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Gaza Nahost Nothilfe
Humanitäre Not steigt
In den letzten zwei Jahren wurden wir Zeugen schrecklicher Ereignisse, die tiefe Wunden im Leben der Menschen in Gaza hinterlassen haben. Durch die Angriffe wurden mehr als 68.000 Menschen getötet – darunter etwa 20.000 Kinder – und über 163.800 verletzt.
Am 10. Oktober 2025 trat die erste Phase eines neuen Waffenstillstandsabkommens in Kraft. Die Nachricht vom Waffenstillstand ist ein positiver, wenn auch längst überfälliger Schritt, der Hoffnung für die Zukunft gibt. Jedoch ist für die Menschen im Gazastreifen der Albtraum damit noch nicht vorbei.
Trauernd, erschöpft und hungrig sind sie durch unerbittliche Gräueltaten und das, was eine UN-Kommission als Völkermord einstuft, völlig gezeichnet. Der Waffenstillstand bietet nun zwar eine gewisse Atempause von den Schrecken der Bombardierungen, aber es gelangt weiterhin nicht ausreichend humanitäre Hilfe zu den verzweifelten Familien im Gazastreifen.
Der Bedarf ist enorm und die Zahlen sind erschreckend:
Über 640.000 Menschen sind von einer akuten Hungersnot bedroht, weitere 1,1 Millionen leiden unter einer Hungersnot auf Notfallniveau.
92 % der Häuser sind beschädigt oder zerstört.
50 % der Bevölkerung erhalten weniger als die Notfallmenge von 6 Liter Trinkwasser pro Tag.
92 % der Schulen sind beschädigt oder zerstört.
Gaza ist mit 50 Millionen Tonnen Trümmern bedeckt.
65 Euro für lebensnotwendige Güter (Kleidung, Decken und Trinkwasser).
130 Euro versorgen zwei Familien mit Lebensmitteln und Trinkwasser.
200 Euro für die medizinische Notversorgung von Zivilisten.
Seit Oktober 2023 haben wir umgerechnet rund 54 Millionen Euro für lebenswichtige humanitäre Hilfe für mehr als 600.000 Menschen im Gazastreifen ausgegeben.
Unsere Hilfen im Überblick:
2,2 Millionen medizinische Hilfsgüter
71 Millionen Fertiggerichte
Lipid basierte Nahrungsergänzungsmittel für 35.000 Menschen pro Monat
28.210 Lebensmittelpakete
7.971 Lebensmittelgutscheine
282.327 Säcke mit frischen Produkten
Täglich sauberes Wasser für 110.115 Menschen
71.807 Decken, Matratzen + Küchensets
68.786 Hygiene-Sets + Artikel für 85 Notunterkünfte
100.533 Kinder und 503 Frauen erhielten psychosoziale Unterstützung
Gesundheitsdienstleistungen für 14.140 Personen
Dank unserer unglaublichen Unterstützer steht Islamic Relief seit fast 30 Jahren an der Seite der Menschen in Gaza. Mit eurer Unterstützung arbeiten wir rund um die Uhr daran, Leben zu retten und das Leid in Gaza zu lindern. Unsere Teams und Partner sind derzeit unermüdlich vor Ort im Einsatz und versorgen Familien in Not mit Lebensmitteln, Wasser und Bargeld, damit sie essenzielle Güter wie Medikamente und Seife kaufen können.
Wir haben gründliche Risikobewertungen durchgeführt, den Kontakt zu den Beteiligten hergestellt und Notfallpläne ausgearbeitet, um unerwartete Probleme umgehend angehen zu können.
In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und dem Welternährungsprogramm sind wir derzeit im mittleren Gebiet einschließlich Deir Al Balah, Zawayda und Al Nusairat sowie in Khan Younis, Rafah, Gaza-Stadt und Nord-Gaza (Beit Hanoun, Beit Lahya und Jabaliya) aktiv.
