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Im Rahmen dieses Projektes werden Waisenfamilien beim Aufbau nachhaltiger Einkommensquellen unterstützt. Durch Existenzgründungsförderung, Berufsausbildungen und die Bereitstellung produktiver Vermögenswerte werden Haushalte in die Lage versetzt, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern und langfristig eigenständig für ihren Lebensunterhalt zu sorgen
Land: Afghanistan
Projektregionen: Nangarhar
Begünstigte: 36 Waisenfamilien, darunter 24 Erziehungsberechtigte und 24 Jugendliche aus besonders vulnerablen Haushalten
Dauer: 17.11.2025-31.07.2026
Implementierungspartner: Islamic Relief Afghanistan
Budget: 35.000 EUR
Verbesserung der wirtschaftlichen Resilienz und Verringerung der Abhängigkeit von humanitärer Hilfe für besonders vulnerable Waisenfamilien durch die Stärkung nachhaltiger Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten.
Geplante Ergebnisse:
1. Verbesserung der Einkommens- und Lebensgrundlagen von 36 Waisenfamilien durch den Aufbau nachhaltiger Kleinunternehmen und einkommensschaffender Maßnahmen.
2. Verbesserung der beruflichen Qualifikationen und Beschäftigungschancen von Jugendlichen aus Waisenfamilien durch bedarfsgerechte Berufsausbildungen.
3. Stärkung der wirtschaftlichen Selbstständigkeit und Resilienz der begünstigten Haushalte durch individuelle Unternehmensplanung, Mentoring und kontinuierliche Begleitung.
Geplante Aktivitäten:
• Bereitstellung von Startkapital und produktiven Vermögenswerten für den Aufbau von Kleinunternehmen.
• Durchführung von Schulungen zu Unternehmensführung und Existenzgründung.
• Berufsausbildung von 24 Jugendlichen in marktrelevanten Berufen sowie Bereitstellung von Starterkits nach Abschluss der Ausbildung.
• Vermittlung von Praktika und Mentoring durch lokale Unternehmerinnen und Unternehmer.
• Regelmäßige Monitoring- und Coaching-Besuche zur Begleitung der Haushalte.
Afghanistan befindet sich weiterhin in einer schweren humanitären und wirtschaftlichen Krise. Anhaltende Arbeitslosigkeit, steigende Lebenshaltungskosten, Dürre, Naturkatastrophen sowie die Rückkehr zahlreicher Geflüchteter verschärfen Armut und Ernährungsunsicherheit. Besonders betroffen sind Waisenkinder und ihre Familien. Viele Waisenhäuser mussten aufgrund fehlender finanzieller Mittel schließen, wodurch zahlreiche Kinder bei Verwandten untergebracht werden mussten, die selbst kaum über ausreichende Einkommensmöglichkeiten verfügen. Fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten und eingeschränkter Zugang zu beruflicher Qualifizierung erschweren es diesen Haushalten zusätzlich, ihre Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern.