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Das Projekt verfolgt einen integrierten multisektoralen Ansatz, bestehend aus:
Ziel ist es, Armut und Vulnerabilität langfristig zu reduzieren und die Resilienz der betroffenen Haushalte und Gemeinden zu stärken. Als langfristige Wirkung leistet das Projekt durch ein integriertes Entwicklungsprogramm einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und sozialen Gerechtigkeit für arme und benachteiligte Gemeinschaften in der Region Dosso in Niger.
Land: Niger
Projektregionen: Region Dosso – insgesamt 8 Dörfer in den Gemeinden Dankassari (3 Dörfer), Doutchi (3 Dörfer) und Fakara (2 Dörfer)
Begünstigte:
Dauer: 01.06.2026 – 31.01.2027 (8 Monate)
Implementierungspartner: Islamic Relief Niger
Budget: 315.262 EUR
Projektziel:
Armut und Vulnerabilität langfristig reduzieren und die Resilienz der betroffenen Haushalte und Gemeinden stärken.
Wirkung:
Beitrag zur Armutsbekämpfung und zur sozialen Gerechtigkeit durch ein integriertes Entwicklungsprogramm für arme und benachteiligte Gemeinschaften in der Region Dosso in Niger.
Erwartete Ergebnisse:
Das Land ist von Konflikten, Unsicherheit, Ernährungsunsicherheit und Klimawandel geprägt und gehört zu den ärmsten Ländern weltweit. Die landwirtschaftliche Produktion, welche einen entscheidenden Faktor für Wirtschaft und Lebensunterhalt darstellt, ist durch Dürre, unregelmäßige Niederschläge, geringe Bodenfruchtbarkeit, Schädlinge, Entwaldung, Landdegradierung und Desertifikation stark beeinträchtigt. Probleme wie Nahrungsmittelknappheit und Mangelernährung werden – insbesondere in den Projektregionen – zusätzlich durch unzureichende Hygiene- und Sanitärpraktiken verstärkt. Der unzureichende Zugang zu sauberem und sicherem Wasser und die fehlende Wasserinfrastruktur führen zur Nutzung von unsicherem bzw. verunreinigtem Wasser und erhöhen damit das Krankheitsrisiko. Da oftmals Frauen und Mädchen die (teilweise weiten) Wege zur Wasserbeschaffung zurücklegen, entstehen für diese Gruppe zusätzliche Belastungen sowie Schutzrisiken, einschließlich geschlechtsspezifischer Gewalt.
Auch Schulen verfügen teilweise nur über unzureichende Wasser-, Sanitär- und Hygieneinfrastruktur. Der Bildungssektor ist allgemein durch einen Mangel an Klassenräumen, Ausstattung und qualifiziertem Personal eingeschränkt. Besonders Kinder aus armen Haushalten haben Schwierigkeiten, notwendige Schulmaterialien zu erhalten. Mädchen sind aufgrund von geschlechtsspezifischer Ungleichheit besonders benachteiligt; ihr Zugang zu Bildung ist eingeschränkt. Frauen und Mädchen sind allgemein überproportional von Armut und Entwicklungsproblemen betroffen. Gender, Schutz, Inklusion, Behinderung und Umwelt sollen daher als Querschnittsthemen in allen Projektmaßnahmen berücksichtigt werden.
Die politische Lage im Land ist instabil und entwickelt sich dynamisch. Der militärische Regierungswechsel und der Abzug französischer Truppen haben das politische Umfeld wesentlich verändert. Konflikte und Unsicherheit erschweren sowohl humanitäre Hilfe als auch längerfristige Entwicklungsmaßnahmen.