Wir beten dafür, dass der Waffenstillstand hält, dass die Einfuhr dringend benötigter Hilfe nach Gaza in ausreichender Menge zugelassen wird und dass dauerhafter Frieden einkehrt. Mit eurer großzügigen Spende können wir gemeinsam Menschen in Gaza helfen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind. Spende noch heute für unsere Nothilfe.
Angesichts der katastrophalen Zerstörung und der humanitären Krise in Gaza zahlen Kinder den höchsten Preis.
Durch den Krieg wurden ca. 38.000 Kinderzu Waisen. Diese Kinder benötigen jetzt dringend emotionale und finanzielle Unterstützung.
Dank der Großzügigkeit unserer Waisenpatinnen und -paten konnten wir unser Patenschaftsprogramm um mehr als 70 % ausweiten /span>, sodass nun über 21.000 Waisenkinder in Gaza von Islamic Relief unterstützt werden können. Derzeit warten jedoch 7.375 neu verwaiste Kinder auf die lebensrettende Hilfe durch eine Patenschaft. Auch Du kannst helfen!
Sei Du die frohe Botschaft für ein Waisenkind und werde noch heute Waisenpate!
Der Waffenstillstand allein beendet die Hungersnot nicht. Es müssen ausreichend Lebensmittel und Medikamente nach Gaza geliefert werden, um das Leid zu beenden. Im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens sollte mehr Hilfe zugelassen werden – bisher haben wir einen leichten Anstieg gesehen, der jedoch bei weitem nicht ausreicht, um den enormen Bedarf zu decken.
Islamic Relief ist bereit, unsere derzeitige lebensrettende Hilfe massiv auszuweiten und beim Wiederaufbau zu helfen, sobald die Beschränkungen für den Zugang humanitärer Hilfe aufgehoben werden. Wir sind auch bereit, das palästinensische Volk beim Wiederaufbau seines zerstörten Lebens und seiner Gemeinden zu unterstützen, sobald die Umstände dies zulassen.
Während der vergangenen zwei Jahre war Islamic Relief in Gaza eine Lebensader für Familien in Not. Wir haben Tausende schwangere Frauen medizinisch versorgt und mehr als 71 Millionen warme Mahlzeiten an Vertriebene verteilt. Durch unser Waisenpatenschaftsprogramm unterstützen wir fast 22.000 Kinder und ihre Familien.
Mit Deiner Spende an Islamic Relief rettest Du Leben und schenkst den betroffenen Menschen in Gaza Hoffnung.
Häufig gestellte Fragen zu Gaza
Stand: 28.10.2025
Die humanitäre Lage in Gaza ist absolut katastrophal, und die Menschen benötigen dringend lebensrettende Hilfe. Zwei Jahre unerbittlicher israelischer Bombardements, die Verweigerung von Hilfslieferungen und der Einsatz von Hunger als Kriegswaffe haben Gaza in eine von Menschen gemachte Hungersnot geführt. Die Ankündigung eines Waffenstillstands allein beendet die Hungersnot nicht – Kinder sind weiterhin unterernährt und laufen Gefahr, zu verhungern, wenn sie nicht bald nachhaltige Hilfe erhalten.
Die gesamte Infrastruktur Gazas wurde zerstört. Häuser, Krankenhäuser, Schulen, Wasserversorgungssysteme, Kläranlagen, Geschäfte, Straßen, Banken und vieles mehr liegen nun in Trümmern – der Wiederaufbau wird Jahrzehnte dauern und Milliarden von Dollar kosten. Hunderttausende Menschen, die in den letzten zwei Jahren gewaltsam vertrieben wurden, sind nun erneut auf der Flucht, doch die meisten haben kein Zuhause mehr, in das sie zurückkehren können, und keinen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen. Viele errichten Zelte auf den Trümmern ihrer ehemaligen Häuser. Fast alle sind traumatisiert und trauern, und eine ganze Generation ist schon im dritten Jahr ohne Schulbildung. Etwa 68.000 Menschen kamen ums Leben, während Zehntausende von Verwundeten versuchen, mit lebensverändernden Behinderungen wie dem Verlust von Gliedmaßen zurechtzukommen.
