Fakten zum Projekt


Land: Sudan

Region: Provinz Südkordofan  

Begünstigte: ursprünglich: 500 besonders gefährdete Haushalte; dies entspricht etwa 2500 Personen, aktuell537 besonders gefährdete Haushalte; dies entspricht 3299 Personen

Projektziel: Verteilung von Non-Food-Artikeln (Schlafmatten, Decken, Seife, Plastikplanen, Eimer und Moskitonetze) an Bedürftige 500 Familien in Südkordofan

Projektdauer: 20.04.2015-19.06.2015

Implementierungspartner: Islamic Relief Sudan

Koordinierungspartner: Sudanesische Kommission für humanitäre Hilfe (HAC), lokale Hilfsorganisationen wie u.a. Friends of Peace and Development Organization (FPDO) 

Gesamtkosten: 20.000 Euro

Überblick

Am 18. März 2015 suchte ein Angriff Südsudan heim. Der Putsch der Regierung und ihres Präsidenten Salva Kiir geschah auf Kosten der Zivilbevölkerung. Viele Menschen mussten fliehen und sind auf Hilfsleistungen angewiesen. Das Ziel des zweimonatigen Nothilfeprojektes besteht darin, Non-Food-Artikel, Hygieneartikel und Materialien für Unterkünfte an vom Konflikt besonders gefährdete 500 Familien (etwa 2500 Personen) in Südsudan bereitzustellen. Die Hilfsverteilungen beinhalten u.a. Moskitonetze, Wassereimer, Seife, Decken und Schlafmatten.

 

Am 18. März griff die SPLA-Nord (SPLA- Sudan People’s Liberation Army; Sudanesische Volksbefreiungsarmee; bewaffneter Arm von SPLM) die Hauptstadt El Gadeer, Kalogi in Süd-Kordofan an. Mehr als 9.700 Menschen waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen; 26 Personen wurden getötet. Dörfer wie Tousi, Kalougi und El Rahamaniya der West Abu Gubihaa wurden schwer zerstört und in Brand gesetzt. Der Konflikt läuft in verschiedenen Teilen Süd-Kordofans weiter. Durch die Wahlen sind mehr Menschen unruhig und sind ständig in Bewegung. Am 28. März griff die SPLM-N (Sudan People’s Liberation Movement; Sudanesische Volksbefreiungsbewegung; eine politische Partei) das Viertel Habila, 30 km südöstlich von Dilling, an. Die Zahl der Toten bleibt unbekannt; geschätzt werden 54 Personen. Mehrere Häuser und staatliche Einrichtungen sowie der Markt der Stadt wurden verbrannt und zerstört.

Islamic Relief Sudan koordiniert mit HAC (Humanitarian Aid Comission der sudanesischen Regierung), FPDO und anderen internationalen und anderen lokalen und INGO (Internationale Nicht-Regierungsorganisationen) zusammen. Islamic Relief Sudan ist ein aktives Mitglied des INGO-Forum und den verschiedenen Sektoren, und ist sowohl in Khartum als auch in Kordofan tätig. Islamic Relief Sudan beabsichtigt, etwa 2.500 betroffenen Menschen (500 PHPOE ) durch die Bereitstellung von Non-Food-Items (Hygieneartikel und Material für Unterkünfte) mit Moskitonetzen, Wassereimern, Seifen, Decken, Plastiküberzügen und / oder Schlafmatten zu versorgen.

 

Das Nothilfeprojekt wird von Islamic Relief Sudan implementiert. Ziel des Projektes ist es, Non-Food-Artikel wie Moskitonetze, Schlafmatten, Decken, Seife, Wassereimer und Plastikplanen für Unterkünfte an 500 Kriegsflüchtlingsfamilien (etwa 2.500 Einzelpersonen) in Südkordofan - insbesondere in El Abbasaya - bereitzustellen.

 

 

 

 

Der Abschlussbericht des Nothilfeprojekts für Betroffene in Südkordofan bezieht sich auf den Zeitraum vom 20.04.2015 bis zum 19.06.2015.

Was bisher erreicht wurde:

Jede begünstigte Familie (insgesamt 537 Familien; 3.299 Einzelpersonen) in Südkordofan erhielt zwei Moskitonetze, eine Kunststoffplane, eine Decke, Haushaltsgegenstände, eine Tasse, einen Kunststoffeimer, eine Gießkanne und zehn Seifen.

  1. 1.000 Moskitonetze 
  2. 500 Kunststoffplanen 
  3. 500 Decken für Kinder 
  4. 500 Kunststoffeimer für den Haushalt 
  5. 500 Wassereimer 
  6. 500 kleine Trinkbecher 
  7. 500 Gießkannen 
  8. 5.000 Seifen