Um die Wasserversorgung der oft sehr abgelegenen Siedlungen auch in Trockenzeiten sicherzustellen, hat Islamic Relief 10 Handpumpen in 10 Dörfern installiert, wovon 7.998 Anwohner profitierten. 34 alte Handpumpen wurden repariert und sind nun für 30.507 Menschen wieder funktionstüchtig.
In Zusammenarbeit mit der Südsudanesischen Hilfs- und Rehabilitierungskommission bildete Islamic Relief 48 Mechaniker aus, die die Wartung der Handpumpen sicherstellen sollen. Die notwendigen Werkzeuge für die anfallenden Reparaturen wurden durch UNICEF bereitgestellt. Mit dem Bau von 100 Latrinen für Privathaushalte und einer Schule trug Islamic Relief dazu bei, die hygienischen Verhältnisse der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Darüber hinaus förderte Islamic Relief in Zusammenarbeit mit UNICEF die Gründung von Gesundheitskomitees. Dafür schulte UNICEF Frauen und Männer, die die Dorfbewohner über wichtige Hygienemaßnahmen und über die Vorbeugung der gefährlichen Guinea-Wurm-Erkrankung aufklären. Sie informieren über Impfungen und die Behandlung von Durchfall mit Oralem Rehydratationssalz (ORS), einer einfachen Zucker-Salz-Lösung, die die Austrocknung des Körpers verhindert.
Alles in allem profitierten 39.653 Menschen von dem Projekt, fast 21.000 mehr als ursprünglich geplant