Seit Oktober 2023 haben wir rund 54 Millionen Euro für lebenswichtige humanitäre Hilfe für mehr als 600.000 Palästinenser im Gazastreifen bereitgestellt – darunter die Bereitstellungvon mehr als 71,5 Millionen warmen Mahlzeiten; psychosoziale Unterstützung für mehr als 100.000 Kinder; die Bereitstellung von Wasser, sanitären Einrichtungen, Lebensmittelpaketen, Nahrungsergänzungsmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten und temporären Lernräumen; sowie die Unterstützung von mehr als 21.000 Waisenkindern.
Der Angriff Israels hat Gaza zum weltweit gefährlichsten Ort für Hilfslieferungen gemacht – doch trotz der enormen Herausforderungen haben die Teams von Islamic Relief in Gaza und unsere lokalen Partner stets einen Weg gefunden, um lebensrettende Hilfe fortzusetzen. Wir hoffen nun, unsere Arbeit ausweiten zu können, sobald im Rahmen des neuen Waffenstillstandsabkommens mehr Hilfsgüter nach Gaza geliefert werden dürfen. Derzeit sind unsere Maßnahmen jedoch wie folgt:
Manchmal können wir auch zusätzliche Hilfe leisten – so konnten wir beispielsweise im September über 350.000 Liter sauberes Trinkwasser zu vertriebenen Familien in Notunterkünften im Westen Gazas transportieren und damit rund 15.000 Menschen mit Trinkwasser zu versorgen.
Die humanitäre Lage in Gaza ist katastrophal, und Islamic Relief ist bereit, seine Hilfsmaßnahmen so schnell wie möglich auszuweiten. Unsere Möglichkeiten dazu hängen jedoch davon ab, wie sich die Lage weiterentwickelt – und das ist nach wie vor sehr ungewiss. Trotz des Waffenstillstandsabkommens haben wir noch keinen groß angelegten Anstieg der Hilfslieferungen nach Gaza beobachten können. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Beschränkungen für den Zugang humanitärer Hilfe aufgehoben werden und die Menschen ausreichend mit Hilfsgütern versorgt werden.
Wir planen, so bald wie möglich folgende Maßnahmen zu ergreifen:
Bislang ist ein leichter Anstieg der Zahl der Hilfsgüter-Lkw zu verzeichnen, doch im Vergleich zum tatsächlichen Bedarf ist dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Im Rahmen der ersten Phase des Waffenstillstandsabkommens erklärte sich Israel bereit, täglich 600 Lkw nach Gaza einzulassen – selbst dies reicht jedoch nicht aus, um den enormen Bedarf zu decken. Tatsächlich erreicht bislang jedoch nur ein Bruchteil dieser Zahl Gaza.
Nachdem Israel so lange systematisch verhindert hat, dass Hilfsgüter nach Gaza gelangen, reicht eine geringfügige Erhöhung der Lkw-Zahl für einige Tage bei weitem nicht aus, um eine Wirkung zu erzielen – die Erhöhung muss ausgeweitet und dann dauerhaft beibehalten werden. Die Menschen sind verzweifelt auf Hilfe angewiesen, und einige der ersten Lkw, die im Rahmen des Waffenstillstands in Gaza eintrafen, wurden sofort von hungernden Menschen umringt.
In den letzten Monaten hat Israel neue Registrierungsvorschriften für Nichtregierungsorganisationen erlassen, die die humanitäre Hilfe in dieser Krise weiter erschweren. Wir teilen die Besorgnis vieler humanitärer Organisationen, dass diese neuen Vorschriften gegen humanitäre Grundsätze verstoßen, von ihnen die Herausgabe sensibler Informationen fordern, die palästinensische Mitarbeiter und Gemeinschaften gefährden könnten, und in erster Linie darauf abzielen, die humanitäre Hilfe und die Interessenvertretung für Palästinenser zu untergraben. Dies hat dazu geführt, dass viele Hilfsorganisationen derzeit nicht registriert sind. Trotz des Waffenstillstands ist es nicht registrierten Nichtregierungsorganisationen nicht gestattet, Hilfsgüter nach Gaza zu liefern.
