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 Islamic Relief > Nothilfe für syrische Flüchtlinge

Nothilfe für syrische Flüchtlinge

Die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Syrien haben bisher mehr als 53.000 Menschen aus ihrem eigenen Land vertrieben. Sie mussten ihre Heimat verlassen und haben Schutz in den Nachbarländern gesucht. Schätzungsweise haben 29.150 Menschen im Libanon, 7.021 in Jordanien, 18.357 in der Türkei und 792 Menschen im Irak Zuflucht gefunden. Dabei handelt es sich um Zahlen von registrierten Flüchtlingen.

Islamic Relief hilft den Flüchtlingen in den Zufluchtsländern.

Islamic Relief Deutschland hilft den syrischen Flüchtlingen. Unterstützen Sie unsere Arbeit jetzt!

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EUR
Islamic Relief hilft den Flüchtlingen aus Syrien

Seit den ersten syrischen Flüchtlingswellen im Frühjahr 2011 in die Nachbarländer Jordanien, Libanon und Türkei hat Islamic Relief die betroffenen Menschen mit lebensnotwendigen Hilfsgütern versorgt. Die Gewalt in Syrien hat sich weiter verschlimmert, doch nach wie vor können Internationale Hilfsorganisationen im Landesinneren von Syrien offiziell nicht aktiv werden. 

 

Ihre Hilfe kommt an!

 

Unsere Hilfe aktuell

Trotz der genannten Bedingungen gelang es Islamic Relief im März unter schwierigsten Bedingungen, Medikamente und medizinische Hilfsgüter in die stark zerstörte syrische Stadt Homs bringen zu lassen. Dabei handelte es sich um Narkosemittel, Tetanus-Impfstoff, Beutel für Bluttransfusionen und Antibiotika.

Moustafa Osman, Leiter der Humanitären Abteilung von Islamic Relief Worldwide, sagte nach seinem kürzlichen Besuch an der libanesisch-syrischen Grenze zu den Hilfslieferungen nach Syrien: 

 

"Bei dieser Hilfslieferung geht es darum, das Leben von Zivilisten zu retten. Der humanitäre Imperativ gemäß den Grundsätzen der UN verpflichtet uns, denjenigen, die von schwerem Beschuss während der Belagerung betroffen sind, medizinische Versorgung zukommen zu lassen."

 

Die syrischen Flüchtlinge im Libanon sind nur mit den Kleidern am Leib über illegale Grenzübergänge geflohen. Sie haben hauptsächlich bei Verwandten oder Bekannten Unterschlupf gefunden. Die 29.150 registrierten Flüchtlinge befinden sich vor allem im Norden Libanons und leben unter sehr schweren Bedingungen. Auch in anderen Teilen Libanons haben syrische Flüchtlinge Zuflucht gefunden, jedoch sind sie bisher offiziell nicht registriert. Sie haben Angst sich offiziell als Flüchtlinge zu registrieren, weil sie Vergeltungsanschläge aus Syrien befürchten. Die Anzahl der bisher nicht registrierten Flüchtlinge im Libanon wird auf mehr als 2.000 geschätzt.

Im März 2012 hat Islamic Relief ihre erste Nothilfeverteilung des Jahres abgeschlossen. Diese Nothilfe wurde hauptsächlich durch Islamic Relief Canada finanziert. Die zweite Nothilfeverteilung durch Islamic Relief in Zusammenarbeit mit der schwedischen Hilfsorganisation SIDA und der Schweizer Hilfsorganisation OFID begann letzte Woche.

Außerdem leistet Islamic Relief Mietzuschüsse für Flüchtlinge, die privat untergebracht sind und Miete zahlen müssen, insbesondere im Bekaa-Tal. Um die Belastung durch hohe Mieten zu mindern, erwägt Islamic Relief die Errichtung von Notunterkünften im Bekaa-Tal.

Im Bekaa-Tal beliefert Islamic Relief auch zwei mobile Kliniken mit medizinischen Gütern. 

Als Antwort auf die syrische Notlage wurden im Libanon zwei Islamic Relief-Satellitenbüros in Wadi Khaled und im Bekaa Tal eingerichtet, um Flüchtlinge aus Damaskus und Homs zu versorgen.

Dadurch, dass die syrische Armee begonnen hat, die Grenze zum Libanon zu verminen, gibt es leider auch eine steigende Anzahl von Toten Verletzten unter den Flüchtlingen. 

 

Islamic Reliefs Pläne für die Zukunft

Islamic Relief wird die Kapazitäten ihrer Satellitenbüros im Libanon ausbauen. Außerdem plant Islamic Relief längerfristige Hilfe für die syrischen Flüchtlinge im Libanon, da es augenblicklich so aussieht, als ob diese länger im Libanon bleiben werden. Zurzeit wird ein Langzeitprojekt erarbeitet, das die Themen Gesundheit, Schutz des Kindes, Frauenaktivitäten, und Mietzuschuss beinhaltet.

 

Bitte helfen Sie den Flüchtlingen aus Syrien mit ihrer Spende!

 

IRD-Mitarbeiterin Jana Wiesenthal bei der Organisation einer Hilfsgüterverteilung
Syrische Flüchtlingsfamilien in Hatay (Türkei) erhielten die gezeigten Hilfsgüter
Jana Wiesenthal und Mohamad Ajami bei der Verteilung der Hilfspakete

 

Lesen Sie hier persönliche Schicksale syrischer Flüchtlinge:

 

Kinder leiden besonders unter der Erfahrung von Gewalt und Flucht. Lesen Sie hier die Geschichte von Munira aus Homs.

 

Der Winter macht den Flüchtlingen schwer zu schaffen. Lesen Sie hier über die Situation von Maha und ihrer Familie.

 

Letzte Aktualisierung am  10.05.2012 
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