Aida Bildungszentrum

Land: Palästina

Ort: Aida Flüchtlingslager in Bethlehem

Partner: Al-Rowwad Kultur- und Theaterausbildungszentrum

Zielgruppe: Kinder

Begünstigte: 3.197 Kinder und Eltern

Projektziel: besseres Schulangebot für Schüler

Ausgaben: 103.047 €

Projekt

Islamic Relief Deutschland finanzierte den Bau eines Bildungszentrums im Aida Flüchtlingslager in Bethlehem für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Schüler aus dem Aida Flüchtlingslager, Beit Jibrin und aus benachbarten Orten erhalten professionellen Unterricht in Arabisch, Mathematik und Englisch. Zusätzlich zum Unterricht können die Kinder einen Computerraum, eine Bibliothek und ein Spielzimmer nutzen.

Ergebnisse

Ergebnisse

Ziel

erreicht

1.   Schüler und andere der lokalen Gemeinde durch Bildung befähigen

3.000 Schüler

3.197

2.   Einige der Kinder, die an dem Programm teilnahmen, wurden selbstbewusster, kamen mehr aus sich heraus und waren in der Lage, ihre Meinung und Gefühle zu äußern.

700 Schüler und Eltern

938

3.   Einrichtung eines Computerraums mit 14 Computern.

14

14

4.   Einrichtung einer Bibliothek mit 2.100 Büchern, Geschichten, CDs und DVDs, einem Beamer und Fernseher.

eine Bibliothek

eine Bibliothek

5.   Schaffung von Arbeitsplätzen

14 Angestellte

24 Angestellte

Details der Ergebnisse

Befähigung von Schülern und anderen der lokalen Gemeinde

  • über 3.197 Schüler und Eltern profitierten von dem Programm

  • die Lehrer machten erhebliche Fortschritte in der Weiterentwicklung der Erziehungsmethoden

  • einige analphabetische Eltern erhielten Lese- und Schreibunterricht

Computerunterricht

  • ein Computerraum mit 14 Computern wurde eingerichtet

  • Schüler, Eltern und andere erhielten über 1.292 Unterrichtsstunden

  • über 700 Schüler und andere Personen nutzten den Computerraum

  • behinderte Kinder erhielten gesonderten Unterricht

  • Angestellte der Sozialfürsorge der UNRWA nahmen an Computer- und Internetlehrgängen teil

Einrichtung der Bibliothek

  • die Bibliothek ist ausgestattet mit 2.100 Büchern, DVDs und CDs in Arabisch und Englisch, einem Beamer sowie einem Fernseher

  • verschiedene Aktivitäten wie Vorlesen von Kurzgeschichten, Zeichnen der Ereignisse und Aufschreiben der Geschichten weckten das Interesse der Kinder

Spielzimmer

  • Verfolgung des Ansatzes „spielend lernen“

  • von den Betreuern wurde der Aufenthalt der Kinder im Spielzimmer unter anderem für erzieherische Maßnahmen genutzt

  • zweimal pro Woche wurden Filme ausgestrahlt

Begünstigte

Projektkomponenten

Anzahl der Begünstigten

total

behinderte Kinder

gesunde Kinder

traumatisierte Kinder

Erwachsene

indirektes Programm

Computer Programm

8

7

195

154

102

127

73

52

718

Bibliothek

5

2

172

137

52

67

45

29

509

Spielzimmer

5

2

140

116

75

64

0

0

402

direktes Programm

5

2

279

215

53

73

12

25

664

Integration & psychologische Betreuung

13

7

345

114

156

215

54

34

938

Total

36

20

1.117

716

438

546

184

140

3.197

total männlich

1.422 (45%)

total weiblich

1.775 (55%)

Bemerkungen/Risiken/Schwierigkeiten

  • geringe Teilnahme der Eltern

  • Kinder mit speziellen Bedürfnissen konnten nicht ausreichend durch das Projekt betreut werden, da sie eine besondere Betreuung für ihren mentalen bzw. physischen Zustand benötigen

  • einige Eltern verheimlichten den tatsächlichen Gesundheitszustand ihrer Kinder vor den Sozialarbeitern (eventuell vor Scham), somit gab es bei manchen Fällen Schwierigkeiten, den Gesundheitszustand der Kinder herauszufinden
 

Bilder

Projektberichte 2008

Projekte 2009