Fakten zum Projekt

Land: Mali

Ort: Dansa

Begünstigte: 243 ländliche Haushalte (1.743 Personen), insbesondere Frauen und Kinder

Projektziel: Schaffung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser und Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Gemeinde vor den Folgen von Flut sowie Entwicklung von Strategien, um wiederkehrenden Flutkatastrophen zu umgehen

Projektdauer: 11.05.2018 - 10.05.2019

Implementierungspartner: Islamic Relief Worldwide

Gesamtkosten:  91.112 Euro; 11.389 Euro (Eigenanteil von Islamic Relief Deutschland)

 

 

Überblick

 

Das Entwicklungsprojekt in Mali ist auf ein Jahr ausgelegt. Zielgruppe des Projekts sind 243 ländliche Haushalte (1.743 Personen), insbesondere Frauen und Kinder. Die Maßnahmen zielen vor allem auf die Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser und Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Gemeinde insbesondere vor den wirtschaftlichen, ökologischen und gesundheitlichen Folgen von Überflutungen. Zu den weiteren Zielen des Projektes gehört die Entwicklung von Strategien, um wiederkehrenden Flutkatastrophen durch verschiedene Sensibilisierungsmaßnahmen sowie Errichtung von nahegelegenen Wasserstellen in der Gemeinde Dansa zu umgehen. Darüber hinaus wird im Rahmen des Projekts ein besonderer Fokus auf Themen wie Kinderschutz und -arbeit, Frauenrechte, nachhaltige Steigerung ihrer Arbeitsproduktivität und auch Umweltschutz - wie beispielsweise Steigerung der Bodenfruchtbarkeit und Schutz vor Bodenerosion - gelegt.

 

 


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Wesentliches Ziel dieses Projektes in der Gemeinde Dansa ist, dass die Menschen vor Ort sauberes Trinkwasser nutzen können und Hygiene- und Sanitärpraktiken anwenden, um vor wasserbedingten Krankheiten besser geschützt zu sein. Zudem soll die Widerstandsfähigkeit der Gemeinde vor den Folgen von Klimawandel und insbesondere vor Überflutungen gestärkt werden.

 

1. Durch Maßnahmen wie die Installation eines Wasserverteilungssystems mit fünf Solarpumpen betriebenen Verteilungsstellen und die Entwicklung eines Katastrophenvorsorgeplanes wird der Zugang zu sauberem Trinkwasser in Dansa erleichtert.

2. Das Know-how der Bevölkerung in Dansa in Bezug auf Katastrophenvorsorge und -hilfe wird gestärkt. Hierfür wird ein Katastrophenvorsorge-Komitee gebildet und deren Mitglieder in Bezug auf ihre Rollen und Verantwortungen vor, während und nach einer Katastrophe ausgebildet sowie zum Thema Klimawandel sensibilisiert. Außerdem wird die Gemeinde unterstützt, einen Katastrophenvorsorgeplan zu erstellen.

3. Die Gemeinde wird ihre Kenntnisse in Bezug auf Wasserverteilungsnetzwerk -und Abfallmanagement durch verschiedene Schulungen und Bewusstseinstrainings verbessern. Hierfür werden Komitee-Mitglieder zu Hygiene- und Sanitärpraktiken, Abfall- und Abwassermanagement, Nutzung von Wasserreserven in Dürregebieten sowie Frauen- und Kinderrechten geschult. Zudem werden den Begünstigten Hygiene-Kits sowie Werkzeugkästen für die Wartung der Wasserstellen ausgegeben, wobei vier Personen speziell für die Wartung und Reparatur geschult werden.

4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Gemeinde vor Katastrophen durch Unterstützung der in der Gemeinde etablierten Initiativen zur Katastrophenhilfe und -vorsorge sowie Errichtung eines Rückhaltebeckens, um das Wasser bei Überflutungen besser aufzufangen.

 

 

 

Mali ist eines der ärmsten Länder Westafrikas. Der Klimawandel und seine Folgen, wie häufige Dürreperioden und Überschwemmungen wirken sich negativ auf das Land und die Lebensverhältnisse der Gemeinde Dansa aus.

Die Bevölkerung in Dansa lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. Sie ist von wiederkehrenden Dürren sowie von Überflutungen stark betroffen und infolgedessen regelmäßig von Ernte- und Arbeitsausfällen. Fehlendes Know-how zu Themen wie Katastrophenvorsorgemaßnahmen verschärft diese Situation enorm. Neben der Problematik der Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser beeinflusst auch der Mangel an notwendigem Wissen zu Sanitär- und Hygienepraktiken das Risiko von Krankheiten. Die unzureichenden hygienischen Verhältnisse stellen eine ernste gesundheitliche Gefährdung für die Dorfbewohner dar.