16.05.2018 |

Der KDDM-Cup 2018

Am 10. Mai 2018 luden der Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) und Islamic Relief Deutschland zum sechsten Mal Familien, Freunde, Bekannte und Interessierte zum KDDM-Cup in Düsseldorf-Benrath ein.

Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam für Menschen in Not“ startete das Sport- und Familienfest früh morgens mit dem Turnier der rund 20 Fußballmannschaften aus Düsseldorf und Umgebung. Bei einem spannenden Derby konnte sich das Team der Arrahman-Moschee gegen das von DITIB Eller durchsetzen und ging somit als Sieger des Cups hervor.

Auf dem Platz neben dem Fußballfeld fand ein Familienfest statt. Hier tobten sich Kinder bei einem abwechslungsreichen Spieleangebot aus und Erwachsene besuchten den Markt mit internationalen Essens-, bunten Verkaufs- und Infoständen.

Außerdem fand ein vielfältiges Bühnenprogramm statt, welches Gülcan Ҫetin von der Comedy-Gruppe Datteltäter moderierte. Es traten u.a. Naschid-Sänger wie Mohamed Yasbah und Issam Bayan auf. In diesem Jahr wurde mit einer Zahl von 8.000 Besuchern der Rekord der Vorjahre noch übertroffen.

Am Nachmittag kam es schließlich zum Highlight des Cups. Der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Thomas Geisel, eröffnete die einzigartige Fußballbegegnung zwischen christlichen Geistlichen, darunter auch eine evangelische Pfarrerin, und muslimischen Imamen. Zudem sprang er höchstpersönlich als Schiedsrichter ein. NRW-Integrationsminister Dr. Joachim Stamp war als Zuschauer anwesend. Die Partie gewann, nach einem Unentschieden von 4:4 und anschließendem spannenden Elfmeterschießen, die Mannschaft der Imame.

Dieses Jahr fanden der KDDM-Cup  und das dazugehörige Festival unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel, dem Stellvertretenden NRW-Ministerpräsidenten Dr. Joachim Stamp, Bundestagsabgeordneter Thomas Jarzombek und dem Fußballnationalspieler Mesut Özil statt. Letzterer stiftete drei handsignierte Trikots seines aktuellen Vereins FC Arsenal, welche zu einem guten Zweck versteigert wurden.

Der KDDM-Cup setzt ein Zeichen für Respekt und Toleranz. Statt übereinander sollte vielmehr miteinander gesprochen oder auch zusammen Fußball gespielt werden. Das fördert das Verständnis für andere Kulturen und Religionen und stärkt die Akzeptanz auch abseits des Spielfeldes. NRW ist ein Land, das von Einwanderung geprägt ist, und diese Vielfalt macht uns als Gesellschaft stark. Der KDDM-Cup ist daher nicht nur ein spannendes Sportereignis, sondern ein wichtiges Signal für gegenseitige Akzeptanz und ein gutes religiöses Miteinander“, erklärte Integrationsminister und Schirmherr Joachim Stamp.

Alle Erlöse des Turniers gehen in diesem Jahr an Bedürftige im Jemen.

Naschid-Sänger Issam Bayan sorgte für Stimmung

Mit rund 8.000 Besuchern wurde der Rekord der Vorjahre gebrochen

Die Sieger-Mannschaft Masjid Arrahman e.V.