13.11.2017 | Aktuelles Allgemeine Projekte Islamic Relief Deutschland Top-News Startseite Spenden Archiv

Klimagipfel COP 23 tagte in Bonn

Vertreter von fast 200 Ländern verhandelten bei der UN-Klimakonferenz in Bonn vom 6. bis zum 17. November. Die UN-Klimakonferenz trug in diesem Jahr den Namen „COP 23“. COP steht für „Conference of the Parties“, die Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention UNFCCC. In Bonn trafen sich die Delegierten zum 23. Mal, daher „COP 23“.

Dabei ging es um die technische Umsetzung des internationalen Klimaschutzabkommens, das Ende 2015 in Paris vereinbart worden war. Die Bonner Konferenz arbeitete an einem Regelbuch für das Pariser Klimaabkommen. Es sollte klären, wie der Vertrag genau umgesetzt wird. Bei der Compassionate Simplicity Initiative, einer neuen multikonfessionellen Koalition, die eine nachhaltige und glaubensgestützte Klimapolitik vertritt, stellte Islamic Relief ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Glaubensgemeinschaften vor. Vertreter von Islamic Relief Deutschland nahmen zusammen mit Kollegen der humanitären Akademie für Entwicklung (HAD), einer Islamic Relief-Initiative, an den Veranstaltungen teil.

Islamic Relief-Mitarbeiter schlossen sich GreenFaith, einer interreligiösen Koalition für Umwelt, die Menschen aller Glaubensrichtungen dabei hilft, Umweltschützer zu werden, an und fuhren zusammen mit vielen anderen Hilfsorganisationen auf Fahrrädern durch Bonn. Ziel war das UN-Gebäude. Dort angekommen überreichten die Teilnehmer Patricia Espinosa Cantellano, Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, eine COP 23-Erklärung zum Thema „Nachhaltiges Leben“. Individuen von konfessionelle Organisationen und spirituellen Gruppen bekannten sich so zum Wohle des Klimas, indem sie das interreligiöse Klima-Statement unterzeichneten.

„Islamic Relief führt derzeit mehr als 50 klimabezogene Projekte in 14 Ländern durch, darunter für Katastrophenvorsorge sowie umfangreichere Projekte, die die Widerstandsfähigkeit von klimagefährdeten Bevölkerungsgruppen erhöhen. Es ist eine Ehre, ein Teil dieser Konferenz zu sein, denn der Klimawandel ist eine Bedrohung für die Menschheit und ich kann nur betonen, dass die islamische Verpflichtung vorgibt, ein nachhaltiges und gerechtes Leben auf Erden zu führen“, sagt Nuri Köseli, Pressesprecher von Islamic Relief Deutschland.

Shabaana Kidy, Mitarbeiterin bei Islamic Relief Worldwide, Nuri Köseli, Pressesprecher von IRD, und Lina Kassab, Sachbearbeiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (v.l.n.r.)