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Das Adak- und Aqiqa-Projekt für das 4. Quartal 2024 wurde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Empfängergemeinden in Somalia und Kenia umgesetzt. Sie überwachten die einzelnen Schritte, bestimmten die Begünstigten vor Ort und koordinierten die Verteilung der Fleischrationen. Das Gewicht der Fleischpakete betrug für Kenia 5 kg und für Somalia 8 kg.
Unter Aufsicht von lokalen Helfern und Angehörigen der Gemeinden wurden die Tiere (Schafe und Ziegen) an den hierfür vorgesehenen Plätzen geschächtet.
Projektzeitraum: 01.10.2024 - 30.11.2024
Das Adak- und Aqiqa-Projekt ergänzt andere Hilfsmaßnahmen und verbessert die nachhaltige Unterstützung der Gemeinden. Lokale Behörden, führende Persönlichkeiten der Gemeinde, das Gesundheitsamt und die örtlichen Moscheen trugen dazu bei, dass das Programm den Bedürfnissen der Gemeinde entsprach und die lokale Kultur respektierte.
Ihre Beteiligung förderte die Eigenverantwortung und Teamarbeit innerhalb der Gemeinde.
Das Aqiqah- und das Adak-Programm in Kenia und Somalia folgte einem strukturierten Verfahren zur Ermittlung der Begünstigten. Dabei lag der Schwerpunkt auf den am meisten gefährdeten Personen in den Zielgemeinden. Der Auswahlprozess war fair, inklusiv und auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmt.
Wir haben sichergestellt, dass lokale Führungskräfte und Gemeindemitglieder in den Auswahlteams vertreten waren. Zur Festlegung der Zielgruppen wurden Gefährdungsanalysen durchgeführt, insbesondere in Lagern für Binnenvertriebene und in Gemeinden, die von lang anhaltender Dürre und Armut betroffen sind.
Zu den Begünstigten gehören:
Unser Lebensstandard ist niedrig. Wir haben Mühe, uns genügend Lebensmittel leisten zu können und sind oft auf Hilfsgüter angewiesen, um über die Runden zu kommen. Fleisch ist ein seltener Bestandteil unserer Ernährung und gilt als Luxus. Wir können uns Fleisch nur zu festlichen Anlässen leisten oder bekommen welches im Rahmen der Aqiqah-Fleischverteilungen. Der Kauf von Fleisch ist aufgrund der hohen Kosten und unseres begrenzten Einkommens eine Herausforderung.
Wir geben Grundnahrungsmitteln wie Mais und Reis den Vorrang und haben wenig bis gar keinen Spielraum für den Kauf von Fleisch. Das Fleischpaket von Islamic Relief Kenia war eine große Erleichterung. Es ermöglicht uns mehrere Tage lang nahrhaftes Essen und verbessert unser allgemeines Wohlbefinden. Es hat uns Freude bereitet, besonders in einer Zeit, in der wir uns solche Lebensmittel nicht leisten konnten."
16.140 Begünstigte
15.840 Begünstigte
Wir hielten uns bei der Schächtung strikt an die islamischen Richtlinien und stellten sicher, dass die ausgewählten Tiere gesund, frei von Mängeln und für den menschlichen Verzehr geeignet waren.
Mitarbeiter von Islamic Relief, Imame aus der Gemeinde und Freiwillige überwachten den gesamten Prozess und wurden zusätzlich von Tierärzten und Fachkräften unterstützt.
Das Engagement der Gemeinden ist ein Garant für den Erfolg dieses Projekts, da es die Umsetzung der Aktivitäten erleichtert. Wenn die Gemeinde aktiv teilnimmt und in das Projekt eingebunden wird, sorgt dies für eine reibungslosere und effektivere Durchführung.
Der Einsatz, die Unterstützung und die Zusammenarbeit der Gemeinden tragen zu einem besseren Verständnis der lokalen Bedürfnisse und des Kontexts bei. Sie fördern Eigenverantwortung und Engagement. Dies wiederum steigert den Gesamterfolg und die Nachhaltigkeit des Projekts.




