
Land: | Sudan |
Ort: | Bundesstaat West-Darfur, Stadt El-Geneina |
Zielgruppe: | Binnenflüchtlinge |
Begünstigte: | Direkt: 19.500 Menschen |
Projektziel: | Verbesserung der Versorgung im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene sowie Gesundheit und Eindämmung tödlicher Infektionskrankheiten. |
Gesamtkosten: | 168.000 Euro |
Projektdauer: | 12 Monate |

Dieses Projekt dient zum einen der Verbesserung der Wasserversorgung sowie der Bedingungen im Bereich Sanitär und Hygiene, zum anderen beinhaltet es auch die Komponente der verbesserten Gesundheitsversorgung. Dieses Projekt verbessert die Lebenssituation von 25.734 Menschen.
Hauptziele sind die Verbesserung der Wasserversorgung in Schulen in El Geneina und die Anleitung der Schüler zu einem guten Hygieneverhalten sowie umweltschonendem Verhalten. Im Gesundheitsbereich soll der Zugang zu medizinischer Erstversorgung und Geburtsmedizin für die Bewohner des Flüchtlingslagers Kerinding 2 verbessert werden. Außerdem wird eine bereits bestehende Klinik übernommen, damit sie weiterbetrieben werden kann.
Hauptaktivitäten im Bereich Wasser:
1. Bohren von drei neuen Brunnen und Installation von Handpumpen.
2. Wasserversorgung in fünf Schulen durch Anschluss an die Brunnen mittels Pipelines und Installation von Wasserspeichern.
3. Ausbildung von neun Mechanikern für Handpumpen und Ausstattung mit Werkzeugen, um die installierten Handpumpen regelmäßig zu warten.
4. Durchführung einer physikalisch-chemischen Wasseranalyse mit Hilfe des WES-Laboratoriums und des sudanesischen Gesundheitsministeriums.
Hauptaktivitäten im Bereich Sanitär:
1. Errichtung von drei Latrineneinheiten in den Schulen von El Geneina.
Hauptaktivitäten im Bereich Hygiene:
1. Errichtung je eines festen Müllentsorgungsbehälters in 20 Schulen.
2. Fortbildung von 40 Lehrern zur Vermittlung von Hygiene.
3. Errichtung von Handwaschbecken in 10 Schulen.
4. Einrichtung von „Hygiene-Clubs“ in 10 Schulen zur Hygieneaufklärung.
5. Verteilung von Hygiene-Sets in 10 Schulen.
1. Durchführung von 30 Bewusstseinsbildungsmaßnahmen für lokale Gemeinschaften und Fortbildung des Gesundheitspersonals über ansteckende und epidemische Krankheiten.
2. Bereitstellung von Einrichtungen zur gesundheitlichen Erstversorgung und Geburtsmedizin.
3. Bewusstseinsbildung des Gesundheitskomitees des Flüchtlingslagers und dessen Fortbildung in Management des Gesundheitsbereiches.
4. Unterstützung des Überweisungssystems.
5. Fortbildung von 25 medizinischen Fachkräften zu ansteckenden Krankheiten.
6. Bereitstellung von logistischer Unterstützung für das sudanesische Gesundheitsministerium um die EPI-Impfkampagne zu unterstützen.
7. Sanierung einer Klinik.
8. Bereitstellung von Vor- und Nachsorgeuntersuchungen für Mutter und Kind.
Die Region West-Darfur wurde in den letzten Jahren durch einen schweren bewaffneten Konflikt erschüttert, der mehrere Hunderttausend Tote und rund 2,5 Millionen Flüchtlinge zur Folge hatte. Noch immer leben viele Menschen in Flüchtlingslagern und unter erschwerten Bedingungen.
Die Verbreitung von Krankheiten durch mangelnde Hygiene und Mangel an sauberem Wasser stellt ein wichtiges Problem dar. Nicht selten haben diese Krankheiten tödliche Folgen, die eigentlich vermieden werden könnten. In einer gründlichen Problemanalyse zusammen mit mehreren Partnerorganisationen wurde festgestellt, dass gerade Schülerinnen und Schüler besonders gefährdet sind. Daher stehen Schulen im Schwerpunkt der Maßnahmen in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene dieses Projekts.
Der Gesundheitsbereich des Projekts bezieht sich auf das Flüchtlingslager Kerinding 2. Hier wird vor allem Fortbildung für medizinisches Personal hinsichtlich ansteckender Krankheiten durchgeführt sowie eine bereits bestehende Klinik, die sonst geschlossen würde, übernommen, damit diese weiterarbeiten und die Menschen versorgen kann.
Das haben wir bisher erreicht:
Alle ausstehenden Aktivitäten sollen bis Juni 2012 abgeschlossen sein.




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