20.06.2014 | Aktuelles Islamic Relief Deutschland

Islamic Relief erinnert am Weltflüchtlingstag an das Schicksal der unzähligen Betroffenen

Mehr als 40 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Sie haben ihre Wohnungen, Familien und Heimat aufgrund von Naturkatastrophen, politischen Verfolgungen oder Krieg verlassen müssen.

Laut UNO-Flüchtlingshilfe gelten 15,4 Millionen von ihnen nach völkerrechtlicher Definition als Flüchtlinge, 28,8 Millionen sind Binnenflüchtlinge. Diese Menschen fliehen innerhalb ihres eigenen Landes.

Besonders betroffen sind derzeit der Nord-Irak, Syrien, die Zentralafrikanische Republik und der Südsudan.

„Wir setzen uns für die Unterstützung von Flüchtlingen weltweit ein”, so Nuri Köseli von Islamic Relief. „Dazu gehört auch die Nothilfe in Flüchtlingslagern, beispielsweise im Südsudan, durch Hygiene-Schulungen, Errichtung von Wassertanks, Notunterkünften oder die Verteilung von Lebensmitteln und Non-Food-Artikeln wie Matten oder Decken.”

Der Fokus der Flüchtlingshilfe von Islamic Relief liegt aufgrund der hohen Flüchtlingszahl und der schwierigen Lage derzeit insbesondere in Syrien und seinen Nachbarländern. In Yarmouk beispielsweise hat Islamic Relief in Zusammenarbeit mit UNRWA (Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten) eingeschlossenen Menschen mit 3.875 Lebensmittelpaketen sowie Baby- und Hygiene-Kits geholfen.

Vertrieben zu werden bedeutet, aus dem Alltag gerissen zu werden und in Angst leben zu müssen. Auf die Grundrechte von schutzbedürftigen Menschen, die in Flucht leben müssen, möchte Islamic Relief anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstags der Vereinten Nationen besonders hinweisen.

Traumatische Erfahrungen haben auch Tausende geflüchtete Menschen in der Kuda-Region im Südsudan im Dezember 2013 aufgrund eines Regierungsputsches machen müssen. Islamic Relief half 5.000 dieser Flüchtlinge durch die medizinische Gesundheitsversorgung insbesondere für werdende Mütter und ihren Neugeborenen. Die Flüchtlinge sind vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen, die wegen des gewaltsamen Konflikts aus Juba in ländliche Gebiete fliehen mussten.

Auch das Bündnis Aktion Deutschland Hilft, bei dem Islamic Relief Deutschland gemeinsam mit 11 anderen Hilfsorganisationen Mitglied ist, stellt in seiner Medienmitteilung zum diesjährigen Weltflüchtlingstag die Hilfe für südsudanesische Flüchtlinge in den Vordergrund.

Auch im Nord-Irak wächst derzeit die Zahl der Flüchtlinge. Am 7. Juni 2014 brach ein heftiger Kampf zwischen bewaffneten Gruppen und den irakischen Sicherheitskräften in Mosul in der Provinz Ninawa aus. Über 500.000 Menschen mussten aus dem Nord-Irak fliehen - Tendenz steigend. Islamic Relief leitete Soforthilfemaßnahmen im Nord-Irak ein, um 20.000 Flüchtlingen mit Wassertanks, Nahrungsmitteln, Non-Food-Artikeln wie Decken und Matratzen und Hygiene-Kits zu helfen.

Einige unserer aktuellen Projekte für Flüchtlinge:

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Binnenflüchtlinge in Syrien wie dieser Junge benötigen weiterhin unsere Hilfe

Auch im Irak sind viele Menschen auf der Flucht

Vor allem Flüchtlingskinder leiden unter der schwierigen Situation