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Bildungsprojekt in Sudan

Projektüberblick


Land:

Sudan

Ort:

Malakal (Obernil)

Zielgruppe:

Grundschüler

Begünstigte

600 Grundschüler, 10 Grundschulen, 45 Lehrer

Projektziel:

Verbesserung der Infrastruktur im Bildungswesen

Gesamtkosten:

117.000 €

Ihre Spende:

mit 21 € ermöglichen Sie einem Schüler ein Jahr lang eine ordentliche Ausbildung

Projektziel

Dieses Projekt hat das Ziel, Einrichtungen und Infrastruktur des Grundschulbereiches im Bundesstaat Obernil zu verbessern. Durch gezielte Maßnahmen wird die Qualität des Bildungsangebotes erhöht, um langfristig mehr Kindern den Besuch einer Schule zu ermöglichen.

Hauptaktivitäten

  1. Renovierung von 4 Klassenzimmern, 2 Lehrerzimmern und 2 Lagern

  2. Bereitstellung von Möbeln für die Schüler an 6 Grundschulen

  3. Bereitstellung von Büromöbeln für fünf Lehrerzimmer

  4. Bereitstellung von Lehrmaterialien und Einrichtungsgegenständen für Lehrer an 10 Schulen

  5. Bau von 10 Klassenzimmern, 1 Lehrerzimmer und einer Toilette

  6. Durchführung von Trainingsmaßnahmen für 45 Lehrer

  7. Durchführung von Trainingsmaßnahmen im Bereich Management und Projektüberwachung für 10 Eltern-Lehrer-Vereinigungen

  8. Kampagnen zur Förderung der Bildung von Mädchen

Hintergrund

Nach zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg kann der Süd-Sudan kaum eine angemessene Bildungsinfrastruktur für seine Bevölkerung vorweisen. Die niedrige Abschlussrate und die hohe Zahl an Schulabbrechern, besonders unter den Schülerinnen, bestätigen diese Entwicklung.

Alle Schulen leiden unter dem Mangel an Unterrichtsmaterialien sowie Einrichtungen und Lernhilfen. Das Verhältnis zwischen Schülern und Textbüchern ist unverhältnismäßig und der Erwerb von Büchern, Schreibutensilien und anderen nötigen Materialien sind für die meisten Familien nicht finanzierbar. Die Schüler leiden unter den zu vollen Klassen, was als wesentlicher Grund für die hohen Abgängerraten gilt.

Der Mangel an sanitären Anlagen in den Schulen führt dazu, dass die Notdurft oft im Freien verrichtet werden muss und Wasser zum Trinken direkt aus dem Nil geholt wird. Dies wiederum begünstigt die Verbreitung von Krankheiten und hält insbesondere Mädchen davon ab, eine Schule zu besuchen.