Islamic Relief Deutschland begrüßt Antwort der Bundesregierung zu geförderten Hilfsprojekten in Syrien

Köln, 20. Juli 2026 – Islamic Relief Deutschland begrüßt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage im Bundestag. Darin wird bestätigt, dass die vom Auswärtigen Amt geförderten Projekte der humanitären Hilfsorganisation in Syrien ordnungsgemäß umgesetzt wurden und keine Hinweise auf eine zweckwidrige Verwendung von Fördermitteln festgestellt wurden.

Michael Pfaff, Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland, erklärt: „Wir begrüßen die klare Antwort der Bundesregierung zu unserer humanitären Arbeit in Nord- und Zentralsyrien. Sie bestätigt, was für uns täglich gelebte Praxis ist: zweckgerechte, transparente und wirksame Hilfe für Menschen in Not – und stärkt zugleich das Vertrauen, das uns unsere Spenderinnen und Spender in Deutschland entgegenbringen. Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden und Hilfsteams vor Ort in Syrien, die unter schwersten Bedingungen nicht aufgehört haben, Leben zu retten.“

Wie das Auswärtige Amt am 15. Juli 2026 mitteilte (hib 584/2026), haben die vom Auswärtigen Amt bis 2020 geförderten Projekte von Islamic Relief Deutschland in Syrien „zur Bewältigung der humanitären Auswirkungen einer der größten humanitären Krisen der letzten Jahrzehnte beigetragen“. Grundlage ist die Antwort der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 21/705) vom 9. Juli 2026 auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/6719) vom 25. Juni 2026.

Klare Bestätigung nach eingehender Prüfung

Die Bundesregierung hebt hervor, dass die Projekte zur medizinischen Versorgung in besonders betroffenen Regionen Nord- und Zentralsyriens beigetragen und Millionen Menschen erreicht haben.

Zudem wurden die Projekte nach Angaben der Bundesregierung umfassend geprüft und „einer vertieften Verwendungsnachweisprüfung unterzogen. Dabei wurden keine Hinweise für eine zweckwidrige Verwendung von Zuwendungsmitteln festgestellt.“

Enge Abstimmung mit Bundesbehörden und internationale Qualitätsstandards

Islamic Relief Deutschland verfügt zudem über ein langjähriges „Framework Partnership Agreement“ mit der Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Union (DG ECHO) – ein international anerkanntes Qualitätssiegel mit umfangreichen Prüfungen und Audits. Vor der Förderung wurden Satzung, Jahresbericht und Wirtschaftsprüferbericht zur Bonitätsprüfung herangezogen. Während der Projektlaufzeit überzeugte sich das Auswärtige Amt durch regelmäßige Gespräche, Zwischenberichte und Nachweise von der ordnungsgemäßen Umsetzung.

Islamic Relief Deutschland wird ihre humanitäre Arbeit auch weiterhin unabhängig, neutral und transparent fortsetzen. Die humanitäre Hilfsorganisation ist Mitglied im Deutschen Spendenrat e.V. und hat sich zu dessen Transparenz-Richtlinien verpflichtet. Für das Jahr 2026 hat sie erneut das Spendenzertifikat erhalten, welches ihren verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit Spendengeldern bescheinigt.

Darüber hinaus engagiert sich die Hilfsorganisation in nationalen und internationalen Bündnissen wie VENRO, der Klima-Allianz Deutschland und CAN Europe.