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Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensbedingungen und Resilienz einer flutbetroffenen Gemeinschaft in D.I. Khan durch den Aufbau eines „Modell-Dorfes“ zu verbessern.
Kernmaßnahmen sind der Bau von 53 klima- und hochwasserresistenten Unterkünften mit Küche, Toilette, Veranda und Solarstromversorgung, die Rehabilitation der Dorfsanitärsysteme, die Einführung eines Abfallmanagementsystems, der Bau von Hochwasserschutzanlagen sowie Baumpflanzungen zur Förderung der Umwelt und Reduzierung von Erosion.
Der Ansatz ist gemeinschaftsgeführt, um Kosteneffizienz, Inklusion und Nachhaltigkeit zu sichern. Das Projekt unterstützt besonders Frauen, Menschen mit Behinderungen und andere gefährdete Gruppen.
Land: Pakistan
Ort: Khanowali Village, Union Council Miran, Tehsil Paroa, District Dera Ismail Khan, KP Province
Begünstigte: 621 direkt Begünstigte (davon 320 Männer und 301 Frauen) - Circa 10.341 indirekt Begünstige
Gesamtkosten/Budget: 177.226 Euro
Projektdauer: 01.08.2025 – 31.07.2026 (12 Monate)
Implementierungspartner: Islamic Relief Pakistan
Projektziele:
Verbesserung der Lebensbedingungen und Resilienz der flutbetroffenen Familien in Khanowali durch die Bereitstellung von sicheren, würdevollen Unterkünften, Zugang zu sauberem Wasser, verbesserten Sanitärsystemen, nachhaltiger Energieversorgung und Katastrophenvorsorge.
Geplante Ergebnisse:
Geplante Aktivitäten:
Die Flut von 2022 in Pakistan verursachte massive Schäden an Häusern und Infrastruktur in D.I. Khan. Rund 80 Prozent der Familien in Khanowali leben noch immer ohne stabile Unterkunft und ohne funktionierende Sanitäranlagen. Offene Defäkation und mangelnde Abfallentsorgung erhöhen das Risiko von Krankheiten. Die Stromversorgung ist auf etwa zwei Stunden pro Tag beschränkt. Besonders gefährdet waren Frauengeführte Haushalte, Menschen mit Behinderungen, Kinder und ältere Menschen. Die folgenden Monsunregen im Jahr 2024 bestätigten die anhaltende Anfälligkeit der Region für Sturzfluten, verschärft durch unzureichenden, nicht klimaresilienten Wohnraum und mangelhafte WASH-Infrastruktur (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene).
Die Bedarfsanalyse von Islamic Relief Pakistan identifizierte die Sektoren Unterkunft und WASH als dringendste Prioritäten, da 53 Haushalte noch immer ohne sicheren Wohnraum sind. Das Fehlen eines Abfallmanagementsystems, chronische Stromknappheit (nur zwei Stunden pro Tag) und das Fehlen von Katastrophenschutzmaßnahmen schwächen die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft zusätzlich.
