

Ismet Misirlioglu, Initiator des MUTES.

Gründungsfeier im Festsaal des Roten Rathauses.

Dr. Heidi Knacke-Werner (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales).
Bei der Begrüßung der 140 Gäste aus der Berliner Landespolitik, den muslimischen Vereinen und Verbänden, den christlichen Kirchen sowie den vielen ehrenamtlichen Telefonseelsorgern, verglich die Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement, Staatssekretärin Monika Helbig, die Kooperation zwischen dem islamischen Trägerverein Islamic Relief und den christlichen Hilfsorganisationen Diakonie und Caritas beim gemeinsamen Muslimischen SeelsorgeTelefon mit dem Sturz der Berliner Mauer vor 20 Jahren.
Der oberste Repräsentant von Islamic Relief Worldwide, der Vorstandsvorsitzende Saleh Saeed aus London, hob hervor, dass Islamic Relief schon immer ohne Beachtung der Religion, der Herkunft oder des Geschlechts geholfen hat und dieses Prinzip selbstverständlich auch für das Muslimische SeelsorgeTelefon gilt.
Die Anerkennung der hohen Leistung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, deren Belastung oftmals noch über den eigentlichen Dienst am Telefon hinausgeht, war der Kern der Grußbotschaft der Berliner Sozialsenatorin Knake-Werner. Ihr Kollege, Innensenator Dr. Körting, verband sein Grußwort mit der Mahnung an alle gesellschaftlichen Gruppierungen, ob nun religiös oder nicht, ob christlich oder muslimisch, sich gegenseitig zu respektieren.
Der Sprecher des Rates der Muslime, Ayyub Köhler, der Vorstand des Diakonischen Werkes Berlin, Thomas Dane, und der Direktor des Berliner Caritasverbandes, Franz-Heinrich Fischler, beglückwünschten die Initiatoren des Muslimischen SeelsorgeTelefons, welches seit dem offiziellen Start am 01.05.2009 bereits fast 500 Menschen in seelischer Not geholfen hat und erbaten für die ehrenamtlichen Mitarbeiter jeweils Gottes Segen.
Die Gruppe „Uma Lamo“ aus Mainz lockerte die Gesellschaft mit Ethno-Comedy auf. “Euer ja soll ja sein“ war die Überschrift des anschliessenden Festvortrages zur Ambivalenz der Integration von Domprobst Stefan Dybowski. Die Vortragsreihe beendete der MuTeS-Geschäftsführer Imran Sagir mit seinen Einblicken in die Arbeit des weltweit ersten Telefons seiner Art. Seit seiner Arbeitsaufnahme am 1. Mai dieses Jahres hat das Muslimische SeelsorgeTelefon unter der Notrufnummer 030/ 44 35 09 821 täglich von 16 – 24 Uhr schon ca. 500 Anrufe entgegengenommen und mit seinen 22 ehrenamtlichen Mitarbeitern den Anrufenden Gehör geschenkt und ihnen bestärkend zur Seite gestanden.
Um 20.01 Uhr gab es für alle Gäste das traditionelle Fastenbrechen "Iftar" mit Datteln und Wasser und Buffet mit orientalischen Spezialitäten.
Hochrangige Gäste auf der Gründungsfeier
Vordere Reihe von links nach rechts: Dr. Ayyub Köhler (Sprecher des Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland), Monika Helbig (Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement), Dr. Ehrhart Körting (Senator für Inneres und Sport), Dr. Heidi Knacke-Werner (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales), Saleh Saeed (Vorstandsvorsitzender Islamic Relief Worldwide), Dr. Stefan Dybowski (Dompropst, Katholische Kirche), Thomas Dane (Vorstand Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz).
Hintere Reihe von links nach rechts: M. Imran Sagir (Leiter Muslimisches SeelsorgeTelefon), Uwe Müller (Leiter Kirchliche TelefonSeelsorge), Ismet Misirlioglu (Büroleiter Islamic Relief Berlin), Stefan Schenck (PR-Beauftragter Muslimsiches SeelsorgeTelefon), Tarek Abdealem (Geschäftsführer Islamic Relief), Franz-Heinrich Fischler (Caritasverband Erzbistum Berlin).
Muslimisches SeelsorgeTelefon
Geschäftsführer: Herr Imran Sagir
Postfach 58 02 51
10412 Berlin
Telnr der Geschäftsstelle: 030/ 44 35 09 80
info/@/mutes.de
Muslimisches Seelsorgetelefon in den deutschen Medien:
http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2009/09/30/muslimisches-seelsorgetelefon-stoesst-auf-grosse-nachfrage.html
http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2009/09/03/03-20-muslime-sorgentelefon.html
http://www.tagesschau.de/inland/seelsorge100.html
http://www.social-times.de/nachricht.php?nachricht_id=15353&newsrubrik_id=
http://www.freitag.de/alltag/0936-muslimisch-telefon-seelsorge-sprachlosigkeit
Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig. Auf Wunsch erhalten Sie von Islamic Relief Humanitäre Organisation in Deutschland e.V. eine Spendenbescheinigung, die Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen können. Für Spendenbeträge bis zu 200 € genügt in der Regel ein Kontobeleg
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.