Notfallhilfe Afrika
20 Millionen Menschen in Afrika sind gefährdet (Bild (c) Aktion Deutschland Hilft/Max Kupfer)

Millionen von Menschen sind stark bis lebensbedrohlich gefährdet und benötigen sofortige humanitäre Hilfe.

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Die aktuelle humanitäre Krise in mehreren Ländern Afrikas hat gravierende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Extreme Dürre und Nahrungsmittelknappheit sind Ursache der Notfallsituation in Kenia, Äthiopien, Somalia und Südsudan. Islamic Relief konnte bisher 252.032 Betroffenen helfen.



Die Hilfe von Islamic Relief: Wasser und Nahrungsmittel haben Priorität

Äthiopien

Islamic Relief Äthiopien konnte bisher (Stand Juni 2017) 124.877 Betroffenen der Hungersnot helfen.
Mithilfe von Wassertanks wurde der akute Wasserbedarf gedeckt, Bohrlöcher wurden saniert, um wieder Zugang zu Trinkwasser zu ermöglichen, und Non-Food-Artikel wurden in Dörfern verteilt. Außerdem wurden Hygiene- und Sanitärhilfsaktionen durchgeführt.
Kinder unter 5 Jahren, die schwer unterernährt sind, erhalten eine Therapie. Moderat unterernährte Kinder wurden für einen Monat lang mit ausreichend Nahrungsmitteln versorgt und schwangere und stillende Frauen wurden ebenfalls mit spezieller Nahrung für einen Monat versorgt.
Mütter wurden ausgebildet, um andere Mütter zu unterstützen; weitere freiwillige Gesundheitshelfer auf Gemeindeebene und weitere medizinische Kräfte wurden ebenfalls ausgebildet.
Tausende Rinder und Ziegen wurden mit Futter versorgt.

Kenia

In Kenia wurde bis Juni 2017 bereits 48.156 Menschen geholfen, und zwar mit Maßnahmen in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene. Wie in den anderen betroffenen Ländern geht die Hilfe von Islamic Relief weiter.

Somalia

Mit den Nothilfeprojekten, die von Islamic Relief Somalia durchgeführt werden, wurden bis Juni 2017 65.030 Menschen erreicht. Sie erhielten Zugang zu Wasser und Nahrungsmittelrationen. Stark betroffene Gebiete werden kontinuierlich mit Wasser- und Nahrungsmittelhilfe unterstützt. Eine große Zahl von Haushalten wurden und werden mit sauberem Wasser versorgt. Drei Flüchtlingslager in der Region Banadir werden mit grundlegenden Gesundheitsdiensten versorgt. In mehreren Regionen wurden Lebensmittelpakete verteilt. 

Südsudan

Islamic Relief Südsudan hat bisher den Wasserbedarf zahlreicher Bedürftiger gedeckt, Nahrungsmittelhilfe geleistet und Non-Food-Artikel zur Verfügung gestellt. Bis Juni 2017 wurden dadurch 13.969 Menschen erreicht. Außerdem werden im Südsudan defekte Wasser-Bohrlöcher wieder instand gesetzt.

Um den hungernden Menschen weiterhin helfen zu können, brauchen wir Ihre Mithilfe. Unterstützen Sie jetzt die Afrika-Nothilfe von Islamic Relief mit Ihrer Spende!

Dürrekrise in Afrika: Das Ausmaß

Afrika leidet unter der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten. Auf Grund mangelnder Regenfälle zwischen Oktober und Dezember 2016 sind nun weit mehr als zwölf Millionen Menschen in Äthiopien, Kenia und Somalia dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. In Kenia kündigte sich die humanitäre Krise bereits im April 2016 an. Es wird geschätzt, dass mindestens 20 Prozent der Gesamtbevölkerung lebensbedrohlich unterernährt ist und über zwei Millionen Menschen der Hungerstod droht. Bevölkerungsgruppen in Äthiopien, die in einem großen Maß von ihren Nutztieren abhängig sind, müssen derzeit zuschauen, wie Tausende ihrer Schafe, Ziegen und Rinder verenden. Noch schlimmer ist die Situation in Somalia: 9,2 Millionen Menschen kämpfen neben Hungersnot mit starker Wasserknappheit, steigenden Preisen für Grundversorgungsmittel und krisenbedingter interner Vertreibung.

Weitere Krisengebiete in Ostafrika

Nigeria: Der fortlaufende Konflikt mit Boko Haram im Nordosten des Landes hat immer schwerwiegendere Auswirkungen auf die Versorgungslage der Bevölkerung. Hunger und Mangelernährung sind weit verbreitet; etwa 8,7 Millionen Menschen sind von Hungersnot betroffen, jedoch wird die Zahl der unter schwerer Nahrungsmittelknappheit leidenden Menschen auf insgesamt 11 Millionen geschätzt.

Südsudan: In Südsudan herrscht sowohl Hungersnot als auch ein politisch-militärischer Konflikt, der eine massive Fluchtbewegung veranlasst hat. Neben Afghanistan und Syrien zählt Südsudan nun zu den Ländern mit den höchsten Flüchtlingsraten. Über 8 Millionen Menschen sind von Hungersnot bedroht und mindestens 5,1 Millionen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Islamic Relief erreicht Bedürftige in Afrika

Sareedo Barre Haji Muse

Witwe Sareedo ihren Kindern

Witwe Sareedo aus Somalia

„Wir haben unsere Tiere verloren“, erzählt die 50-jährige Witwe Sareedo Barre Haji Muse. In der ländlichen Region in Puntland, Somalia, wo Sareedo mehr als dreißig Jahre ihres Lebens verbracht hat, herrscht extreme Dürre. Menschen in Somalia können sich nur schwer daran erinnern, ob es jemals eine schlimmere Krise gegeben hat....

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Halima Nuriye

Halime Nuriye mit ihren Kindern

Halima Nuriye aus Kenia

„Das vorhandene Wasser ist nicht sauber und auf Dauer untrinkbar. Wir müssen für lange Zeit in der Schlange stehen, um Trinkwasser in eine Kanne füllen zu können.“ Mindestens 40 ihrer Nutztiere hat Halima in den vergangenen Wochen auf Grund der Dürre verloren...

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Unsere Hilfe vor Ort in Bildern

Somalia hungersnot Islamic Relief
Verteilung von Nahrungsmittelpaketen in Somalia
Südsudan in Afrika hungersnot
Menschen in Südsudan warten auf die Verteilung von Hilfsgütern
Afrika hunger
Islamic Relief Somalia: Wassertank für Nutztiere
Spenden für Afrika Islamic Relief
Äthiopien: Kamele tragen Islamic Relief Hilfsgüter

 

Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft, bei dem Islamic Relief Deutschland Mitglied ist, hat den gemeinsamen Einsatzfall ausgerufen und ruft zu Spenden für die vom Hunger betroffenen Menschen in Afrika auf. Wir schließen uns der gemeinsamen Hilfe von Aktion Deutschland Hilft an. 

Aktion Deutschland Hilft & Islamic Relief

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