09.05.2016 | Allgemeine Projekte Islamic Relief Deutschland

13. Muslim Cup in Berlin mit viel Spaß für Groß und Klein

Es ist der 1. Mai. Ein schöner sonniger Frühlingsmorgen auf dem Sport- und Erholungspark Strausberg bei Berlin. Die Bäume sind grün und die Vögel zwitschern. Stille.

Doch dann öffnen sich die Tore, und nach und nach tröpfeln immer mehr und mehr Menschen auf das Gelände und füllen es. Stimmengewirr entsteht, und irgendwann hört man immer wieder die Rufe „Tor!“. Denn es ist Zeit für den 13. Muslim Cup - ein Must Go für die Berliner Community!

Dieses Mal handelte es sich um eine Premiere, denn der von der Initiative Berliner Muslime (IBMUS) und Islamic Relief ausgerichtete Muslim Cup fand zum ersten Mal in der neuen Location in Strausberg statt. Schirmherrin war die Strausberger Bürgermeistern Elke Stadeler.

„Die Besucher haben sich über das Zusammenkommen in angenehmer Atmosphäre bei dem schönen Wetter sehr gefreut“, so Sevgi Kulanoglu, Büroleiterin von Islamic Relief in Berlin. „Einfach ein wenig rauskommen, die Seele baumeln lassen, sportlich aktiv sein und sich im Grünen austauschen – das haben die Leute hier sehr genossen.“

Mit 2.000 Besuchern, die Fußball und Volleyball spielten, picknickten, an den zahlreichen Ständen schlenderten oder das bunte Bühnenprogramm verfolgten, war der Muslim Cup sehr gut besucht. Highlight waren wie immer die Fußballturniere; dabei traten insgesamt 21 Fußballmannschaften gegeneinander an, und auch Flüchtlinge waren herzlich eingeladen, ohne Gebühr mitzuspielen. Ziel war es dabei auch, die schnelle Integration der Flüchtlinge durch gemeinsame Aktivitäten zu fördern.

Den 1. Platz beim Fußballspielen hat CS Elektro gemacht, den 2. Almadina und den 3. Boroghlia. Beim Fairplay hat Team 7 gewonnen. Beim Volleyballturnier haben die Mannschaften Al Quds (1. Platz), Dar Assalam (2. Platz) und Bosna (3. Platz) gewonnen. Wir gratulieren allen Gewinnern herzlich!

Für die Besucher gab es außerdem ein Maskottchen, Nasheeds und anderes Bühnenprogramm, ein Basar mit Ramadankalendern, Kleidung, Parfüm und anderen Gegenständen, einem Infostand von Islamic Relief und jeder Menge kulinarischem Angebot sowie für die Kleinsten und schon etwas Größeren eine Hüpfburg, Ponyreiten, einen Kletterpark, Gesichtsschminke, Hennamalerei und Sackhüpfen.

Alle Einnahmen kommen Flüchtlinge zugute. Wir danken der Strausberger Bürgermeisterin für ihre Unterstützung! Auch möchten wir der Teiba Moschee, den Schura-Moscheen und IBMUS für die gute Zusammenarbeit danken!

Fußballspielen steht im Mittelpunkt des Muslim Cups