
Land: | Japan |
Ort: | Ofunato & Rikuzentata, Präfektur Iwate |
Begünstigte: | 500 Familien, die von der japanischen Regierung als Bedürftige identifiziert wurden |
Projektziel: | Deckung der akuten Bedürfnisse der betroffenen Familien; Verteilung von Lebensmittel- und Hygienepaketen |
Gesamtkosten: | 53.992 Euro |
Das Nothilfe-Projekt "Helping Hands in Japan" ist eine Kooperation von Islamic Relief Deutschland mit Aktion Deutschland Hilft und dem Internationalen Blauen Halbmond (International Blue Crescent).
Es richtet sich an Familien, die während des Tsunamis 2011 ihr gesamtes Hab und Gut, sowie ihr Haus verloren haben. Um den Familien das Leben in den Notunterkünften zu erleichtern, verteilte Islamic Relief Deutschland Lebensmittel- und Hygienepakete. Von dem viermonatigen Projekt profitieren 500 Familien, vor allem Familien mit Kindern und alten Menschen.
In Übereinstimmung mit den Richtlinien der japanischen Regierung haben 500 Familien, die in Notunterkünften untergebracht wurden, jeweils ein großes Paket mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln erhalten. Beides soll für einen Monat reichen. Eine zweite Verteilung von Lebensmitteln wurde Anfang August und Anfang September durchgeführt.
Die Pakete enthalten ein haltbares Brot, jeweils ein Kilo Nudeln und Bohnen, fünf Kilo Reis, ein Kilo Zucker, einen Liter Sonnenblumen- und Sojaöl, ein Kilo Mehl und ein Kilo Salz. Fisch in Dosen ist auch Teil des Lebensmittelpaketes. Verteilte Hygieneartikel beinhalten Toilettenpapier, Damenbinden, Seife, ein Handtuch, Zahncreme und Zahnbürste sowie vier Staubschutzmasken.
Das schwere Erdbeben und der darauffolgende Tsunami haben in der Präfektur Iwate tausende Menschen das Leben gekostet; viele werden noch vermisst. Das Projekt "Helping Hands", eine Kooperation zwischen Islamic Relief Deutschland, Aktion Deutschland Hilft und Internationalem Blauem Halbmond, unterstützt 500 durch die Katastrophe in Not geratene Familien. Vor allem Familien mit kleinen Kindern und alte Menschen stehen dabei im Vordergrund.
1. Zusammenstellung der Nothilfepakete in Zusammenarbeit mit den japanischen Behörden
2. Verteilung der Lebensmittel- und Hygienepakete an 500 Familien in Notunterkünften
3. Zweite und dritte Verteilungsaktion von Lebensmittel- und Hygienepaketen an die gleichen Familien




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