Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende den hungernden Menschen in Madaya!


Auch wenn mittlerweile rund 300 akut vom Hungertod bedrohte Menschen aus der belagerten Stadt Madaya in Syrien herausgebracht werden konnten, ist die Not für die rund 40.000 dort verbliebenen Menschen noch immer extrem groß. 23 Menschen sind bereits an Hunger gestorben. 

"Ich habe fünf Kinder, es gibt kein Essen für uns. Wir sind erkrankt und erschöpft, weil wir nichts zu Essen haben und ernähren uns von gewürztem Wasser. Seit zwanzig Tagen kann ich nicht aus dem Bett aufstehen wegen Krankheit und Hunger", sagt Aliyah F. aus Madaya. 

Islamic Relief hat durch einen lokalen Partner eine Zugangsmöglichkeit in die Stadt Madaya bekommen und lässt durch diesen Partner dort Lebensmittel verteilen.
Außerdem hilft Islamic Relief auch in den Regionen Ost-Ghouta, West-Ghouta, südlichen Vororten von Damaskus, nördlichen Vororten von Homs, Daryya und Moadamiyeh.
In Madaya enthält ein Lebensmittelpaket Reis, Mehl, Fleisch, Bohnen und Homus. Es ist für eine fünfköpfige Familie ausgelegt und reicht für 2-3 Tage. In den anderen Hilfsgebieten sind die Pakete für eine fünfköpfige Familie für einen Monat ausgelegt und der Inhalt ist anders zusammengesetzt.


Imran Madden, Direktor von Islamic Relief UK, sagt zu der Krise in Madaya:

Jede auch nur vorübergehende Unterbrechung der Belagerung von Madaya, um humanitäre Hilfe in die Stadt gelangen zu lassen, gibt der notleidenden Bevölkerung nur einen vorübergehenden Aufschub. Die UN und Hilfsorganisationen benötigen ungehinderten und langandauernden Zugang zu den am meisten bedrängten und belagerten Gemeinden in Syrien, und auf diplomatischer Ebene sollte nichts unversucht bleiben, diesen brutalen Konflikt zu beenden.


Mutter mit ihren Kindern in Madaya
Mutter mit ihren Kindern in Madaya
Ein Junge aus Madaya
Ein Junge aus Madaya