Wir stehen derzeit vor denselben Herausforderungen wie die meisten Hilfsorganisationen. Bislang haben wir noch keinen nennenswerten Anstieg der Hilfsgüter- und kommerziellen Lieferungen nach Gaza festgestellt, sodass wir weiterhin Schwierigkeiten haben, Lebensmittel und andere lebenswichtige Güter zu beschaffen. Da Islamic Relief in Israel nicht registriert ist, können wir – wie viele andere NGOs auch – keine Hilfsgüter selbst einführen und sind daher hauptsächlich auf kommerzielle Lieferanten angewiesen.
Wie die meisten Palästinenser in Gaza sind auch unsere Teams und unsere Partner erschöpft und kämpfen ums Überleben. Alle unsere Mitarbeiter wurden in den letzten zwei Jahren mehrfach vertrieben, ihre Häuser sind zerstört worden und sie trauern um Verwandte und Angehörige, die getötet wurden. Während sie die Hilfe auszuweiten versuchen, müssen sie gleichzeitig Lebensmittel und Unterkünfte für ihre eigenen Familien organisieren. Das Büro von Islamic Relief in Gaza-Stadt wurde zerstört, und die Mitarbeiter haben nur eingeschränkten Zugang zu Internet, Strom und anderen Dienstleistungen. Die Zerstörung des Bankensektors in Gaza hat zu einem Mangel an Bargeld geführt. Die Zerstörung der Straßeninfrastruktur und der gravierende Treibstoffmangel erschweren die Fortbewegung erheblich.
Trotz all dieser Herausforderungen setzen sich die Teams von Islamic Relief und ihre Partner weiterhin unermüdlich jeden Tag für die Hilfeleistung ein.
Wir prüfen derzeit alle möglichen Optionen, um mehr Hilfsgüter nach Gaza zu bringen, doch dies ist nach wie vor äußerst schwierig, insbesondere für Nichtregierungsorganisationen, die nicht in Israel registriert sind. Während der gesamten Krise haben wir uns in erster Linie auf Hilfsgütertransporte der Vereinten Nationen und kommerzielle Lieferanten verlassen, um Hilfsgüter nach Gaza bringen, die wir vor Ort verteilen können.
Alle unsere Mitarbeiter sind Palästinenser aus Gaza. Da wir nicht in Israel registriert sind, können wir derzeit keine internationalen Mitarbeiter aus dem Ausland entsenden.
Die Angriffe und die Blockade Israels haben Gaza zum schlimmsten Ort der Welt gemacht, um ein Kind zu gebären. Schwangere Frauen, junge Mütter und Säuglinge sind von Hunger und extremer Unterernährung bedroht; Ärzte berichten von einem massiven Anstieg der Fehlgeburten; medizinisches Personal wurde getötet und vertrieben; die meisten Krankenhäuser wurden geschlossen. Diejenigen, die noch geöffnet sind, leiden unter einem kritischen Mangel an Medikamenten, Treibstoff und Ausrüstung – beispielsweise an Inkubatoren.
Islamic Relief arbeitet mit einer lokalen Partner-NGO zusammen, um schwangeren Frauen in Not medizinische Versorgung zu bieten und zwei der letzten verbliebenen Krankenhäuser (Al Awda und Sahaba) zu unterstützen. Dadurch konnten viele Frauen und Kinder gerettet werden. Zu den Maßnahmen gehören:
Bislang wurden 1.380 Frauen mit Mutterschaftshilfe unterstützt, darunter auch Alaa, die Drillinge zur Welt brachte, die sie als „drei kleine Wunder“ bezeichnete. Im Rahmen dieses Projekts konnten mindestens 210 Babys sicher entbunden werden.
Die meisten Banken in Gaza sind geschlossen oder zerstört, daher herrscht ein gravierender Liquiditätsmangel. Aufgrund der Versorgungsengpässe sind die Preise massiv gestiegen. Wir nutzen Online-Banking-Systeme, um Bargeld zu beschaffen und Lieferanten zu bezahlen, allerdings ist der Zugang aufgrund von Strom- und Internetausfällen häufig nur sporadisch möglich.
