Islamic Relief zu Besuch auf dem Humanitären Kongress

03. November 2009

Islamic Relief nahm am diesjährigen Humanitären Kongress vom 30. bis 31. Oktober 2009 an der Charité teil. Schon der Titel der Veranstaltung „Taking the Pulse of Humanitarian Action – Reflections on Advocacy, Security and Climate Change” versprach eine kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, denen sich Entwicklungsorganisationen gegenüber sehen.

Esma Bulut, Community Fundraising Assistentin.

Mehr als 70 internationale Experten aus der humanitären Arbeit sowie der medizinischen, politischen und rechtlichen Praxis diskutierten über die Sicherheitslage, zivil-militärische Kooperation und Nothilfeeinsätze in Konfliktgebieten. Darüber hinaus standen Themen wie die medizinische Ethik und die Folgen des Klimawandels auf dem Programm.

Im Vortrag „Do they hate us – Perceptions by Beneficiaries“ berichteten Vertreter verschiedener Organisationen über ihre persönlichen Erfahrungen im Kontakt mit den begünstigten Menschen vor Ort und teilten ihre Erfahrungen mit dem Publikum. Die Gedanken und Empfindungen der Menschen „am anderen Ende“ kennenzulernen, ist spannend, bietet neue Einsichten und eröffnet den Entwicklungsorganisationen weitere Handlungsspielräume.

Unsere Mitarbeiterinnen Esma Bulut und Muna Lekesiz aus dem Berliner Büro betreuten den Islamic Relief Infostand im Foyer, tauschten sich mit den Vertretern anderer Nichtregierungsorganisationen wie  Ärzte ohne Grenzen, Deutsches Rotes Kreuz, Oxfam, und Ärzte der Welt aus und beantworteten die Fragen interessierter Besucher. Viele lernten Islamic Relief bei ihren eigenen Entwicklungseinsätzen in Projektländern kennen, andere informierten sich über Karrierechancen. Einige Besucher freuten sich darüber, eine islamische Organisation unter den vertretenen Hilfsorganisationen zu sehen und lobten insbesondere die Offenheit von Islamic Relief, jeden Interessierten, der sich engagieren möchte, willkommen zu heißen.

Der Kongress bot neue Einblicke in die verschiedensten Entwicklungsthemen und ermöglichte Islamic Relief, die umfassende Projektarbeit weltweit vorzustellen.

 

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