ECHO besucht Islamic Relief in Gaza

18. März 2009

Herve Chaiveau, Leiter des ECHO-Büros in Jerusalem (Amt für humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission - Westjordanland und Gaza) besuchte das Islamic Relief Büro in Gaza.

v.links: Hatem Shurrab (IR Bereichsleiter Medien & PR), Dr. Mohammed Alsousi (Direktor IR Palästina), Herve Caiveau (Leiter des ECHO-Büros in Jerusalem, Amt für humaniäre Hilfe der Europäischen Kommission – Westjordanland und Gaza) und Saber Ashoor (Büro der Europäischen Kommission in Gaza)

Präsentation der Ergebnisse der gemeinsamen Nothilfemaßnahmen im Gazastreifen

Saber Ashoor und Herve Chaiveau von ECHO.

Der Besuch erfolgte im Anschluss an die Nothilfemaßnahmen von ECHO im Gazastreifen, die in Zusammenarbeit mit Islamic Relief durchgeführt wurden. Mit dieser Hilfsaktion wurden wichtige Hilfsgüter an die Opfer des Krieges in Gaza während und nach den Kampfhandlungen verteilt.

„Der Besuch war sehr erfolgreich", sagte Dr. Mohammed Alsousi, Direktor von Islamic Relief Palästina, der die Repräsentanten von ECHO empfing. „Wir besprachen die Einzelheiten des kürzlich durchgeführten Projektes und stellten dabei auch unsere anderen Projekte vor. Dazu gehörten auch Maßnahmen, die nicht in direktem Zusammenhang mit den von ECHO finanzierten Projekten stehen." 

Herr Chaiveau machte seine Freude über die Arbeit deutlich und sprach über die Bereitschaft, die Zusammenarbeit zwischen ECHO und Islamic Relief in naher Zukunft fortzuführen. Bestärkt wurde dieser Gedanke durch seinen positiven Eindruck über den weltweiten Einsatz von Islamic Relief und im besonderen den Einsatz von Islamic Relief in Palästina. Aufgrund des starken Engagements in der Region und durch die intensiven Beziehungen mit lokalen Organisationen wurde Islamic Relief zu einem unvermeidbaren Partner für die Europäische Kommission. Er betonte die wichtige Rolle und den positiven Einfluss, den die Arbeit von Islamic Relief auf die örtlichen Gemeinden habe. Insgesamt ergibt das ein positives Bild.

Das von ECHO finanzierte Projekt begünstigte mehr als 2.400 Familien, von denen die meisten während des letzten Konflikts in Gaza ihre Unterkunft verloren haben. Zu den bereit gestellten Hilfsgütern gehörten Küchenutensilien, Hygiene-Sets und Decken.