Die Bargeldhilfe ist derzeit eine der wirksamsten Möglichkeiten, um bedürftigen Menschen zu helfen. Wir überweisen Bargeld an Familien über das elektronische Zahlungssystem des Welternährungsprogramms, das ihnen per SMS oder mobiler App einen Code übermittelt, mit dem sie dann in noch geöffneten Supermärkten bezahlen können. Auf diese Weise können die Menschen auch die hohen Gebühren umgehen, die von informellen Geldverleihern verlangt werden.
Die Empfänger können das Geld dann verwenden, um das zu kaufen, was sie am dringendsten benötigen – beispielsweise Lebensmittel, medizinische Versorgung, Unterkunft, Wasser oder Kleidung.
Während der gesamten Krise haben wir Hunderttausende Menschen mit sauberem Wasser versorgt.
Im September gelang es uns, über 350.000 Liter sauberes Trinkwasser zu vertriebenen Familien in Notunterkünften im Westen Gazas zu transportieren und damit rund 15.000 Menschen zu versorgen. Allerdings zwang uns der Angriff Israels auf Gaza-Stadt uns dazu, diese Lieferungen einzustellen. Wir hoffen, sie so bald wie möglich wieder aufnehmen zu können.
Zudem haben wir während der gesamten Krise die sanitären Einrichtungen verbessert, indem wir Toiletten und Waschräume in Notunterkünften für Vertriebene gebaut, 85 große Gemeinschaftsunterkünfte regelmäßig gereinigt und über 68.000 Hygieneartikel verteilt haben.
Seit Oktober 2023 haben wir über 100.000 vertriebene Kinder und über 500 Frauen psychosozial unterstützt. Zu den Maßnahmen zählen spielerische und kreative Aktivitäten wie Spieltherapie und kreativer Ausdruck (Kunst, Musik, Tanz, Geschichtenerzählen), die Kindern helfen sollen, mit Stress und Traumata umzugehen, sowie Familienberatungen, um Erwachsenen zu helfen, die unter Trauer und Stress leiden.
Im August konnten wir psychosoziale Unterstützungssitzungen durchführen und Spielzeug an 150 Mädchen und Jungen verteilen. Wir hoffen, diese Arbeit in den kommenden Wochen weiter ausbauen zu können.
Die Partnerschaft von Islamic Relief mit dem WFP war eine unserer wichtigsten in dieser Notsituation. Gemeinsam haben wir über 57 Millionen warme Mahlzeiten, 229.000 Pakete mit verzehrfertigen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmittel für 35.000 Kleinkinder, schwangere Frauen und stillende Mütter verteilt. Die meisten dieser Aktivitäten mussten aufgrund der durch die Blockade verursachten Versorgungsengpässe ausgesetzt werden.
Wir beabsichtigen in den nächsten Tagen wieder gemeinsam Lebensmittelpakete ausliefern, sobald die Vorräte da sind.
Im Moment arbeiten wir mit dem WFP zusammen, um Aufklärungskampagnen durchzuführen, die zur Erhöhung der Sicherheit der Zivilbevölkerung beitragen sollen. Dabei werden die Familien über die Bedeutung informiert, sich von den Pufferzonen fernhalten, und es wird darauf hingewirkt, die Plünderung humanitärer Hilfsgüter von Lastwagen zu verringern. Diese Kampagnen sind derzeit im Gange.
Ja, Sie können Ihre Zakat für die Nothilfe in Gaza spenden.
Diese Kosten sind für Gaza dieselben wie für unsere gesamte Arbeit weltweit. Von jedem gespendeten Euro gehen etwa 87 Cent direkt in die Hilfe für Menschen in Not. Der Rest wird aufgewendet für unerlässliche Kosten wie Verwaltung und Mittelbeschaffung. Damit wird sichergestellt, dass die Hilfe effizient und effektiv geleistet und durch die Beschaffung zusätzlicher Mittel mehr Hilfe bereitgestellt werden kann.



