Halima Nuriye aus Kenia

Am 10. Februar rief der kenianische Pärsident Uhuru Kenyatta angesichts der aktuellen Dürrekrise den Katastrophenzustand aus. Verzweiflung herrschte zu diesem Zeitpunkt bereits in 23Landkreisen, die weitgehend zu Trockengebieten zählen. Am schlimmsten trifft es aktuell jedoch den Nordosten Kenias.

„Wir sind nicht mehr in der Lage, mit der Situation umzugehen“, sagt Halime Ali Nuriye, eine 56-jährige Mutter, die Mitglied einer Hirtengemeinde ist. Neben ihren eigenen Kindern kümmert sie sich auch um ihre zwei verwaisten Nichten. „Das vorhandene Wasser ist nicht sauber und auf Dauer untrinkbar. Wir müssen für lange Zeit in der Schlange stehen, um Trinkwasser in eine Kanne füllen zu können.“ Mindestens 40 ihrer Nutztiere hat Halime in den vergangenen Wochen auf Grund der Dürre verloren.

Für den Großteil der der Viehwirtschaft und Ackerbau betreibenden Landbevölkerung ist die Situation nicht anders. Zahlreiche Wasserstellen sind vertrocknet, sodass die Menschen auf kommerzielle Wassertanks angewiesen sind oder im Umkreis von 20 km nach Wasser suchen müssen. Für viele ist es unmöglich geworden, ihren Lebensunterhalt weiterhin mit Viehzucht zu bestreiten, denn die unterernährten Tiere lassen sich nicht verkaufen. „Ich bitte alle, uns mit Nahrungsmitteln zu unterstützen, und dabei zu helfen, dass mehr verteilt werden kann. Vor allem sauberes Wasser, das wir auch transportieren können, würde uns retten. Außerdem brauchen wir dringend bessere Sanitäranlagen“, sagt Halima.

Halime Nuriye vor ihrem Haus

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Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft, bei dem Islamic Relief Deutschland Mitglied ist, hat den gemeinsamen Einsatzfall ausgerufen und ruft zu Spenden für die vom Hunger betroffenen Menschen in Afrika auf. Wir schließen uns der gemeinsamen Hilfe von Aktion Deutschland Hilft an. 

Aktion Deutschland Hilft & Islamic Relief