Seit mehreren Jahren beschränken wir uns darauf, unsere Brunnenprojekte als eine von mehreren Komponenten im Rahmen eines umfassenderen Entwicklungsprojekts in Bangladesch umzusetzen. Weitere Brunnenprojekte in anderen Ländern werden derzeit nicht angeboten. Nähere Informationen zum Entwicklungsprojekt in Bangladesch finden Sie hier.

 

 

Allgemeine Fragen zu Brunnenspenden

Auch in diesem Jahr bietet Islamic Relief ein Brunnenprojekt an, und zwar in Bangladesch in der Region Sylhet.    

Sollten Sie einmal auf unserer Webseite kein Brunnenprojekt zum Spenden vorfinden, so bieten wir gerade keines an.  

Sollten Sie Interesse an einem Brunnen haben, so kontaktieren Sie bitte unseren Spenderservice unter info@islamicrelief.de oder unter der Telefonnummer 0221 200 499 0. Wenn noch freie Brunnen vorhanden sind, so freuen wir uns über Ihre Spende.

Seit mehreren Jahren beschränken wir uns darauf, unsere Brunnenprojekte als eine von mehreren Komponenten im Rahmen eines umfassenderen Entwicklungsprojekts in Bangladesch umzusetzen. Weitere Brunnenprojekte in anderen Ländern werden derzeit nicht angeboten. Nähere Informationen zum Entwicklungsprojekt in Bangladesch finden Sie hier.

Ja, nach Abschluss des Projekts erhalten alle Brunnenspender einen ausführlichen Bericht inklusive verschiedener Fotos ihrer Brunnen. Der Bericht wird mit einer Dankesurkunde in einer Mappe versendet.

Ratenzahlungen sowie Teilfinanzierungen sind bei diesem Brunnenprojekt leider nicht möglich. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, einen Brunnen zu finanzieren, können Sie beispielsweise eine Sammelspende gemeinsam mit Personen aus dem Verwandten- und Freundeskreis tätigen.

Spezifische Fragen zum aktuellen Brunnenprojekt 2016/2017

In diesem Jahr werden die Brunnen in der Region Sylhet in Bangladesch gebaut, in den Unterdistrikten Ishakalas, Ranikhai Uttar und Telikhal Union. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Projektbeschreibung auf dieser Seite.

Islamic Relief Deutschland bietet dieses Jahr gegen eine Spende von 1.540 Euro einen Halb-Tiefbrunnen inklusive einer Latrine an. Sanitäreinrichtungen wie Latrinen sind ebenso wichtig, um grundlegende Hygienestandards einhalten zu können. Die Latrinen werden in einer angemessenen Entfernung zum Brunnen gebaut, um Kontaminationen des Wassers zu verhindern.    

Ein Halb-Tiefbrunnen pumpt in einer Minute ca. 30 bis 40 Liter Wasser. Die Plattform, auf der der Brunnen gebaut ist, besteht aus Stein und ragt ca. 60 cm über den Boden. Dies hat den Zweck, den Brunnen vor Überflutungen durch starken Regen zu schützen, der in dieser Region häufiger vorkommt.   

Es werden insgesamt 150 Brunnen und 150 Latrinen gebaut. Wenn Sie gerne einen Brunnen spenden möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte baldmöglichst, da die Anzahl begrenzt ist.

Mit einem Brunnen werden 10-15 Haushalte versorgt. Von dem gesamten Brunnenprojekt werden 2.160 Familien und 900 Schulen profitieren.

Bei den Halbtiefbrunnen wird mit einer Lebensdauer von durchschnittlich 15 Jahren gerechnet. Je nach Umständen kann diese zwischen 10 und 20 Jahren liegen.

Zusätzlich zum Bau der Brunnen werden noch weitere notwendige Komponenten mitfinanziert, die für die nachhaltige Nutzung der Brunnen unabdingbar sind:  

-          Zurverfügungstellung von Arsentestboxen vor dem Brunnenbau

-          Zurverfügungstellung von Werkzeugboxen zur Wartung der Brunnen

-          Schulung von 300 Personen, die die Brunnen regelmäßig warten

-          Hygieneschulungen für die Begünstigten, da sie beispielsweise den richtigen Umgang mit Seife nicht kennen

-          1 Latrine

Das Grundwasser in Bangladesch ist in manchen Regionen mit Arsen und Eisen verseucht. Vor dem Bau des Brunnens wird das Grundwasser daher auf Arsen getestet, um die Qualität des Wassers zu gewährleisten. Der Test wird nach der Bohrung durchgeführt. Wird Arsen oder Eisen über dem erlaubten Grenzwert festgestellt, so ist eine neue Bohrung an anderer Stelle notwendig.

Die Funktionalität des Brunnens bleibt durch das Einsetzen eines Teams, das für die Wartung zuständig ist, auf einem guten Niveau. Allerdings können unterschiedliche Faktoren dazu führen, dass die errichteten Brunnen nicht unbegrenzt funktionstüchtig bleiben, wie beispielsweise: Witterungsveränderungen, Materialbeständigkeit, Abnutzung oder Veränderungen in der Wasserqualität.

Von den Bedürftigen werden jeweils zwei Brunnenwarte pro Brunnen ausgewählt und für die Instandhaltung des Brunnens geschult werden. Die Brunnenwarte sind über 45 Jahre alt und körperlich fit. Nach jeder Schulung erhalten sie eine Werkzeugbox, in der zehn Werkzeuge zur Instandhaltung enthalten sind.

Das gesamte Brunnenprojekt wird voraussichtlich im April 2017 abgeschlossen sein.

Ja, jeder Brunnen wird mit einem Schild versehen, auf dem der Name des Brunnenspenders, sowie dessen Widmung aufgeführt werden kann. Wünscht ein Spender dies nicht, so können eine oder beide Angaben weggelassen werden. Beispielfotos eines Brunnens und der Namensplaketten entnehmen Sie bitte der Projektbeschreibung.

Für den Namen des Brunnenspenders dürfen maximal 25 Zeichen (Buchstaben inkl. Leerzeichen) verwendet werden. Für die Widmung sind maximal 35 Zeichen zulässig.

Die Widmung kann in den Sprachen Englisch, Deutsch und Türkisch (ohne Sonderzeichen) verfasst werden. Außerdem können wir Widmungswünsche auch in Bengali übersetzen lassen, sollten Sie dies wünschen. Weitere Sprachen sind leider nicht möglich.

Die Latrinen werden auf einer erhöhten Ebene mit einer Stufe nahe der Häuser der Begünstigten gebaut. Daher sind die Latrinen auch während des Monsuns nutzbar.

Die meisten Latrinen sind auf einer erhöhten Ebene gebaut und sind dadurch vor Erosion geschützt. Manche Latrinen sind aber aus Platzgründen auch etwas weiter vom Haus entfernt errichtet. Als vorbeugende Maßnahme vor dem Monsun füllen die Begünstigten die erhöhte Plattform der Latrinen mit Erde oder Schlamm auf, um sie zu stabilisieren, und sie füllen zusätzlich Plastiksäcke mit Erde oder Schlamm und verwenden mit Bambus, Holz und Pflanzenwuchs umzäunte Plastikplanen zur Stabilisierung des Sockels der Latrine wie auch ihres Grundstücks insgesamt. Es gehört ohnehin zur Praxis der Menschen in der Region, die aufgeschütteten, höhergelegten Sockel  ihrer Häuser, Latrinen, Kuhställe oder Gärten regelmäßig zu  reparieren oder zu erweitern. Trotz all dieser vorbeugenden Maßnahmen gibt es jedoch nach wie vor ein Restrisiko der Erosion.