger
Islamic Relief Somalia: Wassertank für Nutztiere
Spenden für Afrika Islamic Relief
Äthiopien: Kamele tragen Islamic Relief Hilfsgüter

Somalia: Witwe Sareedo

„Wir haben unsere Tiere verloren“, erzählt die 50-jährige Witwe Sareedo Barre Haji Muse. In der ländlichen Region in Puntland, Somalia, wo Sareedo mehr als dreißig Jahre ihres Lebens verbracht hat, herrscht extreme Dürre. Menschen in Somalia können sich nur schwer daran erinnern, ob es jemals eine schlimmere Krise gegeben hat.

„Wir haben kein Wasser übrig. Bis vor kurzem konnten wir noch Wasser finden, wenn wir mit unseren Eseln einige Kilometer weit gelaufen sind. Jetzt fehlt es uns nicht nur an Wasser, sondern auch an Nutztieren.“ In den vergangen Monaten trug Sareedo mit ihren vier Kindern über hunderte Tierleichen auf das Feld. Vor der Dürre war Sareedo im Besitz von 470 Nutztieren und konnte ihre Familie mit dem Verkauf von Milch- und Fleischerzeugnissen ernähren. Doch zurück bleiben nur 60 Schafe, die auf Grund von Wasserknappheit schon sehr bald verenden können.

In einer kleinen, ungeschützten Unterkunft neben zahlreichen weiteren Binnenflüchtlingen kämpft die Witwe ums Überleben. Sie rationiert alle verfügbaren Lebensmittel und stellt fest, dass sie gerade genug für genau eine Mahlzeit in den nächsten fünf Tagen hat. Und danach? „Bisher haben meine Kinder nur Magenschmerzen. Ich bin sehr erleichtert darüber, dass es keine weiteren Komplikationen gibt. Aber ohne Wasser und Nahrungsmittel werden wir sterben.“

Nachdem Islamic Relief Somalia die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen an mindestens 140 Haushalte gewährleisten konnte, änderte sich die Situation auch für Sareedo. Ein solches Paket deckt den Nahrungsmittelbedarf einer Familie für mindestens zwei Monate - Reis, Mehl, Zucker, Öl und Brei sind darin enthalten. „Ich hätte nie gedacht, dass humanitäre Hilfe zu diesem Zeitpunkt kommen würde – doch ich glaube, dass Allah die besten Absichten für uns hat. “ Sareedo kann nun für zwei Monate lang drei Mahlzeiten für ihre fünfköpfige Familie kochen. Mit nur 30 Euro können Sie ein solches Lebensmittelpaket finanzieren – spenden Sie jetzt und helfen den Menschen in Afrika!

Somalia: Witwe Sareedo

 „Wir haben unsere Tiere verloren“, erzählt die 50-jährige Witwe Sareedo Barre Haji Muse. In der ländlichen Region in Puntland, Somalia, wo Sareedo mehr als dreißig Jahre ihres Lebens verbracht hat, herrscht extreme Dürre. Menschen in Somalia können sich nur schwer daran erinnern, ob es jemals eine schlimmere Krise gegeben hat.

 

 

 

Witwe Sareedo aus Puntland, Somalia