Adak/Nadhr und Aqiqa werden von uns quartalsweise geschlachtet. Zur Zeit können wir dafür die Länder Malawi, Niger oder Tschad (71 Euro) anbieten. In dem ersten Quartal wurden Schächtungen in folgenden Ländern durchgeführt: Äthiopien, Somalia, Niger und Sri Lanka.

Sollten Sie den Wunsch haben, für ein anderes Land zu spenden, so kann in diesem Fall ihr Adak/Nadhr bzw. Aqiqa nur zu Kurban geschlachtet werden. 


Adak und Aqiqa 2016

Sri Lanka

Kinder freuen sich über Ihre Spende

Niger

Ihre Adak- und Aqiqaspende ist angekommen!

Sri Lanka

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Spende!


Adak/Nadhr

Als Adak, Nadhr oder Gelöbnis bezeichnet man ein an Allah gegebenes Versprechen, das den Iman (Glauben) stärken soll. Man bittet Allah um Unterstützung oder die Erfüllung eines Wunsches und verpflichtet sich, eine bestimmte Handlung für Allah durchzuführen, wenn das Ereignis eintritt. Im türkischsprachigen Raum ist der Begriff Adak verbreitet, im arabischen Nadhr.

Ein Gelöbnis ist gleichzeitig eine Prüfung für den Gläubigen, denn er muss die Handlung unbedingt vornehmen. Wird sie unterlassen, ist es eine schwere Sünde. Hält sich der Gläubige an sein Versprechen, wird ihm eine gute Tat angerechnet.

Üblicherweise schlachtet man bei Adak bzw. Nadhr nach dem Eintreten des gewünschten Ereignisses ein Tier, damit das Fleisch an Arme und Bedürftige verteilt werden kann.

Um das Gelöbnis an Allah einzuhalten, kann der Gläubige auch zusätzliche Gebete verrichten, freiwillig fasten oder andere Sunna-Handlungen (überlieferte Handlungen des Propheten Muhammad) vornehmen. Dazu gehört zum Beispiel, Teile des Qurans auswendigzulernen oder zu rezitieren, zu spenden und generell gute Taten zu verrichten.

Das im Rahmen von Adak bzw. Nadhr gegebene Versprechen kann geheim oder öffentlich gemacht werden und darf nur mögliche und erlaubte Handlungen betreffen. Der Gläubige kann selbst entscheiden, ob er das Versprechen vor oder nach dem Eintreten des Ereignisses erfüllt.

Aqiqa

Erblickt ein Kind das Licht der Welt, ist das ein ganz besonderer Moment für die Eltern und Familie.

Nach der islamischen Tradition wird den Eltern empfohlen, am siebten Tag nach der Geburt ihres Kindes ein Tier zu schlachten und einen Teil des Fleisches an Bedürftige und Arme zu verteilen. Dies wird mit dem arabischen Begriff Aqiqa bezeichnet.

In einem Hadith dazu heißt es:

"Für einen neugeborenen Jungen soll eine Aqiqa vorgenommen werden. So lasset für ihn schlachten und wendet von ihm damit den Schaden ab." (Al-Buchari)

Das gilt ebenso für neugeborene Mädchen. Für einen Jungen sollen nach einzelnen Rechtsschulen zwei Schafe geschlachtet werden. Ist man jedoch nicht in der Lage, zwei Schafe zu schlachten, so kann man auch nur eines schlachten. Auch ist es Sunna (islamische Tradition nach dem Handeln des Propheten Muhammad), dem Kind am Tag der Aqiqa den Namen zu geben und seine ersten Haare zu schneiden. Das Gewicht der Haare wird mit dem aktuellen Silberwert berechnet und anschließend die Summe an bedürftige Menschen gespendet. Das ist ein Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber Allah (dem Erhabenen).