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Das Achamaratin Tamité RECOVERY-Projekt baut auf dem zuvor von einem Islamic Relief-Partner finanzierten Projekt Inclusive Community Resilience Project – Achamaratin Tamité auf und führt dessen Maßnahmen weiter. Ziel ist es, die unmittelbaren humanitären Bedürfnisse krisenbetroffener Haushalte zu decken und gleichzeitig die Grundlagen für nachhaltige Lebensgrundlagen und eine stärkere Widerstandsfähigkeit der Gemeinden zu schaffen. Das Projekt reagiert insbesondere auf die Folgen langanhaltender Krisen und des Klimawandels.
Land: Mali
Projektregionen: Bezirk Gourma Rharous (Gemeinden Gossi und Ouinerdene) und Bezirk Douentza (Gemeinde Hombori)
Begünstigte:
Dauer: 01.06.2026 – 31.03.2027 (10 Monate)
Implementierungspartner: Islamic Relief Mali
Budget: 342.665 EUR
Projektziel 1:
Verbesserung der humanitären Situation von durch Krisen und Katastrophen betroffenen, agro-pastoralen Binnenvertriebenenhaushalten in den Zielgebieten.
Projektziel 2:
Stärkung der Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit vulnerabler Gemeinden gegenüber Krisen und klimabedingten Belastungen.
Bewaffnete Konflikte, Armut, sozioökonomische Herausforderungen und die Auswirkungen des Klimawandels prägen das Land seit über einem Jahrzehnt und haben zu einer anhaltenden Krise geführt. Besonders betroffen sind die Regionen Gourma-Rharous und Douentza.
Desertifikation und Degradation der Ökosysteme nehmen zu; steigende Temperaturen, unregelmäßige Niederschläge sowie Überschwemmungen führen zu Ernte- und Produktionsverlusten. Der fehlende Zugang zu Märkten, Kapital und klimaangepasstem Saatgut begrenzt die landwirtschaftliche Produktion zusätzlich. In der Folge verlieren agro-pastorale Haushalte zunehmend ihre Einkommens- und Lebensgrundlagen.
Die politische Situation ist von Unsicherheit und Anspannung geprägt. Nach dem Abzug von MINUSMA intensivierten die malischen Streitkräfte ihre Operationen gegen bewaffnete terroristische Gruppen. Als Reaktion kam es zu Vergeltungsmaßnahmen und Blockaden durch bewaffnete Gruppen. Auch nach der Aufhebung der Blockaden bleiben wirtschaftliche und soziale Aktivitäten stark beeinträchtigt. Bewegungsfreiheit, Handel sowie der Zugang zu Ressourcen unterliegen Einschränkungen und Vertreibung sowie humanitäre Bedarfe nehmen zu.
