Fakten zum Projekt

Land: Syrien

Orte: Idlib, Aleppo und Hama

Begünstigte: 3.360 besonders vulnerable Familien (20.160 Personen); Binnenflüchtlinge

Projektziel: Verbesserung der Lebensbedingungen bedürftiger Syrer im Winter

Projektdauer: 15.11.2016–15.05.2017

Implementierungspartner: Islamic Relief Syrien-Mission

Kofinanzierungspartner: Mehrere Islamic Relief-Partner (Südafrika, Deutschland, Kanada und Australien)

Gesamtkosten: 516,410.50 Euro; Anteil von Islamic Relief Deutschland 250.000 Euro 

Überblick

 

Das Winterhilfeprojekt richtet sich an besonders gefährdete Familien und Einzelpersonen, die wegen der aktuellen Syrienkrise gezwungen wurden, ihre Häuser zu verlassen. Unsere Nothilfe priorisiert die am stärksten gefährdeten Begünstigten, insbesondere Binnenflüchtlinge, alleinstehende Frauen und Begünstigte mit Behinderungen, Familien mit unterernährten Kindern unter 5 Jahren sowie schwangere und stillende Frauen mit niedrigem Einkommen. Geplant ist 3.360 syrische Familien (etwa 20.160 Personen in Aleppo, Idlib und Hama mit Winterhilfekits und Kleidung auszustatten.

Spenden Sie jetzt für unsere Nothilfeprojekte!

 

1. Verteilung von Winterkits an 3.360 Familien (20.160 Personen)

2. Verteilung von 3.360 Non-Food-Artikel-Sets (Inhalt: 5 Decken, 3 Matratzen, 2 Plastikplanen, 2 Dosen, 1 Solarlampe und Plastikmatte) und Kleidung an besonders gefährdete Menschen und Binnenvertriebene

 

 

 

Eine sichere Unterkunft und die Unterstützung mit Non-Food-Artikeln sind nach wie vor eines der Hauptbedürfnisse der von der Krise betroffenen Bevölkerung. Schätzungsweise 2,4 Millionen Menschen brauchen Notunterkünfte und 5,3 Millionen Menschen benötigen dringend Non-Food-Artikel. Derzeit sind schätzungsweise 6,5 Millionen Menschen vertrieben, 1,7 Millionen leben in Sammelunterkünften. Zudem wurden 1,2 Millionen Gebäude beschädigt und weitere 400.000 wurden zerstört. Sowohl Binnenflüchtlinge als auch andere bedürftige Menschen, die ohne eine Unterkunft oder in beschädigten oder unfertigen Gebäuden leben, sind am meisten von Gefahren bedroht, die mit unsicheren Lebensgrundlagen, schlechten Hygienebedingungen, Bildungsmangel und anderen unerfüllten Bedürfnissen einhergehen. Vor allem Kinder, alleinerziehende Mütter und ältere Menschen sind am stärksten betroffen, wenn es Familien nicht gelingt sichere Unterkünfte zu finden und die wichtigsten Bedarfe abzudecken. Angesichts der andauernden Vertreibung und des damit eingehenden Verlustes von Hab und Gut und der Schäden der Unterkünfte benötigen die Vertriebenen in den betroffenen Krisengebieten immer wieder erneut Unterstützung. So wird die Gesamtbevölkerung in Syrien, die jedes Jahr Winterhilfe benötigt, auf rund 1,8 Millionen Menschen geschätzt.