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 Islamic Relief > Mali: Gesundheit

Land:

Mali

Ort:

Ouelessebougou, Landkreis Kati, Region Koulikoro

Begünstigte:

Direkt: 4.777 Frauen und Kinder unter 5 Jahren

Indirekt: 24.819 Einwohner der Region

Projektziel:

Reduzierung der Sterblichkeitsrate von Kleinkindern und Gebärenden durch den verbesserten Zugang zu qualitativ hochwertigeren Gesundheitsdiensten

Gesamtkosten:

107.998 Euro

Projektdauer:

12 Monate

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EUR

Projekte

    • Afghanistan: Einkommenssicherung
    • Afghanistan: Gesundheit
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    • Sudan: Gesundheit, Wasser & Sanitär
    • Sudan: Wasser & Sanitär

    Mali: GesundheitMali: Gesundheit

    Islamic Relief Deutschland unterstützt das Projekt zur Reduzierung der Sterblichkeitsrate von Müttern und Neugeborenen. Das Projekt richtet sich an der nationalen Strategie Malis aus, Armut zu reduzieren und innerhalb von zehn Jahren Gesundheits- und Sozialdienste zu entwickeln. Die Hauptzielgruppe sind unter extremer Armut leidende Frauen im gebärfähigen Alter und Kinder unter fünf Jahren in dem Distrikt Ouelessebougou. Ungefähr 4.777 Menschen werden direkt von dem Projekt profitieren. Die gesamte Bevölkerung von Ouelessebougou mit einer Bevölkerungsanzahl von 24.819 Menschen wird indirekt durch das Projekt begünstigt.

     

    Hauptaktivitäten

    Hauptaktivitäten

    Geplant sind folgende Aktivitäten:

    1. Bau und technische Ausstattung von zwei Geburtshäusern in ländlichen Gegenden

    2. Technische Ausstattung eines existierenden Geburtshauses

    3. Ausbildung und Schulung

    4. Wiederherstellung eines Evakuierungssystems für Notfälle bis Mai 2012

    Hintergrund

    Hintergrund

    Von den 182 ärmsten Ländern der Welt nimmt Mali Rang 178 ein. 70 Prozent der Bevölkerung lebt in extremer Armut, davon mehr als 80 Prozent in ländlichen Gebieten. Besonders die geringen Regenfälle im Jahr 2004 und eine Ungezieferplage hat die ländliche Bevölkerung besonders hart getroffen. Aufgrund der Nahrungsmittelkrise wurde eine niedrige Anwesenheit in Schulen und Gesundheitszentren registriert.

    Vor allem die ärmste Bevölkerungsschicht kann sich Bildungs- und Gesundheitsdienste nicht leisten. Die Situation spiegelt sich vor allem in der Gesundheit von Säuglingen, Kleinkindern und schwangeren Frauen wider. Krankheiten, wie Malaria, Tetanus, Durchfall und Unterernährung, sowie sehr schwere Lebensumstände tragen zu der Sterblichkeit von Mutter und Kind bei. Die extreme Armut hindert die meisten Menschen in Mali daran, die Dienste von Gesundheitseinrichtungen in Anspruch zu nehmen. Außerdem sind Gesundheitszentren sehr schlecht ausgestattet und können oft selbst die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen nicht erfüllen.

    Islamic Relief ist seit 1999 in Mali aktiv und stellt Wasser- und Sanitäreinrichtungen zur Verfügung. Während dieser Zeit hat Islamic Relief erkannt, dass auch andere Entwicklungssektoren sofortige Aufmerksamkeit benötigen, um einen minimalen Lebensstandard für die arme Bevölkerung zu erreichen.

     

    Zwischenbericht

    Zwischenbericht Juni-Oktober 2011

    Seit Beginn des Projektes im Juni 2011 bis zur Berichterstattung im November 2011 konnte mit dem Aufbau eines Evakuierungssystems begonnen werden. Das Geburtshaus von Degne wurde bereits in Betrieb genommen und erhielt offiziell eine Motorrad-Ambulanz. Außerdem wurde es mit den notwendigen logistischen Materialien ausgestattet, um gebärenden Frauen und anderen Patienten qualitative medizinische Betreuung zukommen zu lassen. Die Motorrad-Ambulanz wurde mit einer notwendigen Liege und Sauerstoffflasche ausgestattet. Zusätzlich hat die begünstigte Gemeinde beschlossen, dass es zwei Motorradfahrer gibt, die auch in Instandhaltung und Reparaturarbeiten geschult werden.

    Für die Geburtshäuser in Degne und Dienfeng wurde jeweils ein Managementkomitee gegründet. Das Geburtshaus in Dienfeng wurde vor einigen Jahren gebaut, aber bis jetzt noch nicht vollständig mit den notwendigen Einrichtungen ausgestattet. Die erste Ladung von wichtigen Einrichtungsgegenständen und Geräten ist bereits eingetroffen.

    Um die Evakuierungssysteme unter der Bevölkerung bekannt zu machen, wurden Aufklärungskampagnen durchgeführt.  

     

    Das haben wir bisher erreicht:

    • Im Geburtshaus von Dienfeng kommen bereits 25 Schwangere zur Vorsorgeuntersuchung, neun Geburten wurden betreut und 42 normale medizinische Untersuchungen wurden durchgeführt.
    • Der Bau des Geburtshauses in Degne ist beendet. 
    • Gesundheitspersonal wurde in Ernährungsangelegenheiten geschult, darunter sechs Krankenschwestern und fünf Leiter von medizinischen Einrichtungen.
    • 13 Krankenschwestern wurden zu den Themen Verhinderung von infektiösen Krankheiten, Gesundheitsversorgung von Neugeborenen und Geburtenplanung geschult.
    • Schulungen über die Wichtigkeit von ausgewogener Ernährung wurden durchgeführt. Dabei wurden 35 Frauen und 50 Kinder erreicht.
    • 16 Radiosendungen zum Thema Gesundheit von Mutter und Kind wurden in Zusammenarbeit mit religiösen Führern ausgestrahlt.

    Fotos

    Eingang des Gesundheitszentrums
    Medikamentenlager
    Neuer Krankentransporter
    Versammlung der Gemeindevorstände und der Mitarbeiter
    Letzte Aktualisierung am  22.02.2012 
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