Islamic Relief auf den Europäischen Entwicklungstagen03. November 2009
Zwischen dem 22. und 24. Oktober 2009 hat Islamic Relief mit anderen Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft an den europäischen Entwicklungstagen teilgenommen, die in diesem Jahr in Stockholm, Schweden gehalten wurden.![]() Von links nach rechts: Mounir Mohamed – Direktor IR Pakistan; Saleh Saeed – CEO IRW; Amr Mousa – Generalsekretär der Arabischen Liga; Gamal Zahri – Direktor IR Belgien. Die europäischen Entwicklungstage stellen eine Plattform für politische Führer, Nichtregierungsorganisationen, Geschäftsführer, Akademiker und die Medien zur Verfügung, um Angelegenheiten globaler Bedeutung zu besprechen. Die Veranstaltung brachte dieses Jahr 5.000 Menschen aus 125 Ländern zusammen, um aktuelle Themen zu diskutieren und Antworten auf den Wirtschaftsabschwung und die Klimaveränderungen zu finden. Islamic Relief stellte mit einem Infostand vor Ort unsere weltweiten Nothilfe- und Entwicklungsprojekte vor. Dabei stand der Bereich Islamische Mikrofinanzierung im Vordergrund. Islamic Relief erforschte den Gebrauch von Finanzierungstechniken im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und finanziert seit mehr als einem Jahrzehnt Islamische Mikrofinanzierung, die darauf ausgerichtet ist, den ärmsten Gemeinschaften und den von der Rezession am schlimmsten Betroffenen zu helfen, um wirtschaftlich unabhängig zu werden. Das Treffen bot eine ausgezeichnete Gelegenheit für Islamic Relief Mitarbeiter aus ganz Europa, die Arbeit und Ziele der Organisation mit anderen Nichtregierungsorganisationen, Regierungsentwicklungsagenturen, Außenministerien, Expertenkommissionen und internationalen Organisationen zu besprechen. Insbesondere wurde Islamic Relief mit dem Besuch des Generalsekretärs der Arabischen Liga, Herrn Amr Moussa, dem Beauftragten der EU-Kommission, Herrn Karels de Gucht, und der schwedischen Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit, Frau Gunilla Carlsson, geehrt. Anlässlich des 25. Jahrestages von Islamic Relief Worldwide wurde eine Ausstellung von Bildern unserer Projekte in Afghanistan, Bangladesch, Bosnien, Kenia und dem Jemen im Hauptsaal der europäischen Entwicklungstage gezeigt. Die Fotografien wurden von den berühmten Fotografen Stefano Massimo und Shaista Chishty gemacht und demonstrieren den Einfluss der Islamic Relief Mikrofinanzprojekte bei der Reduzierung von Armut. Aufgrund des wiederkehrenden Wassermangels sind zurzeit 20 Millionen Menschen in Ostafrika von schwerer Nahrungsmittelknappheit betroffen. Die in Kenia aufgenommenen Fotos zeigen, wie mit wenig Hilfe die Lebensbedingungen der Betroffenen nachhaltig verbessert werden können. Der auf der Tagung sprechende Geschäftsführer von Islamic Relief, Saleh Saeed, sagte: „Islamic Relief wurde vor 25 Jahren als Antwort auf die Hungersnot in Ostafrika gegründet. Es ist schockierend, dass, während wir diesen Meilenstein in unserer Geschichte feiern, dieses Gebiet der Welt noch immer unter den gleichen Problemen leidet.“ Saleh Saeed sagte: „Ich bin gerade aus Mandera im nördlichen Kenia zurückgekehrt und habe gesehen, wie die Nahrungsmittelknappheit verwundbare Gemeinschaften betrifft, wie ihre Tiere sterben und ihre Weiden austrocknen. Aber ich habe auch grüne Oasen gesehen, wo Islamic Relief Menschen geholfen hat, ihr Land zu bewässern, Getreide anzubauen und ihre eigenen Geschäfte zu errichten. Und ich weiß, dass der Einfluss mit mehr Unterstützung noch größer sein kann.“ |
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